Beim Ausräumen einer meiner alten Kartons im Keller vor ein paar Tagen habe ich ein wundervolles Buch gefunden, es heißt: „Kinder fragen, Nobelpreisträger antworten“. Es geht darin, um die kleinen und großen Fragen des Lebens, jene, die wir Erwachsenen uns gar nicht mehr trauen zu stellen. Die wir aber trotzdem gerne wissen würden.

„Um so große Fragen zu beantworten, fragt man am besten die Größten, jene, die es wirklich wissen müssen, denen keiner über ist, wenn es um große Fragen geht“

schreibt Axel Hacke in seinem Vorwort zum Buch. Da die meisten Menschen ihre Neugier auch im Alter nicht verlieren, sei dieses Buch herzlichst allen großen und kleinen Fragefüchsen empfohlen. Denn wir alle wollen doch Antworten auf Fragen haben wie: Wie lange dreht sich die Erde noch? Warum gibt es Krieg? Was ist die Liebe? Warum müssen Mama und Papa arbeiten?

„Der Mensch ist Mensch, weil er Fragen stellt, erstens. Und, zweitens, weil er Antworten geben möchte.“ (Axel Hacke)

Eine sehr berührende Antwort kommt von Michael Gorbatschow, der auf die Frage: „Wie wird man Nobelpreisträger?“ eingeht. Zum Schluss fasst er seine Ausführungen mit den Worten zusammen:

„Weißt du jetzt, mein junger Freund, wie man Nobelpreisträger wird? Und möchtest du es nun vielleicht selbst werden? Wenn du es wirklich werden willst, wird es dir gelingen. Du musst nur immer neugierig bleiben, du darfst eine Antwort nie für die letzte aller Antworten halten – und vor allem musst du an den Menschen glauben, an seine Fähigkeit zur Erneuerung, zur Solidarität, zur Poesie.“

Ich mag, dass man in seinen Worten die Nächstenliebe für alle Menschen und das tiefe Vertrauen an das Gute im Menschen lesen kann – das ist so zauberhaft optimistisch, etwas, das sicher in unserer heutigen Zeit droht verloren zu gehen.flickr, Naturheilpraxis Kempf

Warum werde ich krank?

Eigentlich wollte ich euch aber von einer anderen Antwort berichten. Die Frage ist: „Warum werde ich krank?“ und es antwortet George Vithoulkas, der 1996 den alternativen Nobelpreis für seine Erfolge bei der Verbreitung von Homöopathie verliehen bekommen hat. Er beschreibt in seiner Antwort sehr klug, die Zusammenhänge von Krankheit und Gesundheit, und darüber dass der Körper alleine weder für das eine noch das andere verantwortlich gemacht werden kann. Natürlich wird man krank, wenn zu viele Bakterien in den Körper eindringen, doch warum trifft es den einen und den anderen nicht? Vithoulkas sieht dafür die ‚angeborene‘ oder ‚angeeignete‘ Disposition als ausschlaggebenden Faktor. Die Schulmediziner jedoch bekämpften nur die Auswirkungen, nämlich das Eindringen der Bakterien, dabei sollten sie doch, so Vithoulkas, vermehrt die Disposition des Körpers betrachten. Dies diene auch der langfristigen Gesundung, da mit dieser Art der ganzheitlichen Betrachtung nicht nur Symptome, sondern auch Auslöser behandelt werden könnten.

Selbstverständlich sei es heute, dank der Schulmedizin, den Impfstoffen und Antibiotika, so, dass sehr viel weniger Menschen durch Krankheiten sterben. Allerdings sei dabei zu beachten, dass die Verbreitung einiger Krankheiten wie Alzheimer, ADHS oder auch Lebensmittel Unverträglichkeiten in den letzten Jahrzehnten rasant zugenommen haben. Dies liege daran, dass wir in einer verschmutzten Umwelt leben, dass unsere Lebensmittel vergiftet und die Luft verpestet sei.

„Wir werden krank, weil wir unseren Körper selbst verschmutzt haben“, schreibt Vithoulkas.

Stress sei auch eine Art der Verschmutzung, emotionaler Stress greift den Körper an wie ein Bakterium dies tut. Auf unseren Körper und seine Signale zu achten, ist eine wichtige Lektion, die Vithoulkas den Menschen mit auf den Weg geben möchte. Ein gesunder Geist macht einen gesunden Körper, wussten schon die alten Griechen und auch der Nobelpreisträger hält sich an diese Maxime:

„Krankheit setzt früher ein als sich Symptome zeigen, als Reaktion gegen ein Ungleichgewicht im Körper. Ein geistiges, energetisches Ungleichgewicht, das sich mit der Zeit in einer Störung verschiedener Organe niederschlägt. Wenn wir letztendlich verstehen wollen, warum wir krank werden, müssen wir diese Energiestörung auf der geistigen Ebene verstehen lernen.“

Deine Meinung ist gefragt

Was hältst du von den Einschätzungen des Nobelpreisträgers? Holst du dir auch eher die Grippe, wenn du gestresst bist oder ist das alles Unsinn?

Titelbild (c): flickr, pixhuntercom
Foto (c): flickr, Naturheilpraxis Kempf

Nora Hodeige

Nora Hodeige

Nora weiß, wie man sich mit der Diagnose Histaminintoleranz fühlt. Für dich ist sie daher immer auf der Suche nach histaminarmen Rezepten, gesunder Ernährung und so viel Entspannung wie möglich, damit auch du bald wieder essen kannst, was du möchtest. Mit ihren Tipps für Entspannung, Ernährung & Entgiftung auf allen Ebenen kannst du auch deinen Körper zurück zu einem gesunden Zustand führen: In Balance mit Körper, Seele und Geist.
Nora Hodeige

Pin It on Pinterest

Share This

Hunger?!

Aber: Was kochen bei Histaminintoleranz?

Lade dir jetzt kostenlose meine 5 Lieblingsrezepte herunter. Sie sind sehr einfach in der Herstellung, glutenfrei & histaminarm! Und natürlich vor allem eines: Extrem lecker!!!

Ich verspreche dir, du wirst sie lieben!

Vielen Dank, dass du dich für histaminarme & glutenfreie Rezepte interessierst. Bitte bestätige deine Email Adresse in der Mail, die ich dir gerade gesandt habe. Im Anschluss daran flattern die Rezepte in deinen Postkasten :)