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Das musst du über Histaminliberatoren und Mastzellen wissen

Bei einer Histaminintoleranz besteht ein Ungleichgewicht zwischen dem Histamin im Körper und den histaminabbauenden Enzymen. Der Hauptauslöser für die Freisetzung von Histamin im Körper, die pseudoallergischen Reaktionen hervorrufen, sind histaminhaltige Lebensmittel. Durch das Histamin in Lebensmitteln wird zusätzliches Histamin in den Körper gebracht, welches dieser nicht verarbeiten kann. Diese Histaminquellen sollten wir mit einer histaminhaltigen Diät für mindestens 3 Monate eliminieren.

Zusätzlich wird im Körper Histamin in den Mastzellen gespeichert. Die Mastzellen setzen Histamin frei, wenn eine Immunreaktion stattfindet oder Trigger sie dazu motivieren. Die Ausschüttung von Histamin wird zusätzlich durch sogenannte Histaminliberatoren begünstigt.

Histaminliberatoren sind Stoffe, die im Körper die Mastzellen triggern und so für eine erhöhte Ausschüttung von Histamin sorgen.

Zu den Histaminliberatoren zählen unverträgliche Hilfsstoffe (wie Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, usw.), bestimmte Medikamente und einige Lebensmittel sowie andere biogene Amine.

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Histaminliberatoren und ihre Auswirkungen auf die Mastzellen

Histaminliberatoren sind Stoffe, die in Nahrungsmitteln (Kaffee, Alkohol, Zitrusfrüchte), chemischen Zusatzstoffen (Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker) oder in Medikamenten (u. a. viele der Schmerzmittel, siehe Liste unverträglicher Medikamente) vorkommen. Diese Liberatoren haben die Eigenschaften, die Mastzellen so zu stimulieren, dass sie – ohne eine erkennbare Immunreaktion – Histamin im Körper freisetzen. Die Freisetzung erfolgt nicht schlagartig, sondern schleichend und kann sich hinziehen, bis der Stoff gänzlich vom Körper verstoffwechselt wurde. Symptome können direkt oder viele Stunden nach der Einnahme auftreten. Interessanterweise gibt es auch nicht stoffliche Liberatoren, wie Stress, körperliche Anstrengung, Hitze und Angst.

Positive Wirkung auf die Stabilität der Mastzellen hat vor allem Meditation und aktive Entspannung sowie bestimmte Medikamente und natürliche Therapeutika aus Pflanzen, Samen und Kräutern.

Wichtige Histaminliberatoren sind:

  • Medikamente, bekannte Beispiele sind Parkemed ®, Voltaren® oder Aspirin®
  • Röntgenkontrastmittel
  • Schmerzmittel
  • Entzündungshemmende Medikamente
  • Zitrusfrüchte und Erdbeeren
  • Nüsse, Kerne und Samen
  • Kakao, Kaffee, Alkohol
  • Zusatzstoffe, wie Benzoate, Glutamat, Chinin, Sulfite, Tartrazin, etc.

Was sind diese Mastzellen eigentlich?

Mastzellen gehören zu der Gruppe der weißen Blutkörperchen und sind somit Teil des Immunsystems. Den Namen bekamen sie von ihrem Entdecker Paul Ehrlich verliehen, der sie fälschlicherweise für Fresszellen hielt, da sich in ihrem Inneren viele kleine “Körner” befinden. Diese kleinen Körner sind sogenannte Vesikel, die mit über 200 Botenstoffen (und biochemischen Signalstoffen) angefüllt sind.

Mastzellen sind vor allem im Gewebe nahe des Lymphsystems sowie in der Nähe von Nervenbahnen zu finden. Die Aufgaben der Mastzellen sind sehr umfangreich, beispielsweise sind sie für die Wundheilung verantwortlich, da sie den Botenstoff Heparin ausschütten können, welcher für die Blutgerinnung sowie Krustenbildung und letztendlich für die Wundheilung verantwortlich ist. Ein weiterer wichtiger Stoff, der in den Mastzellen gespeichert ist, ist das Histamin. Histamin wird bei einer Immunreaktion (so zum Beispiel auch bei einer Wunde) ausgeschüttet, es erweitert die Blutgefäße und erhöht deren Durchlässigkeit. Dadurch sorgt Histamin dafür, dass andere weiße Blutkörperchen, die für die Immunabwehr unerlässlich sind, besonders schnell zum Ort des Geschehens gelangen können. Diese positive Wirkung des Histamins wird manchmal vergessen, wenn wir nur über negative Histaminreaktionen sprechen.

Wichtig ist, wie viel Histamin ausgeschüttet wird, ob noch andere biogene Amine beteiligt sind und wie gut die histaminabbauenden Enzyme vorhanden und aktiv sind, um das Histamin nach seinem Einsatz wieder abzubauen.
Wenn du besonders stark auf Histaminliberatoren reagierst, dann kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass deine Mastzellen sehr überaktiv sind. Dies ist aber kein Hinweis für eine MCAD, die wirklich sehr selten vorkommt, sondern erst mal nur ein Hinweis darauf, dass deine Mastzellen dauerhaft aktiv sind – was vor allem durch lang anhaltenden Stress oder zu viele unverträgliche Hilfsstoffe (Zusatzstoffe in Nahrungsmittel) oder Medikamente oder auch Alkoholmissbrauch ausgelöst wird.

So kannst du die Mastzellen stabilisieren

Wichtig: Nur, weil deine Mastzellen gerade überaktiv sind, heißt das nicht, dass sie krank sind oder nicht wieder beruhigt werden können. Alles, was dein Körper zeigt, ist erst einmal ein aktuelles Bild und kann jederzeit verändert oder verbessert werden.

Die Mastzellen lassen sich besonders gut durch Meditation und tiefe Entspannungszustände stabilisieren. Es ist nachgewiesen, dass bei Meditation im Gehirn ein Stoff freigesetzt wird, welcher die Mastzellen unterstützt.

Gleichzeitig gibt es besondere Lebensmittel, die bei der Stabilisierung der Mastzellen helfen können.

Natürliche Mastzellenstabilisatoren sind:

  • Vitamin C, natürlich vorhanden in: Paprika, Acerolakirsche, Hagebutte, Brokkoli, Camu Camu
  • Quercetin, vorhanden in: Äpfel, Zwiebeln, Brokkoli, rote Trauben, grüne Bohnen
  • Luteolin, vorhanden in: Karotten, Zwiebeln, Oregano, Rosmarin, Thymian, Olivenöl

Mastzellenaktivierungsstörung (MCAD)

Die Mastzellen und das darin enthaltene Histamin sind demnach ungemein wichtig für die Immunabwehr. Doch was, wenn Histamin unspezifisch und ohne Immunreaktion ausgeschüttet wird?

Durch eine genetische Mutation der Mastzellen (einzelner oder auch erst einmal nur einer einzigen) können die Mastzellen umprogrammiert werden – es entsteht so eine erhöhte Sensibilität und Aktivität. Die Mastzellen schütten dann – ohne Immunreaktionen und unkontrolliert – Histamin aus.

Eine Liste Unverträglicher Medikamente bei einer Histaminintoleranz sowie noch mehr Informationen zum Thema MCAD findest du hier.

Was tun bei Verdacht auf MCAD?

MCAD ist demnach sehr eng mit der Histaminintoleranz verbunden und weist ähnliche oder auch gleiche Symptome auf – eine Beteiligung von Hautreaktionen ist sehr häufig gegeben, muss aber nicht. Histaminintoleranz bezeichnet den Zustand, das im Körper ein Ungleichgewicht zwischen Histamin und den abbauenden Enzymen vorhanden ist. Oftmals wird auch dabei auf sogenannte Histaminliberatoren reagiert. Je mehr Histamin sich unkontrolliert im Körper und in den Mastzellen befindet, umso sensibler reagieren die Betroffenen . Ob nun (zusätzlich) eine Mastzellenaktivierungserkrankung vorliegt, kann durch eine spezifische Testung von Mastzellen-Mediatoren (die erhöht vorliegen) festgestellt werden. Eine histaminfreie Diät tut ebenfalls gut und besondere medizinische Zwecke können den Einsatz von mastzellenstabilisierenden Medikamenten empfehlenswert machen. Bitte sprich hierzu mit deiner Ärztin / Arzt.

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