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Lerne wie Nora ihre Histaminintoleranz los geworden ist

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Angst- und Panikattacken bei Histaminintoleranz – Was tun?

Panikattacken – das Gefühl, das Ende sei da. Nichts geht mehr und alles fällt in sich zusammen. Panik, das Herz rast, das Blickfeld dreht sich und wie eine Welle rollt der Schock durch den Körper, der Hals schnürt sich zu, die Luft bleibt weg und das Atmen fällt schwer. So oder so ähnlich kann sich eine Panikattacke anfühlen. Kein schönes Gefühl.

Was ist eine Histaminintoleranz?

Bei einer Histaminintoleranz befindet sich zu viel Histamin, ein biogenes Amin, im Körper im Verhältnis zu den histaminabbauenden Enzymen. Dies löst histaminbedingte Symptome aus. Typische Symptome sind: Migräne, Kreislaufbeschwerden, Durchfall, Magen-Darm-Erkrankungen sowie Hautjucken, Rötungen oder Quaddelbildung. Diese körperlichen Symptome sind aber nur ein Teil des Beschwerdebildes. Des Weiteren zeigen sich vermehrt ähnliche Symptome denen einer Allergie sowie mentale und psychische Zustände, welche auch durch Histamin oder andere biogene Amine ausgelöst oder verstärkt werden können. Die Freisetzung von Histamin im Körper sorgt für die Erweiterung der Blutgefäße und ein rapides Absinken des Blutdrucks, was zu starken Kreislaufbeschwerden, Schwindel oder gar zur Ohnmacht führen kann. Was hilft, ist im ersten Schritt die histaminreichen Lebensmittel wegzulassen und vor allem frische Lebensmittel zu essen. Das Weglassen histaminhaltiger Lebensmittel führt sehr häufig bereits zu einer enormen Verbesserung der Beschwerden.

 

Wie hat das Histamin mit der Angst zu tun?

Bei einem Überschuss an Histamin wird zur Bekämpfung von Hypoxie (Sauerstoffmangel) und anderen histamininduzierten Defiziten unserem Körper Adrenalin ausgeschüttet. Adrenalin soll den Histaminspiegel senken. Histamin erweitert die Blutgefäße und sorgt für einen erhöhten Puls, gleichzeitig jedoch sinkt der Blutdruck, weil die Blutgefäße erweitert und durchlässiger geworden sind. Adrenalin wird ausgeschüttet, um den Histaminspiegel zu senken und dem sinkenden Blutdruck entgegenzuwirken. Adrenalin aber führt zu Herzrasen, Aufgedrehtheit und Unruhe. Der Körper gerät in einen unglaublichen Stress. Dies kann zu Panik führen, die Mastzellen reagieren, Histamin wird ausgeschüttet. Ein Teufelskreis.

Im Gehirn sorgt Histamin dafür, dass dieses wach und aktiv ist. Der Gegenspieler von Histamin ist dort GABA, was vor allem für den Schlaf, aber auch bei Ruhe und Entspannung wichtig ist. Dieses Hormon wird im gleichen Hirnareal gebildet, wie das Histamin auch und sie kontrollieren sich gegenseitig. Ein Überschuss an Histamin führt daher zu einem rastlosen, ruhelosen Wesen und das Abschalten sowie Einschlafen fällt schwer.

Viele von Histaminintoleranz Betroffene berichten von starken Albträumen nachts, massiven Schlafbeschwerden sowie großen Unruhezuständen. Angstzustände und unbegründete Ängste verfolgen sie: Hat mir jemand etwas ins Essen gemischt? Was, wenn ich nicht nach Hause finde?

Bei Panikattacken oder Angststörungen, wo noch keine Histaminintoleranz diagnostiziert wurde, kann es dennoch ungemein helfen, eine histaminarme Diät zu machen.

Was tun?

Angst ist eine sehr starke Emotion, die in erster Linie eine Schutzfunktion hat. Angst kommt immer dann, wenn Gefahr lauert – evolutionär gesehen gibt es nur zwei Ängste: Die Angst vor sehr lauten Geräuschen und die Angst vor Höhe bzw. eigentlich die Angst Herunterzufallen. Aus diesen beiden Ängsten haben sich zahlreiche andere Ängste entwickelt, die alle vor allem in unserem Kopf existieren. Das Gemeine an Angst ist, dass wir sie körperlich sehr stark spüren können und der Körper auch beim kleinsten Gedanken in Richtung der Angst sehr krass reagieren kann. Das führt dazu, dass wir noch mehr Angst haben. Nämlich Angst vor der Angst-Reaktion des Körpers.

Diese Ängste steigern sich zunehmend, die Angst vor Reaktionen auf Lebensmittel führt oftmals zu einem rapiden Gewichtsverlust, da irgendwann fast gar nichts mehr gegessen wird.

Dabei hilft es dir klarzumachen, dass Angst eine Schutzreaktion ist. Wovor will dich die Angst beschützen? Wann hat sie begonnen und mit welchem Erlebnis aus der Kindheit ist sie verknüpft?

Denn die heutigen Ängste, die wir erleben und die uns bewusst sind, sind in der Regel ein Echo, eine Erinnerung einer anderen Angst, die wir zuvor (in der Kindheit) erlebt haben und mit der wir nicht (rational) umgehen konnten. Das körperliche Empfinden wird dann gespeichert und mit Worten, Menschen, Situationen oder Räumen unterbewusst verknüpft – sodass ein erneutes Erleben von eben diesen Worten, Menschen, Situationen oder Räumen schon eine Angst auslösen kann.

“Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Mut ist sich dafür zu entscheiden, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst. Das Gegenteil von Angst ist Liebe.”

Histaminintoleranz behandeln

Persönliche Erfahrung mit der Angst (Nora)

Angst ist immer ein wichtiger Teil meines Lebens gewesen. Meine größte Angst war es jahrelang, mich zu zeigen, so wie ich bin. Mich nicht mehr anzupassen. Meine Meinung zu sagen. Meine Talente zu zeigen. Meinen Weg zu gehen.

Mich anzupassen hat mich krank gemacht. Mich vor der Welt zu verstecken, hat mich krank gemacht. Nicht meinen Weg zu gehen hat mich krank gemacht. Mein Körper hat einfach die Notbremse gezogen und mich außer Gefecht gesetzt. Während es mir von Tag zu Tag schlechter ging, wurde mir klar, dass es nicht mehr nur darum geht, wieder gesund zu werden, mich wieder besser zu fühlen und meine Symptome hinter mir zu lassen – nein, mir wurde klar, dass es tatsächlich um Leben und Tod ging. Nämlich, ob ich mein Leben wirklich LEBEN will oder weiterhin so vor mich hin existieren möchte. Ob ich weiterhin alles herunterschlucken will, was ich mich nicht traue zu sagen. Ob ich weiterhin nur das machen will, was man von mir erwartet. Ob ich weiterhin gegen alle meine Bedürfnisse agieren möchte.

In einer dieser dunklen Stunden, als wirklich gar nichts mehr ging, habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich habe mich dafür entschieden, nicht mehr zu kämpfen, sondern mich zu ergeben. „Wenn das jetzt meine letzten Minuten hier sein sollen, dann ist es so.“ Es passierte aber nichts. Stattdessen kehrte in mir eine Ruhe ein. Stille. Schweigen. Und ich konnte intuitiv eine nächste Entscheidung treffen.

Die Entscheidung für mich. Ich habe mir einen Zettel genommen und aufgeschrieben, wer ich bin, was ich gerne mag, was mir wichtig ist und was ich liebe. Ich habe jeden Tag mehr und mehr aufgeschrieben. Ich habe dort notiert, was ich gut kann, worin ich schlecht bin, was ich liebe, zu tun und was ich wirklich ungern mache. Ich habe mich selbst wieder entdeckt. Ich bin zurückgekehrt zu mir.

Ab diesem Zeitpunkt ging es mir besser. Es war als hätte ich einen Schalter umgelegt. Die Symptome verschwanden nicht von heute auf morgen, doch sie wurden zunehmend besser. Ich lernte, mich abzugrenzen, lernte meine Meinung zu sagen, auch, wenn ich damit aneckte, lernte für das einzustehen, was ich wirklich wollte. Und immer wieder kam ich zurück zu meinem Tagebuch, in das ich aufschrieb, wie ich eigentlich wirklich bin. Damit ich es niemals wieder vergessen konnte.

Seitdem sind einige Jahre vergangen, mittlerweile bin ich selbst ausgebildete Coach und systemische Familienaufstellerin, führe ein erfolgreiches Online Business und habe mehrere Bücher geschrieben. Ich habe gelernt, mich nicht nur im Privaten mehr zu zeigen, sondern auch in der Öffentlichkeit viel mehr ICH sehen zu lassen, anstatt langweilige Marketing Posts abzusetzen.

Meine Mission ist es, dich daran zu erinnern, warum du hier bist – und, dass es im Leben eben genau NUR darum geht: Glücklich zu sein, du selbst zu sein, deine Träume zu verwirklichen. Denn, was genau hättest du davon, alles auf „mache ich irgendwann mal“ zu verschieben? Außer, dass deine Angst befriedigt wird. Ich glaube nichts. Oder?!

Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst … es bedeutet nur, dass etwas anderes wichtiger ist, als die Angst. Was könnte wichtiger als Angst sein?

Seitdem ich Kinder habe, weiß ich, was Mut bedeutet. Und Angst. Seitdem ich Kinder habe, geht die Angst viel tiefer, als ich es jemals gedacht habe. Seitdem ich Kinder habe, ist mir klar, dass das Gegenteil von Angst nicht Mut ist, sondern Liebe.

Gesundheit ist der Weg zurück zu dir

Viele Menschen, die unter chronischen Symptomen leiden, erfahren, dass ihr Körper plötzlich Dinge tut, die sie nicht erwarten und mit denen sie – erst einmal – schwer umgehen können. Das Vertrauen in den Körper und seine Fähigkeiten sinkt. Dem Körper wird nichts mehr zugetraut. Dem Körper wird auch nichts mehr zugemutet.

Kennst du? Kennst du.

Vertrauen zu haben ist eine Entscheidung – und das kann verdammt schwer sein.

Aber, wie kommt das Vertrauen zu mir?

Das ist der Knackpunkt. Pass auf! Vertrauen fällt nicht plötzlich vom Himmel und du wachst morgens auf und denkst Dir: Yeah, heute habe ich ganz viel Vertrauen. Wäre schön? Weiß nicht … wäre aber auf jeden Fall merkwürdig, denn so funktioniert unser Gehirn nicht und unsere Gefühle erst recht nicht. Nein, Vertrauen ist also nichts, was von außen kommt. Vertrauen aufbauen, Vertrauen haben in dich, deinen Körper und das Leben ist etwas, das von innen kommt. Und es benötigt deine Entscheidung – das ist immer der erste Schritt.
Du darfst dich heute dafür entscheiden, dass du Vertrauen hast. „Ich habe Vertrauen in meinen Körper und seine Stärke. Ich habe Vertrauen in das Leben und die Zukunft, die es für mich bereit hält.“ Das darfst du dir also täglich sagen. Immer und immer wieder. So einfach ist das? So einfach ist das. Und schwer. Wirst du merken. Doch, du schaffst das.

Warum trifft es mich?

Jeder hat diesen einen Menschen im Familien- oder Bekanntenkreis, diesen einen, der nie auf seine Gesundheit achtet, der viel Alkohol trinkt, alles isst und im Zweifelsfall auch noch raucht. Aber nie krank ist, zumindest nicht schwerwiegend. Und dann gibt es da noch den anderen Menschen, der sich gesund ernährt, spartanisch lebt, immer freundlich ist und Krebs hat. Der eine kümmert sich sehr um andere, hat immer ein offenes Ohr und zu jedem Problem eine Lösung – der andere kümmert sich vor allem um sich selbst und schuld sind immer die anderen. Welcher von beiden wird krank?

Dir zu viele Sorgen zu machen, deinen Körper zu geißeln, im Leben nur die Lösungen für Probleme zu suchen und den Tag nicht genießen zu können, weil noch so viel zu tun ist … macht dich krank. Den eigenen Körper zu verurteilen, ständig an ihm herum zu mäkeln, noch weniger essen, noch mehr Ideologie beim Essen, noch mehr Einschränkungen, … macht dich krank. Dich nicht um dich selbst zu kümmern und immer nur für andere da sein … macht dich krank.

Deine Gedanken, dein Stress, der Druck, den du dir machst … macht dich krank. Gesundheit ist ein Prozess, ein lebenslanger Lernprozess, – es geht darum in Balance zu sein und das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Gesundheit ist der Weg zurück zu dir.

Was tun gegen die Angst?

In unserem LMO Health Club findest du einen ganzen Kurs rund um Angst. Dort lernst du zu verstehen, wie und warum sie entsteht, was bei akuten Angstzuständen hilft und wie du langfristig mit der Angst leben kannst.

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