Vor einiger Zeit habe ich hier von meinen persönlichen Top 5 Histamin Übeltätern berichtet, diejenigen, welche am meisten Schaden anrichten – heute spreche ich über meine Top 5 der früheren Lieblings-Lebensmitteln, die ich wegen ihres Histamingehaltes nicht mehr essen kann und doch so gerne würde.

Es ist faszinierend, immer, wenn ich über mein histaminfreies Essen nachdenke, wird mir bewusst, wie super gesund das eigentlich ist. Immerhin können wir Histamin-Geplagten gar nichts essen, was haltbar gemacht, schon einmal gekocht oder mit Konservierungsstoffen aufbereitet ist. Das heißt, alles muss immer ganz frisch auf den Tisch. Viele Menschen mit HI können keine Milch vertragen, da sie ein sich noch im Gärungsprozess befindet. Essig geht nicht, da er bei der Gärung Histamin erzeugt, harter Käse geht nicht, da eine längere Reifung Histamin erzeugt und Räucherlachs geht nicht, weil beim Räuchern Histamin entsteht… Das Schöne daran: Der Kühlschrank ist immer voll mit vielen schönen, frischen Dingen. Der Nachteil: Es gibt viele Histamin Übeltäter, die ich beim Essen sehr vermisse!

Es gibt Dinge, die muss ich nicht essen. Meeresfrüchte zum Beispiel oder Innereien, aber auch Schokolade, Gummibärchen und Bananen gehören nicht zu meinen Lieblingsessen. Andererseits gibt es auch Histamin Übeltäter, die ich sehr vermisse. Seit nun mehr als 2 Jahren kann ich diese nicht mehr essen. Knapp ein halbes Jahr davon habe ich zusätzlich ohne Zucker verbracht, auch das hat mir irgendwann gefehlt. Genauso wie Hefe, die ich seit knapp einem Jahr wieder zu mir nehme, natürlich nur in kleinen Mengen und selten, aber immerhin.

Meine Top 5 Histamin Übeltäter, die ich vermisse

1) Salami

Ganz ehrlich, ich liebe Salami. Schon seit einigen Jahren – auch vor meiner Histamin Diagnose – esse ich kein Schweinefleisch mehr, aber das tolle ist: Es gibt fantastische Rindersalami, Putensalami, Lammsalami, Wildschweinsalami, und und und. Ein Traum, echt. Leider geht ja mit der Diagnose Histaminintoleranz gar keine Wurst mehr – ob Schwein oder nicht – denn Wurst ist entweder gepökelt, geräuchert oder mit Zusatzstoffen versetzt. Das disqualifiziert sie leider vollkommen.


2) Mohnschnecken

2014-02-12 15.13.16Ich liebe liebe liebe Mohnschnecken, so wie eigentlich alles Hefegebäck. Und da ist auch schon das Problem: Hefe wird mit HI wirklich schlecht vertragen. Das ist so schade. Hefegebäck ist einfach das beste. Dafür habe ich hier für dich ein Rezept für histaminfreie (ohne Hefe) Zimtschnecken, die fast ebenso lecker sind und hier findest du mein super Lieblingsrezept für Franzbrötchen, selbstgemacht und unendlich lecker, leider aber tatsächlich mit Hefe – weil ohne war leider überhaupt nichts zu machen. Dazu kommt noch, dass ich (versuche) seit einiger Zeit glutenfrei zu essen.

3) Käse

Bevor ich keinen Käse mehr essen durfte, wusste ich gar nicht, dass ich so ein Käse Fan bin. Nach über einem Jahr nur Frischkäse und ab und zu Mozarella (allerdings nur bio, denn dieser wird nur in Milchsäure eingelegt), habe ich es fast nicht mehr ohne Käse ausgehalten. Manchmal bin ich morgens mit dem Geschmack von einem richtig guten Camembert aufgewacht, mittags ging es dann über in einen richtig schönen Emmentaler und abends hätte ich gerne ein bisschen Grana Padano auf meinen Spaghetti gehabt. Meine Rettung war dann die Erkenntnis, dass ich Butterkäse essen konnte. Seit dem gibt es jeden zweiten Tag Butterkäse zum Frühstück. Ich bin gespannt, wann mir dieser auf die Nerven geht.

4) Sushi

Was bitte muss ich über Sushi sagen? Außer, dass es nicht histaminfrei ist. Weder Sojasoße, noch die Algenblätter oder der Wasabi – einzig der Fisch, wenn er ganz, ganz, ganz frisch ist und der Reis sind histaminkombatibel. Sushi, oh Sushi, eine kleine Liebe von mir. Einmal habe ich einer Freundin gedroht, ihr die Freundschaft zu kündigen, wenn sie nicht mit mir Sushi essen ginge. Glücklicherweise hat sie sich doch für die Sushi und damit ja auch irgendwie für mich entschieden.  

5) Hamburgerhamburger

Ja, Funk Food, Fast Food, überhaupt nicht gesund und so…aber so fein! Und, wenn man es nicht essen kann – also wirklich GAR NICHT, dann vermisst man es doch ganz schön. Zu schade! Naja, dafür habe ich hier ein Rezept für dich von selbstgemachten Hamburgern, die nicht histaminfrei aber doch histaminarm sind – alles frisch, alles lecker und für besondere Anlässe absolut erlaubt. Demnächst werde ich dieses Rezept einmal in glutenfrei probieren. Mhm….

Geht es euch ähnlich?

Was vermisst ihr? Schreibt mir einen Kommentar und berichtet von euren (heimlichen) Essens-Lieben! Ich freu mich drauf!

 

 

 

Nora Hodeige

Nora weiß, wie man sich mit der Diagnose Histaminintoleranz fühlt. Für dich ist sie daher immer auf der Suche nach histaminarmen Rezepten, gesunder Ernährung und so viel Entspannung wie möglich, damit auch du bald wieder essen kannst, was du möchtest. Mit ihren Tipps für Entspannung, Ernährung & Entgiftung auf allen Ebenen kannst du auch deinen Körper zurück zu einem gesunden Zustand führen: In Balance mit Körper, Seele und Geist.
Nora Hodeige

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