Mhm…gestern Abend gab es bei uns Lizza. Was, Pizza? Nein, nicht Pizza, sondern: Lizza! Die super gesunde, glutenfreie und außerdem Low Carb Variante der Pizza. Na, gespannt? Nach dem Essen habe ich übrigens für euch noch ein feines, kleines Interview mit den Lizza Jungs – also, bis zum Ende lesen und den Jungs noch einen netten Gruß in den Kommentaren da lassen!

Pizzateig aus Leinsamen, wenn das mal gut gehen kann, habe ich mir gedacht, als mir Marc das erste Mal von seiner Lizza Idee erzählt hat. Leinsamen, schmecken die nicht irgendwie so penetrant? Naja, wer nicht probiert, der nicht gewinnt. Und da lag die Lizza auch schon auf meinem Küchentisch. 

Lizza – der Test am eigenen Küchentisch

Und das ist drin: Nichts! Außer: Wasser, Goldleinmehl teilentölt (49%), Chiamehl teilentölt (42%), Kokosmehl, Korianer, Salz, Flohsamenschalen – alles bio!

Das finde ich schon einmal sehr überzeugend. Weiter geht es mit der Verpackung: In einem Paket sind zwei Teige drin und sie sind hauchdünn. Na, wenn wir davon mal satt werden …?! 

Die Handhabung ist denkbar einfach: Folie auf, Lizza raus und ab aufs Blech. Für 6-10 Minuten bei 220 Grad zum Vorbacken pur in den Ofen (wir haben uns für 8 Min entschieden und es war schon recht dunkel)- in der Zwischenzeit kann man schon einmal ganz gemütlich die Zutaten richten. Bei uns: Tomatensoße (ich hab mich getraut!), Pilze, Paprika und Mozzarella. Klassisch vegetarisch!

Ideen für alle Histamingeplagten: Sauerrahm mit Salz und Gewürzen verfeinern, das schmeckt vorzüglich! Oder eine feine Paprikasoße selbst herstellen bzw. Ajvar beim Türken oder im Supermarkt kaufen. 

Dann geht die gute Lizza mit dem feinen Belag noch einmal für 10-15 Minuten in den Ofen. Und violà: Fertig ist der Gaumenschmaus!

Neugierig? Hier geht es zu eurem persönlichen Lizza Vergnügen!

Lizza schön

Lizza. Schmeckt das denn auch?

Tatsache: Die Lizza schmeckt fein nussig und einfach nur sehr sehr lecker! Ich war sehr erstaunt, dass es wirklich so gut schmeckt, muss ich gestehen. Der Teig harmoniert hervorragend mit dem herben Belag, passt toll zu Tomate und Käse und ist auch für den Belag ein feiner Geschmacksträger. Der Teig ist zwar sehr dünn, da ohne Hefe, und hat mit einer klassischen Pizza dann doch nicht so viel gemein, – ist aber dennoch eine super Alternative, für alle, die auf ihre Ernährungen achten wollen oder müssen. Der Belag harmoniert gut mit der recht herben Note des Teiges und die weiche Konsistenz des Teiges macht Spaß! 

Satt bin ich übrigens auch geworden. Nach 2/3 war Schluss! Das macht so richtig, gut satt. Mhm…fein! Morgen gleich wieder! Äh, nein, zugegeben, einmal pro Woche ist mir erst einmal genug, der Geschmack ist doch ziemlich intensiv und morgen koche ich lieber erst einmal etwas anderes. Aber, nächste Woche! Da gibt es auf jeden Fall wieder Lizza, diesmal mit Sauerrahm, feinem gebeiztem Lachs und Frühlingszwiebeln – mhmmmm … Soll ich nicht doch lieber morgen?

Lizza Jungs

Die Lizza Jungs & ihre Lizza

Kleines, feines und leicht nussiges Interview mit den sympathischen Jungs hinter Lizza

1) Wer seid ihr? 

Matthias (30). Begeisterungsfähig. Kritisch. Initiativ.    
Marc (29). Motivierend. Verlässlich. Macherisch.

2) Was ist Lizza?

Lizza ist ein neuartiger Teig aus Leinsamen und Chiasamen (Lizza = Leinsamenpizza). Wir haben bio, glutenfrei, low-carb und lecker. 

3) Wie schmeckt Lizza für euch?

Primär lecker und manchmal leicht nussig.

4) Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Wir haben uns im Herbst 2014 zusammengefunden, um Mobile Apps zu entwickeln. Bei einem Brainstorming Dinner kam die Idee für eine Pizza auf, die wir in der folgenden Zeit auf Märkten und Festivals testeten. Das Feedback war derart gut, dass wir weitermachten, einen Foodtruck kauften und seit Anfang diesen Jahres eine eigene Teigproduktion aufgebaut haben.

5) Welche Rezepturen habt ihr ausprobiert? 

Wir haben unübertrieben hunderte Rezepte kreiert, ausprobiert und verbessert. Letztlich war uns die Kombination aus low-carb, allergenfrei (insb. ohne Gluten) und Bio wichtig, was die Zutatenauswahl dann wieder stark einschränkte und über unzählige Versuche zum aktuellen Lizza Rezept führte.

7) Was gefällt euch an Leinsamen so gut?

Der Leinsamen ist ein hervorragender Rohstoff. Hauptsächlich für das bekannte Leinöl verwendet, wird der nährstoffreiche Leinsamen-Presskuchen meist nicht weiterverwendet. Wir mahlen diesen Kuchen zu Mehl und produzieren daraus unsere leinzigartige Leinsamenpizza.

8) Was waren eure ersten Schritte?

Wir haben ganz, ganz klein angefangen. Mit selbstgebauten Ständen und Pizzaöfen von eBay Kleinanzeigen haben wir die ersten Lizzen (vorproduziert in der heimischen Küche) auf Hinterhof Märkten verkauft. Durch den direkten Kundenkontakt haben wir schnell gemerkt: Da ist was dran – und hatten schon bald einen Foodtruck angeschafft.

Lizza ganz

9) Wie hat euch die Zeit im Foodtruck gefallen?

Die Foodtruck Zeit war gleichwohl anstrengend und erfüllend. Es macht großen Spaß, Kunden vom eigenen Produkt zu begeistern, etwas selbst “mit den Händen” herzustellen und den strahlenden Gesichtern beim Lizza-Essen zuzuschauen. Weniger Spaß macht das Abwaschen dutzender Tupperware Behälter morgens um halb 2 in der Kälte – Aber auch das gehört dazu. 

10) Habt ihr von Anfang an das Potential in Lizza gesehen?

Wir konnten uns von Anfang an viel mit Lizza vorstellen – Die Wandlung vom Pizzastartup zum Teigstartup hat aber (auch in unseren Köpfen) lange gedauert und war für uns Anfangs nicht absehbar.

11) Wie habt ihr Lizza finanziert und finanziert sich Lizza mittlerweile selbst?

Über private Ersparnisse, einen Privatkredit und viel Goodwill von Freunden und Bekannten. Mittlerweile haben wir einen Investor mit an Bord und wir sind zuversichtlich, dass sich Lizza bereits in wenigen Monaten selbst trägt.

12) Wie häufig gibt es bei euch zu Hause Lizza?

Belegt ca. 1x die Woche – wenngleich wir in der Produktion fast täglich probieren 😉

13) Wie esst ihr sie am Liebsten?

Marc. Lizza Parmarucola: Tomatensauce, Emmentaler, Parmaschinken, Rucola, Parmesansplitter. Balsamicocrème.

Matthias. Lizza Avocadobums: Tomatensauce, Veganer Käse auf Kokosölbasis, Brokkoli, Paprika, Guacamolecrème. 

14) Was sind eure Top 3 Learnings beim Businessaufbau?

  1. Fokus. Es ist wie mit der Lupe und der Sonne: Konzentrierte Energie bewirkt am Meisten.
  2. Zeit. Auch wenn’s jeder erzählt und man es in jedem Ratgeber nachlesen kann: Dinge brauchen mindestens doppelt so lange ist halt leider wirklich so.
  3. Geld. Und ja, sie brauchen auch mind. doppelt so viel Geld.

15) Wo seid ihr gescheitert?

Da wäre z.B. der Kauf eines alten Feuerwehrautos das sich dann doch nicht als Foodtruck eignete. Oder die völlige Fehlkalkulation an einem Streetfood Festival – was wohl die Frankfurter Tafel, aber weniger unsere Kasse erfreute. Oder die vielen Anstrengungen unser Logo / Corporate Design zu ändern nur um nach vielen Mühen festzustellen, dass es doch eigentlich schon sehr gut ist.

So scheiter(te)n wir fest täglich bewusst und unbewusst in vielen kleinen Dingen – um schnell zu lernen und im Grossen und Ganzen vieles richtig zu machen.

Danke euch, Jungs, für das Interview und die feine Lizza! 

Lizza nah

Hast du Lizza schon probiert?

Kennst du Lizza und, wie schmeckt sie dir? Ist das nicht eine super feine Alternative für alle, die keine Hefe und/oder kein Gluten vertragen?

Nora Hodeige

Nora Hodeige

Nora hat einen anstrengenden Körper, nach zeitweiliger Laktose Intoleranz & Gluten Unverträglichkeit ist sie seit Sommer 2010 mit der Diagnose Histamin Intoleranz beschäftigt.Seit dem ist sie auf die Suche nach (histaminfreien) Rezepten, Wissenswertem rund um Histamin & Co, Gesundheitstipps & -tricks sowie Büchern, die das Leben schöner machen. Um all' dieses mit dir zu teilen.
Nora Hodeige

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