Ich beschäftige mit hier auf LMO sehr viel mit dem Thema Darmgesundheit, weil es ein wichtiger Schlüssel bei Unverträglichkeiten ist. Denn, wenn der Darm nicht gesund ist, dann werden die Unverträglichkeiten nur immer noch schlimmer und die Symptome und Beschwerden können nicht gemindert werden. 

Das allermeiste, was ich euch hier auf LMO vorstelle, habe ich selbst erlebt und ausprobiert. So auch alles rund um das Thema Darmgesundheit:

Und heute möchte ich mit euch über einen sehr wichtigen Aspekt von Darmgesundheit sprechen, der leider sehr häufig übersehen wird und nicht genug Beachtung findet. Meiner Meinung nach – und meiner Erfahrung im Austausch mit anderen Betroffenen – ist dieser Aspekt aber völlig unterschätzt, denn er birgt den Schlüssel zur langfristigen Darmgesundheit. Und genau darum soll es hier und heute gehen … 

Wir haben immer so viel zu tun

Kennst du das? Unser Leben ist mittlerweile sehr schnell geworden, wir hetzen von A nach B, um alles zu erledigen, was es zu erledigen gibt, dabei noch wundervoll aussehen und machen uns immer über 523456 Dinge gleichzeitig Gedanken. Unsere Gedanken sind ein endloser Kreis aus “wenn ich noch … dann könnten ich …”, “warum eigentlich nicht?” und “hätte ich doch nur …” und wir haben nicht gelernt, sie auszuschalten, sie sind immer da. Wann finden wir in dieser hektischen Zeit, den Moment, in dem wir einfach nur sein können? Wo finden wir Ruhe für unseren Geist und unseren Körper?

 

Zu diesem Stress, den wir uns jeden Tag selbst machen, kommt noch der Stress hinzu, den uns unsere Emotionen und unsere Gedanken immer wieder auf ein Neues zufügen. Die Folgen: Unser Körper speichert die negativen Emotionen ab und die schweren Gedanken formen unsere Realität. Wenn wir etwas erleben, das negative Emotionen auslöst, dann verspannt sich unser Bauch, wir machen unser Gefühlszentrum im Bauch zu und die Energie kann dort nicht weiter fließen. Es komtm zu einem Stau von Energie und gleichzeitig auch zu einer Stauung des Blutes und der Lymphe – dieser Stau führt, wenn er nicht abgebaut wird, zu langanhaltenden Beschwerden.

Unser Bauchgehirn – das Zentrum der Emotionen 

Der Darm wird gerne als unser Bauchgehirn bezeichnet. Er arbeitet unabhängig von unserem Bewusstsein und steuert von dort aus unsere Verdauung. Im gesamten Verdauungstrakt sorgen 100 Mio. Zellen dafür, dass alles seinen geregelten Gang geht. Diese Zellen sind überwiegend Neuronen, also Nervenzellen, die über Erregungsleitbahnen miteinander verbunden sind und kommunzieren – diese Neuronen im Bauchraum sind unseren Hirnzellen ganz ähnlich. Würden wir unseren Darm mit unserem Gehirn steuern wollen, bräuchten wir einen doppelt so großen Kopf. Macht man sich diese geballte Steuuerungskraft der Darm-Neuronen bewusst, ist verständlich, warum der Darm tatsächlich als Bauchgehirn bezeichnet werden kann. Dort werden außerdem 80% der Hormone produziert, die für unser emotionales Gleichgewicht verantwortlich sind. 

Durch anhaltenden Stress, emotionales Ungleichgewicht oder intensive emotionale Belastungszustände kann unser Bauchgehirn in seiner Arbeit gestört werden. Wenn sich unser Darm nicht entspannen kann, dann kann der ganze Körper sich nicht entspannen und auch unser Geist – die Gedanken und das Unterbewusstsein – befinden sich in einem dauerhaften Zustand der Angespanntheit.

Warum reagiert dein Darm so empfindlich auf Stress?

Unser Darm ist das Gehirn des Bauchraumes, doch unser Solar Plexus ist das emotionale Zentrum des Bauches. Der Solar Plexus ist ein autonomes Geflecht von sympathischen (Anspannung) und parasympathischen (Entspannung) Nervenfasern im Oberbauch – ungefähr vom Rippenbogen bis zum Bauchnabel. Die parasympathischen Anteile des Solar Plexus speisen sich aus dem Nervus Vagus, dem 10. Hirnnerv und größten Nerv des Parasympathikus, der an der Regulation fast aller inneren Organe beteiligt ist.

Das Solar Plexus (Sonnengeflecht) ist ein Nervengeflecht, welche Informationen zu allen inneren Organen verarbeitet und weiterleitet – und gleichzeitig extrem empfindlich auf Anspannung reagiert. Im Solar Plexus speichern wir unsere Emotionen und negativen Erlebnisse auf einer körperlichen Ebene. Denn, wann immer wir angespannt sind, uns etwas negativ belastet hat oder wir einen Schock erlebt haben, dann wird der Sympathikus aktiviert und automatisch spannt sich unser Nervensystem im Solar Plexus an. Manchmal spüren wir das auch ganz deutlich als Zusammenziehen oder Verkrampfen des oberen Bauches. 

Ganz körperlich spannt sich dort tatsächlich die Muskulatur an und das Nervengeflecht im Solar Plexus an. Die Situation verändert sich und wir denken vielleicht gar nicht mehr daran, doch unser Körper hat diese negative Erfahrung gespeichert. Wenn wir nicht aktiv daran arbeiten, dass sich unser Solar Plexus wieder entspannt, dann verharrt unser wichtigstes, emotionales Nervensystem in einem Zustand der Anspannung – dies führt dazu, dass die inneren Organe nicht mehr ausreichend über den Parasympathikus mit Entspannungsimpulsen versorgt werden und auch die Blut- sowie Lymphzirkulation kann gestört werden. Wenn im oberen Bauchraum eine Stauung entsteht, kann auch der Darm im Unterbauch nicht richtig durchatmen – es entsteht auch dort eine Verspannung und die wichtigen Verdauungssysteme geraten durcheinander. 

Darmgesundheit durch Meditation - ein Muss bei Histaminintoleranz

Wie kannst du Entspannung in deinen Bauchraum bringen?

Entspannung für dein Solar Plexus führt also gleichzeitig zu einem entspannten Darm und das ist eines der wichtigsten Faktoren deiner Darmgesundheit. Wenn der Darm nicht in aller Ruhe und Entspannung seine wichtigen Aufgaben machen kann, dann wird er dir immer wieder Probleme bereiten. Wie aber kannst du nun für einen entspannten Solar Plexus sorgen?

Entspannung ist immer ein Zustand deines Geistes, welches sich auf den Körper überträgt. Besonders mit Hilfe der Meditation kannst du diesen Zustand auf wundervolle Art und Weise erreichen und ihn direkt auf jede einzelne Zelle deines Körpers übertragen. Enstpannung sieht im Übrigen nur von außen aus, als sei es einfach. Entspannung ist harte Arbeit und lebt vor allem von der Regelmäßigkeit und einer hohen Konzentration

Die Heilkraft von Meditation: Wie wirkt Meditation?

Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien über Meditation. Eine zeigt zum Beispiel, dass ein 8 wöchiges Training der Achtsamkeitstechnik MBSR (Mindful-Based Stress Reduction) die gleiche Wirkung auf Schlaflosigkeit hat, wie die Einnahme von Schlaftabletten. Der Blutdruck der Probanden sank messbar, die Muskulatur lockerte sich, der Atmen ging ruhiger und gleichmäßiger und das Herz schlug regelmäßiger. 

Des Weiteren ging die Produktion der Stresshormone nachweislich runter. Cortisol und Adrenalin sind unsere Stresshormone, die ausgestoßen werden, wenn wir uns in stressigen Situationen befinden und sie führen unter anderem zu einem erhöhten Blutdruck, zu Nervosität und Gereiztheit. Regelmäßige Meditation hat demnach einen ernorm wichtigen Einfluss darauf, wie gestresst wir uns fühlen und es auch körperlich tatsächlich sind.

Meditation und der direkte Einfluss auf unsere Darmgesundheit

Meditation bedeutet übersetzt “ein Zustand der Mitte” (medi= Mitte, tation= der Zustand), in den wir unseren Körper und unseren Geist durch Konzentration bringen können. Im TAO nennt man Meditation auch “Schmerz ohne Leiden”, denn Meditation lässt dich die Wirklichkeit anders wahrnehmen und du kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren: Du bist mehr als dein kranker oder schmerzender Körper. Du lernst, die Dinge nicht mehr zu bewerten und Unglücksgefühle lassen sich dadurch verringern, der Schmerz wird leichter ertragbar. Du hast einen Körper, aber du bist Seele und Geist.

Dein Körper ist dein Gefäß, in dem und mit dem du lebst. Wenn du Entspannung, Freude und Glück in dein Leben hinein lässt, dann kann auch dein Körper Entspannung, Glück und Gesundheit finden.

Das Gehirn lernt durch Meditation Entspannung. Die Entspannungsareale im Gehirn werden trainiert und können bei Stresssituationen schneller aktiviert werden, das Hirn und dein Körper können aussteigen aus einem dauerhaften Stresszustand. Denn durch Meditation kannst du nachweislich das Entzündungsgeschehen im Körper senken und die krankmachenden Stresshormone reduzieren.

Gönne deiner Darmgesundheit Entspannung durch das richtige Atmen

Atem ist Leben. Unser Leben beginnt mit der Einatmung direkt nach der Geburt und endet mit einem langen Ausatmen. Der Atem kann Entspannung in unseren Solar Plexus bringen. Wenn du meditierst, setze dich aufrecht hin und atme in deinen Bauchraum hinein. Beim einatmen dehnt sich der Solar Plexus und beim ausatmen zieht er sich wieder zusammen. Die einfachste Atem- und Entspannungsübung ist die 4 Sekunden Atmung, die du hier genauer nachlesen kannst. Dein Solar Plexus entspannt sich und du bekommst Weite in deinen Bauchraum, die Energie kann fließen, die Durchblutung wird gefördert und die Lymphe können besser zirkulieren.

Vor ein paar Wochen habe ich ein intensives Seminar zum Thema “Selbstheilungskräfte aktiveren durch Meditation” gemacht. Dort haben wir das richtige Atmen und die Grundzüge von Meditation gelernt, und wie du sie optimal nutzen kannst, um deinen Körper zurück zu führen in einen Zustand von Entspannung und Gesundheit. Denn: “Wenn ich so lebe, dass die Energie immer fließt, kann ich nicht krank werden.” (Yashi Kunz). Dort habe ich enorm viel mitgenommen und übe jeden Tag meine Meditationen – und es hat sich für mich so viel dadurch verändert, dass ich diese neu erlangten Erkenntnisse unbedingt mit euch teilen möchte.

Aus dem Gelernten habe ich nun ein Audio Training als Bonus für meinen Ernährungskurs entwickelt, aufgenommmen und zum Download angeboten. Auf zahlreiche Nachfrage gibt es dieses Audio Training “Power Entspannung für deinen Darm” nun auch zum Einzelkauf. Du findest es wie auch meine anderen Angebot in meinem Shop oder direkt, in dem du auf den Button unten klickst. 

 

Stressmangement bei Darmgesundheit

Die Wichtigkeit der Entspannung für die Darmgesundheit

So ist das also mit der Entspannung und der Darmgesundheit, die Zusammenhänge lassen sich wunderbar darlegen. Meine Empfehlungen daher für dich: Behandele deinen Körper, mache Darmsanierung, nimm die nötigen Nahrungsergänzungsmittel ein – aber vergiss nicht den Einfluss den Entspannung bzw. Stress und Anspannung auf deinen Körper haben können. Lerne durch Meditation deinen Zustand anzunehmen, lerne deine Gedanken und Emotionen wahrzunehmen und anzunehmen, so dass sie dich nicht mehr belasten können. Dabei hilft dir die Meditation ungemein.

Deine Meinung ist mir wichtig

Hast du Erfahrungen mit Meditation? Erzähle mir doch in einem Kommentar, was deine Erfahrungen mit Meditation sind und ob es dir schon geholfen hat.

Nora Hodeige

Nora Hodeige

Nora weiß, wie man sich mit der Diagnose Histaminintoleranz fühlt. Für dich ist sie daher immer auf der Suche nach histaminarmen Rezepten, gesunder Ernährung und so viel Entspannung wie möglich, damit auch du bald wieder essen kannst, was du möchtest. Mit ihren Tipps für Entspannung, Ernährung & Entgiftung auf allen Ebenen kannst du auch deinen Körper zurück zu einem gesunden Zustand führen: In Balance mit Körper, Seele und Geist.
Nora Hodeige

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