Ich persönlich trinke ja immer Grünen Tee, wenn ich Kopfschmerzen habe und denke, es könnte von zu viel Histamin kommen oder aber von den Hormonen – und irgendwie hängt das ja dann doch immer auch alles zusammen, oder nicht?!

Naja, in diversen Foren und anderen Seiten wird ja immer von Grünem Tee abgerate, zu fermentiert, zu viel Koffein… Ich will ja jetzt hier auch keine Lanze für den Grünen Tee brechen (oder etwa doch?), aber: Grüner Tee wird eben im Gegensatz zu schwarzem nicht fermentiert und gilt zwar als DAO-Hemmer, hat aber andererseits super gute entzündungshemmende Faktoren enthalten. Na, überzeugt? Wenn nicht, dann kommen hier jetzt noch ein paar (wissenschaftliche) Hilfen bei Migräne bzw. Histamin indizierten Kopfschmerzen.

Frische Luft

Frische Luft ist immer gesund, das sollte bekannt sein. Frische Luft kann aber sogar bei zu viel Histamin hilfreich sein. Warum? 
Ein zu viel an Histamin kann den Muskeln Sauerstoff entziehen, es kommt zu Muskelschmerzen (ähnlich Musekelkater) oder Muskelkrämpfen. Da der Körper in Stress gerät, wenn zu wenig Sauerstoff da ist (Hypoxie), schüttet er Adrenalin aus, um die Atmung anzuregen und die Blutzirkulation zu erhöhen – alles, um mehr Sauerstoff in den Körper zu pumpen. Zusätzlich kann es zu einem plötzlich erhöhten Serotonin und Dopamin Spiegel kommen (eigentlich etwas positives), – in Verbindung mit zu viel Adrenalin führen diese Hormone jedoch zu einem Zustand von Überdrehtheit und sogar Angst.


Daher: Jeden Tag raus gehen und frische Luft tanken – damit der Körper nicht unter Sauerstoff Mangel leidet. Zusätzlich: Jeden Tag mindestens 15 Minuten alle Fenster in der Wohnung aufreißen und richtig ausgiebig lüften.

Ingwerwasser

Ingwerwasser (einen Daumennagel großes Stück Ingwer, schälen und in 3/4 Liter heißes Wasser geben), besonders am Morgen getrunken, regt die Verdauung und den Stoffwechsel an und unterstützt den Kreislauf.

Sulfate auffüllen

Sulfate (Salze der Schwefelsäure) und andere Salzverbindungen wie Natrium Sulfat sind wichtig für unseren Körper. Sulfate sind ein wichtiger Faktor für den Stoffwechsel (von Histamin) und Menschen mit häufigen Kopfschmerzen (und Migräne) scheinen nicht ausreichend fähig zu sein, Sulfate selbst zu bilden. Sulfat arbeitet mit Histamin, um Entzündungen vorzubeugen. Gleichzeitig kann es bei Leaky Gut und anderen Darmentzündungen extrem hilfreich sein, um diese zu heilen und die Darmwand wieder sicherer zu machen. Des Weiteren ist es extrem hilfreich bei der Enzymbildung und der Entgiftung des Körpers und zum Binden anderer biogener Amine, die den Körper enorm belasten können.

Es ist hilfreich bei erhöhtem Bedarf von Sulfaten (einer Kopfschmerz Phase) darauf zu achten, ausreichend Sulfate (aber nicht über das Essen) zu sich zu nehmen, zum Beispiel in Form von Schüssler Salzen (Kalium Sulfuricum, Calcium Sulfuricum oder Natrium Sulfuricum) sowie einem Fußbad mit Epsom Salz, einer Magnesium Verbindung. 

Ausreichend Salz zu dir nehmen

Durch Schwitze, Wasserverlust, Diät oder eine Hormonumstellung kann es sein, dass der Körper nicht ausreichend mit Salz versorgt ist. Daher kann es sehr hilfreich sein, in Zeiten des Kopfschmerzes dieses Salz aufzufüllen. Entweder mit 1/2Tl Salz in 1/4 Glas Wasser oder salzigem Gebäck. Das Salz sollte kein Jod, Fluorid oder Rieselhilfen enthalten, Meersalz oder Himalaya Salz ist dafür geeignet. 

Genug Wasser trinken

Wasser trinken entspannt, das ist die eine hilfreiche Komponente. Zusätzlich regt Wasser die Verdauung und die Entgiftung des Körpers an. Das Trinken von Wasser kann überschüssiges Histamin binden und aus dem Körper führen, sowie den Körper in seiner Arbeit unterstützen. Wenn der Körper dehydriert ist, dann schaltet er ebenso wie bei Sauerstoff Mangel (siehe oben) auf eine Adrenalin Versorgung um, der Körper wird ausgesaut, um alles Wasser für die Hirnleistungen zur Verfügung zu stellen. Die Muskeln kommen dadurch in Unterversorung und das Phänomen der Hypoxie wiederholt sich. 

Histaminfreie Diät

Und natürlich: Eine langfristige histaminreduzierte / histaminfreie Diät ist das A und O zu einem beschwerdefreien Leben trotz Histaminintoleranz und kann bei Migräne ebenfalls große Wirkung haben. Dazu muss aber mindestens 3 Monate histaminfrei gegessen werden. Ebenfalls: Auf Kaffee und schwarzen Tee verzichten sowie auf Zucker, zumindest für den Zeitraum der Migräne. 

Quellen

Foods Matter: Migraine and Nutritional Therapy
From too much histamine to too much migraine

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Was hilft dir?

Wenn du Kopfschmerzen oder Migräne hast, was hilft dir dann? Kannst du eine der Hilfen empfehlen oder hast du andere Erfahrung gemacht?

Nora Hodeige

Nora weiß, wie man sich mit der Diagnose Histaminintoleranz fühlt. Für dich ist sie daher immer auf der Suche nach histaminarmen Rezepten, gesunder Ernährung und so viel Entspannung wie möglich, damit auch du bald wieder essen kannst, was du möchtest. Mit ihren Tipps für Entspannung, Ernährung & Entgiftung auf allen Ebenen kannst du auch deinen Körper zurück zu einem gesunden Zustand führen: In Balance mit Körper, Seele und Geist.
Nora Hodeige

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