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Lerne wie Nora ihre Histaminintoleranz los geworden ist

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Ich vertrage gar kein Essen mehr! Hilfe bei deiner Histaminintoleranz

Wenn du das Gefühl hast, gar nichts mehr zu vertragen und gefühlt nach jedem Essen Beschwerden und Unwohlsein auftreten, dann könnte es sich um eine Histaminintoleranz handeln. Histamin in Lebensmitteln ist so ungleich verteilt, dass es von außen keiner Regel zu folgen scheint. Es kann sogar sein, dass du an einem Tag ein Lebensmittel verträgst, weil es noch recht unreif ist und bei einer anderen Gelegenheit macht es große Probleme aufgrund der Lagerung und des Reifegrades. Die Histaminintoleranz kommt außerdem mit zahlreichen unterschiedlichen Beschwerden daher, deswegen ist eine Diagnose häufig so schwierig zu stellen: Verdauungsbeschwerden, Kreislaufbeschwerden, Migräne und Hautausschläge.
Fettiges Essen, scharfes Essen und die sogenannten FODMAPs verschlechtern die Beschwerden zusätzlich, da der Darm bei einer Histaminintoleranz sehr angeschlagen ist und auf diese Nahrungsmittel reagiert. Alkohol im Essen, stark gewürztes Essen, fetthaltiges Essen können Probleme auslösen und auch nach vegetarischem Essen können Beschwerden auftreten, da Tofu und Hülsenfrüchte und einige Gemüsesorten sehr histaminhaltig sind.
Das Problem ist aber auch, dass viele Betroffene dann aus Vorsicht immer mehr und mehr Lebensmittel weglassen und irgendwann tatsächlich nur noch 3-5 Lebensmittel überhaupt gut vertragen. Das ist der Punkt, wo du unbedingt aufpassen darfst und aktiv dagegen arbeiten darfst. Was hilft, ist dann erst einmal eine umfangreiche Darmkur zu machen und gleichzeitig am Thema Stress und Angst zu arbeiten. Zum Glück findest du alle diese Themen in unserem “LMO Health Club”.
Wenn du neu bist mit dem Verdacht oder der Diagnose Histaminintoleranz, dann lies bitte zuerst hier weiter. Dieser Artikel hier ist für Menschen, welche die Diagnose bereits haben und immer weniger und weniger Lebensmittel nur noch vertragen.
“Ich vertrage gar kein Essen mehr” ist der häufigste Satz, den ich von Betroffenen einer Histaminintoleranz zu hören bekomme. Ich kenne dieses Gefühl sehr gut aus meiner eigenen Erfahrung. Ich möchte dir heute ein paar Gedanken mit auf den Weg geben, wie du sowohl aus dem Gedankenkarussell als auch aus der körperlichen Erfahrung wieder herauskommen kannst.
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Es ist ok, Angst zu haben

Es ist ok, wenn du etwas nicht isst, aus Angst, dass es dir nicht bekommen könnte. Es ist ok, wenn du etwas nicht isst, weil du gelesen hast, dass es bei deiner Unverträglichkeit Probleme machen könnte. Es ist ok, solange es dir bewusst ist. Wir Menschen, die einer Histaminunverträglichkeit haben und schon einmal oder mehrmals mit den krassen Auswirkungen dieser konfrontiert wurden, sind vorsichtiger, wenn es darum geht, etwas auszuprobieren. Das ist ok. Wichtig erscheint mir allerdings, dass du dir dessen bewusst bist. Das du trotz allem immer wieder etwas ausprobierst. Das du trotz allem nicht deine Vision aus den Augen verlierst und weiter läufst. Ganz langsam, Schritt für Schritt und Mahlzeit für Mahlzeit.

Ich vertrage gar nichts mehr

Es kann eine Zeit kommen, in der du das Gefühl hast: “Ich vertrage gar nichts mehr!” Ich kann mich genau an dieses Gefühl erinnern, als ich beim Mittagessen saß und dachte: Ich vertrage einfach gar nichts mehr. Am besten esse ich auch nichts mehr. Wofür sollte es noch gut sein, etwas zu essen? Warum sollte ich mich quälen? Ein paar Tage später sagte meine Osteopathin zu mir: “Viel dünner solltest du aber nicht werden” und das hat mich erschreckt. Ich war als Jugendliche ja eher diejenige, welche immer ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hatte und konnte mir im Traum nicht vorstellen, dass einmal jemand zu mir sagen würde, dass ich nicht noch mehr abnehmen sollte. Das hat mich wach gerüttelt und so habe ich wieder angefangen zu essen, mich manchmal von Mahlzeit zu Mahlzeit gequält, mich in meiner Wohnung eingeschlossen und mich nicht mehr hinaus getraut. Doch in mir war dieser Traum, dieses Bild von einem Tag, an dem ich endlich wieder mit allen meinen Freunden abends draußen sitzen konnte mit gutem Essen, gutem Wein und bester Laune.

Dieses Bild hat mich angetrieben und wach gehalten und ich habe mich von Tag zu Tag gehangelt, bis es wirklich wieder Schritt für Schritt bergauf ging und dieses Bild irgendwann wieder meine Realität geworden ist.

Bei “Ich vertrage gar kein Essen mehr” darfst du aufpassen, dass sich nicht eine Essstörung daraus entwickelt und du der Meinung bist, dass lieber gar nichts mehr essen eine gute Idee wäre. Bei anhaltender Essstörung sollte ein Arzt aufgesucht werden, klinische Aufenthalte können manchmal die beste Rettung sein. Doch du kannst davor schon ganz viel für dich tun, wenn du achtsam bist und Verantwortung für dich und deinen Körper übernimmst.

Wo ist die Wunderpille?

Immer wieder werde ich gefragt, wie die Histaminintoleranz weggeht. Die Antwort ist: Es ist kompliziert. Und unterschiedlich. Und ein Weg, der damit beginnt, dass du Verantwortung für dich und deinen Körper übernehmen darfst.

Wenn du eine Histaminintoleranz aufgrund eines Enzym Mangel hast, dann geht es darum, deinen Körper darin zu unterstützen, dieses Enzym wieder aufzubauen. Wenn du eine Unverträglichkeit gegenüber Histamin hast (sich also zu viel Histamin in deinem Körper befindet), dann ist es wichtig, dass du herausfindest, woher dieses ganze Histamin kommt, das sich in deinem Körper angestaut hat. Mein Tipp: Schau dir einmal deinen Darm an.

Immer macht es Sinn, eine histaminarme Diät durchzuführen die im besten Fall mindestens für 3 Monate streng durchgeführt werden sollte. Extra für dich mit deiner Histaminintoleranz haben wir eine besondere Darmkur entwickelt. Des Weiteren sollte der Darm aufgebaut und gereinigt werden und der Körper kann mit Nahrungsergänzungsmitteln einer gesunden Ernährung aufgebaut , unterstützt und versorgt werden.

Nicht zu vergessen: Meditation, Yoga und die innere Arbeit. Denn Stress triggert Histamin und zwar in großen Mengen. Lerne also deinen Stress in den Griff zu bekommen und deine Beschwerden werden sich gravierend verbessern. Das klingt leichter gesagt, als getan – es ist aber möglich, das verspreche ich dir. Bei uns im LMO Health Club helfen wir dir auch dabei.

Aber: Ein Schritt nach dem Anderen. Auch das Gute kann zu viel sein, wenn du alles auf einmal machst. Lasse dir Zeit!

1. Es ist eine Phase

Vielleicht verträgst du heute nur 6 Lebensmittel und kannst dir nicht vorstellen, jemals wieder etwas anderes essen zu können. Denke immer daran: Heute ist heute.Heute ist es so. Was morgen ist, weißt du heute nicht. Vielleicht ist es morgen anders, vielleicht ist es morgen immer noch so. Lasse es auf dich zukommen und stresse dich nicht zusätzlich – und lass dich nicht von deiner Angst klein halten.
Wenn du etwas gefunden hast, das du gut verträgst, ist das doch schon viel. Dann isst du das, von dem du weißt, dass du es gut verträgst. Und wenn es jeden Tag dasselbe ist, dann ist das eben so. Vergiss nur nicht, dass du dich jeden Morgen neu entscheiden kannst. Jeden Morgen kannst du aufstehen und heute etwas ausprobieren. Heute kannst du etwas essen, das du gestern noch nicht gegessen hast. Heute kann alles anders sein. Heute ist ein neuer Tag.

2. Überfordere deinen Körper nicht

Du musst eine Darmsanierung machen, haben sie gesagt. Entgiftung, Reinigung und Ausleiten, haben sie gesagt. Danach Darmaufbauen mit Probiotika, haben sie gesagt und dann ist alles wieder weg, haben sie gesagt.
Wer aber fragt deinen Körper? Wer, wenn nicht du, kann darauf hören, was dein Körper jetzt will und was dein Körper jetzt vertragen kann. Dein Körper ist anders als jeder andere Körper. Dein Körper ist eventuell total überfordert mit dem ganzen Histamin, dem zusätzlichen Stress, dem Druck und der neuen Situation. Es kann sein, dass dein Körper auf alles reagiert, auch auf Stoffe, die ihm eigentlich helfen sollten. Das ist ok. Gib deinem Körper Zeit, sich zu regenerieren. Halte dich selbst auf einem Level, in dem es dir gut geht und probiere nicht zu viel aus. Begib dich lieber in die fachliche Kompetenz eines Arztes oder Heilpraktikers.
Mache einen Schritt nach dem anderen. Alle Schritte findest du in unserem LMO Health Club – finde hier alle Infos!

3. Entgiftung ist sehr viel Stress für deinen Körper

Entgiftungsmaßnahmen sind eine sinnvolle Sache, um den Darm von einer Besiedlung mit schädlichen Bakterien zu befreien und im nächsten Schritt den Darm mit guten Probiotika wieder aufzubauen. Entgiftung ist unglaublich wichtig, aber auch unglaublich viel Stress für deinen Körper. Stell dir vor, dein Körper läuft schon nur noch auf 30 %, weil er geschwächt ist durch die Histaminüberbelastung.

Dann entgiftest du ihn mit Vulkangestein * oder Darmeinläufen und möchtest ihm etwas Gutes tun, doch leider kann das nach hinten losgehen. Dein Körper muss Höchstleistungen erbringen, um eine Entgiftung durchzuführen. Je langsamer und vorsichtiger du die Entgiftung durchführst, um so besser. Je langsamer du deinen Körper an Entgiftungsmaßnahmen heranführst, um so einfacher ist es für ihn, sich darauf einzustellen. So kann es zum Beispiel sein, dass du das Gefühl hast, Vulkangestein nicht zu vertragen, – doch eigentlich ist es “nur” die Entgiftungsleistung des Vulkangesteins, die dir Probleme macht. Es empfiehlt sich immer, sich ganz vorsichtig und langsam an alles heranzutasten, erst mal nur eine kleine Dosis (1 Tablette anstatt gleich 3×3!!!) von allem zu probieren und dann zu steigern. Ganz langsam und am besten in Rücksprache mit einer Ärztin / Arzt.

4. Histaminarme Ernährung bedeutet nicht automatisch gesund essen

Sich histaminarm zu ernähren ist oft eine recht gesunde Ernährungsweise, immerhin verzichtest du auf alle Fertiggerichte, Zusatzstoffe und kochst deine Mahlzeiten frisch und aus frischen Mahlzeiten. Die besten Voraussetzungen für eine gesunde Ernährung. Doch es kann sein, dass du eine Darmsanierung oder Entgiftung durchführst oder eine Entlastungsdiät machen möchtest, ohne deine Ernährung zu verändern. Wenn du deinen Darm entlasten möchtest, dann musst du ihn auch so ernähren, dass er entlastet werden kann. Ich habe schon so viele Ärzte getroffen, die eine Darmsanierung mit mir durchführen wollten, was in diesen Fällen häufig bedeutete: Probiotika einnehmen. Und nichts zu meiner Ernährung gesagt haben. Es ist eigentlich einleuchtend, dass dein Darm Probleme macht, wenn du dich ansonsten von Nudeln, Kuchen und Milch ernährst, denke ich mir. So empfehle ich, nicht nur auf eine histaminarme Ernährung umzusteigen, sondern deine Ernährung für einige Zeit komplett umzustellen und deinen Darm, deinen Stoffwechsel, deine Leber und deinen Magen zu entlasten. Dafür eignet sich natürlich eine basische Ernährungsform mit viel Gemüse, komplexen Kohlenhydraten und ausgewählten Proteinen (so wie wir es bei der LMO Darmkur auch lehren) – auf Zucker, Milch und Weißmehl sollte in dieser Zeit auf jeden Fall verzichtet werden.

5. Ich vertrage keine Probiotika

Probiotika sind eine Mischung an guten Darmbakterien* , die man einnehmen kann. Es gibt über 500 verschiedene Bakterien Stämme, manche sind extrem hilfreich für unseren Darm und manche schädigen ihn. In den Probiotika sind nur gute Bakterien drin, die wir für unsere Verdauung, Enzymproduktion und vor allem das Immunsystem brauchen. Die guten Darmbakterien unterstützen unseren Körper und bilden unsere kleine Privatarmee gegen Eindringlinge. Zum Glück können wir diese guten Bakterien einnehmen. Oft berichten mir Betroffene, dass sie diese Probiotika aber nicht vertragen.

Das kann mehrere Ursachen haben:Du kannst zum Beispiel auf den Zucker in der Probiotika-Mischung reagieren. Oft sind den Probiotika Inulin oder eine andere fructosehaltige Zuckerart beigemischt, um die Darmbakterien zu füttern. Solltest du darauf empfindlich reagieren, kannst du das Pulver einfach für 30 Minuten in Wasser einwirken lassen, in dieser Zeit haben die Bakterien den Zucker gefuttert und sind superaktiv und fit. Du kannst sie dann trinken, ohne dass der Zucker dein System beeinträchtigt, weil er gar nicht mehr enthalten ist.

Es kann auch sein, dass du Probiotika einnimmst, die mit histaminbildenden Bakterien versehen sind. Es gibt Studien, die gezeigt haben, dass einige Bakterienarten Histamin bilden (besonders die schlechten Bakterien bilden ganz viel Histamin), obwohl sie eigentlich als gute Bakterien gelten.

Das kann problematisch sein. Diese Reaktion bemerkst du grundsätzlich selten nach der einmaligen Einnahme, sondern es dauert seine Zeit. Grundsätzlich kann es dennoch Sinn machen, diese Bakterien zu dir zu nehmen, weil sie anderen Aufgaben nachkommen, die ungemein wichtig für deine Gesundheit sind. Wenn du dir unsicher bist, dann frage am besten deine Ärztin, Heilpraktikerin oder Apothekerin.

Sehr häufig ist der Grund, warum du das Gefühl hast, Probiotika nicht zu vertragen, ein anderer. Die guten Darmbakterien beeinträchtigen das Milieu im Darm, sie sorgen dafür, dass es sauer ist und sich viel Buttersäure bildet – erst dann fühlen sie sich so richtig wohl. Dieser Vorgang kann zu Blähungen und Bauchkrämpfen führen, was also normal und sogar gut ist Es sollte aber nach 5-7 Tagen vorbei sein mit den Beschwerden.
Die Darmbakterien ernähren sich übrigens von Ballaststoffen, deswegen macht es Sinn, zusätzlich zur Probiotikaeinnahme, die Darmbakterien auch noch mit der “richtigen” Ernährung zu füttern und ausreichend Ballaststoffe, resistente Stärke und / oder Inulin Apfelpektin zu* dir zu nehmen. Diese Art der Ernährung stärkt die Darmbakterien, was wiederum zu Blähungen führen kann und außerdem kann eine ballaststoffreiche Ernährung, wenn sie neu eingeführt wird, zu Verstopfungen oder Unwohlsein führen. Es ist also tatsächlich möglich, dass dein Unwohlsein bei der Einnahme von Probiotika eigentlich ein gutes Zeichen ist – nur es fühlt sich eben nicht im ersten Moment so an. Deswegen empfiehlt es sich, Probiotika mindestens 5-7 Tage auszuprobieren, die Beschwerden sollten sich dann wieder gelegt haben. Generell ist es recht schwierig, die positiven Auswirkungen der Probiotika Einnahme zu “spüren– am besten sieht man sie noch bei einem (erneuten) Darmflorastatus.

Vertrage ich jemals wieder irgendetwas?

Ich lehne mich aus dem Fenster und sage: Ja! Irgendwann wird es auch für dich wieder einfacher werden. Du darfst nur dein Ziel und deinen Weg nicht aus den Augen verlieren.

Es gibt so viel, was du selbst tun kannst und es ist ein langer Weg, der viel Geduld erfordert. Lasse dich nicht von der momentanen Situation entmutigen. Zu einer histaminarmen Ernährung und der Versorgung deines Körpers mit Mineralien, Nährstoffen Anti-Histamin-Helferlein ist es immer wichtig, auch deine Stresssituation deine inneren Konflikte und Herausforderungen.

Bist du bereit, endlich die Schritte zu gehen, welche dich aus deinem Histaminintoleranz-Hamsterrad rausholen können? Dann komm in den LMO Health Club. Dort bekommst du ALLES, was wir gelernt und gemacht haben, um unserer Histaminintoleranz wieder loszulassen.

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Schreibe uns gerne einen Kommentar und erzähle von deinen Erfahrungen oder stelle deine Frage zum Thema.

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