~|gift_outline~|elegant-themes~|outline

Kostenloses Live Webinar - Jetzt Anmelden!

In 3 schritten zu einem gesunden darm!

3 Tipps, wie dein Alltag mit Unverträglichkeiten stressfreier wird

Feb 25, 2016

Heute habe ich einen super tollen Gastbeitrag für dich von Uta Ossmann. Uta hat 3 Top Tipps für dich dabei, wie du den Stress aus deinem Alltag mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten raus nehmen kannst. Uta ist selbst von zahlreichen Unverträglichkeiten betroffen und außerdem Anti Stress Coach. Mehr über Uta findest du unten im Autoren Info-Kästchen, du solltest auch unbedingt auf ihrem Blog “kitchenrebell” und ihrer Homepage vorbei schauen. Und nun: Vorhang auf für Uta!

Und plötzlich durfte ich kaum noch etwas essen …

Ungefähr vor 2 Jahren bekam ich von einer Ärztin eine Mappe auf den Tisch gelegt mit den Ergebnissen von meiner Untersuchung. Schon als ich die Dicke der Mappe sah, stockte mir der Atem, denn normalerweise bekommt man ja ein einziges Blatt hingelegt …

Allergien und Unverträglichkeiten habe ich seit meiner Kindheit und ich wusste schon, dass ich zum Beispiel Äpfel und Birnen besser nicht esse oder, dass ich von Soja keine Luft mehr bekomme. In den letzten Jahren ging es mir aber immer schlechter, Krämpfe, Erschöpfung und ständig neue Unverträglichkeiten kamen hinzu, die ich meistens dann während des Essens bemerkte.

Der Bericht meiner Ärztin verschlug mir dann doch die Sprache: Kein Gluten, keine Milchprodukte, Eier, Honig, Mandeln, Hefe … und das ist nur ein Teil der Liste.

Als ich zu Hause war, habe ich mich erst einmal hingesetzt und mir Gedanken gemacht. Ich musste meine komplette Ernährung umstellen, aber was gab es alles zu beachten? Ich habe viel im Internet gesurft und mir die Infos, die ich brauchte, zusammengetragen. Und es gab drei Dinge, die mich am Anfang sehr gestresst und genervt haben.

Vielleicht geht es dir auch so.

Diese 3 Tipps helfen dir, deinen Alltag mit Unverträglichkeiten entspannter zu machen

alltag mit unverträglichkeiten feines essen

Welche Lebensmittel darf ich essen und, wo bekomme ich diese?

Wenn du meine Liste oben siehst, dann kannst du dir vorstellen, dass ich die meisten Lebensmittel nicht mehr kaufen kann. Und unterwegs schnell mal ein Brötchen holen geht auch nicht mehr.

Im ersten Schritt habe ich mir alternative Produkte herausgesucht. Normale Mehlsorten habe ich gegen Buchweizenmehl, Reismehl etc. ausgetauscht und Milch mit Reismilch und Cashewmilch ersetzt. Im Internet habe ich einige Händler gefunden, die passende Produkte anbieten. Foodoase gefällt mir bisher am besten. Sie habe sehr viele Produkte, die ich verwenden kann und einen Such-Filter, d.h. ich kann anklicken, was ich nicht darf und mir werden passende Produkte angezeigt.

Dann habe ich im Netz nach Rezepten gesucht, um nicht auf Gerichte, die ich gern mochte, verzichten zu müssen. Ich liebe zum Beispiel dunkles frisches Schwarzbrot oder leckere knackige Brötchen. Als Hamburgerin durfte ich meine geliebten Franzbrötchen nicht mehr essen, unvorstellbar! Bei meiner Suche habe ich dann ein paar Seiten gefunden, zum einen mit Infos und Rezepten und zum anderen mit den Lebensmitteln, die ich brauche. Inzwischen habe ich auch einen eigenen Blog, wo ich alltagstaugliche Rezepte poste.

Mein Tipp für weniger Stress

Suche dir am Anfang alternative Lebensmittel und passende Rezepte heraus. Planlos einkaufen, ohne zu wissen, was ich eigentlich kochen möchte – das kostet Zeit und Nerven. Kaufe oder bestelle Lebensmittel auf Vorrat, da du viele dieser alternativen Produkte im normalen Supermarkt nicht bekommst.

alltag mit unverträglichkeiten restaurant

Restaurantbesuch

Die größte Sorge von Allergikern im Restaurant ist, dass die Lebensmittel, die man nicht essen darf, auch wirklich NICHT enthalten sind. Unverträglichkeiten können sich verändern im Laufe der Zeit, aber nur, wenn wir sie komplett meiden und es gibt Lebensmittel, bei deren Genuss Lebensgefahr besteht, wie zum Beispiel bei Nüssen.

Essen wird dann oft angstbehaftet und von Genuss kann keine Rede mehr sein. Neulich war ich am Flughafen und wir wollten noch was essen gehen. Da gab es Kartoffelpuffer aus reinen Kartoffeln. Ich habe extra noch einmal nachgefragt, ob sie milchfrei und eifrei sind, was mit einem Ja beantwortet wurde. Schon während der ersten Bissen schmeckte ich Butter. Das schmeckt man sofort, wenn man lange darauf verzichtet hat 🙂 Ich bin dann mit dem Teller zurückgegangen und habe gefragt, ob da Butter drinnen ist. „Ja, das wird in Butteröl gebraten“ kam dann als Antwort. Oft ist Servicekräften nicht klar, was zum Beispiel zu Milchprodukten dazugehört.

Mein Tipp für Restaurantbesuche

Schreibe auf eine kleine Karte auf, was du alles nicht essen darfst, so ausführlich wie möglich: Bei Milch auch keine Butter und keine Sahne. Ich suche mir immer ein Gericht aus, von dem ich meine, ich kann es essen. Dann gebe ich meine Karte mit der Bitte ab, der Koch möchte sich diese ansehen und eventuell entsprechende Lebensmittel weglassen oder mir Alternativen anbieten. Die meisten Restaurants haben positiv reagiert und ich konnte angstfrei mein Essen genießen.

alltag mit unverträglichkeiten lachen

Du Arme!

Im Familien- oder Freundeskreis, aber auch wenn ich mit fremden Menschen zum Essen gehen oder eingeladen bin, kommt oft Mitleid, Bedauern oder auch Genervtheit mit ins Spiel. „Du Arme, das kannst du leider nicht essen“ – „ Schon wieder dieses Thema“ …

Zu Anfang fand ich es selber schlimm, was ich alles nicht mehr essen durfte. Ich beschäftige mich beruflich und privat sehr viel mit Achtsamkeit und dem Annehmen von Situationen, wie sie gerade sind. Nach der schwierigen Anfangszeit mit der Ernährungsumstellung habe ich beschlossen, die Dinge anders zu betrachten: Ich darf doch so viel. Und ich muss auch auf keine leckeren Gerichte verzichten. Wenn ich das Gefühl habe, auf etwas verzichten zu müssen, zum Beispiel im Restaurant der Nachtisch (den kann ich in der Regel nicht essen), dann habe ich jetzt immer einen leckeren Schokoriegel in der Tasche. Zu Hause mache ich mir dann selber ein leckeres Schokoladensoufflé 🙂

Mein Tipp gegen das Selbstmitleid

Lenke deine Gedanken auf das, was du darfst, auf die Fülle in deinem Leben. Mach dir bewusst, wieviel besser es dir geht, seitdem du deine Ernährung umgestellt hast. Positive Gedanken speichert unser Unterbewusstsein mit der Zeit ab und es wird dir im Ganzen besser gehen!