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Adventskalender 2017: Tag 15

Dez 14, 2017

Warum beschenken wir uns eigentlich an den Feiertagen?

Seit einigen Jahren versucht meine Mutter alljährlich eine „dieses Jahr schenken wir uns einfach nichts“ Politik durchzusetzen – völlig umsonst. Dann hat sie es mit „aber nur 1 Geschenk pro Person“ versucht, was im Übrigen auch nicht sonderlich gut funktioniert hat. Ich glaube, dieses Jahr hat sie es aufgegeben 😉

Doch, warum schenken wir uns überhaupt etwas?

Im christlichen Glauben sind die Weihnachtsgeschenke eine Erinnerung an das Geschenk Gottes an die Menschen: Jesus, seinen menschgewordenen Sohn. Des Weiteren symbolisieren sie die Geschenke der drei Weisen aus dem Morgenland, die dem Jesuskind Gold, Myrrhe und Weihrauch mitbrachten. Das wir uns heute am 24. Dezember etwas schenken, geht auf Martin Luther zurück. Vorläufer der Bescherung an Heilig Abend war der Nikolaustag am 6. Dezember, dem Gedenktag des heiligen Nikolaus von Myra. Da der Reformator Luther die Heiligenverehrung und somit den Nikolaustag ablehnte, verlegte er den Geschenketag auf den 24. Dezember und ersetzte den heiligen Nikolaus durch den heiligen Geist, später das Christkind. Geschenke wurden früher nur den Kindern überreicht, doch später beschenkten sich auch die Erwachsenen gegenseitig. Ausgepackt wurde in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember nach der Christmette um 24 Uhr, doch da die Kinder oftmals nicht so lange wach bleiben durften (konnten), wurde die Bescherung in Deutschland auf den frühen Abend verschoben. In anderen Länder, wie in Großbritannien oder den USA, gibt es erst am Morgen des 25. Dezembers Geschenke, in anderen Ländern wie in Russland gibt es sogar erst am Dreikönigstag, dem 6. Januar, Geschenke. Im Übrigen prägte Luther auch die Lieder des Weihnachtsfestes, wie wir sie heute singen.