Unser Sohn ist nun knapp 3 Jahre alt und er schläft von Anfang an sehr gut. Wahrscheinlich habe ich ihm das schon mit der Muttermilch mitgegeben, denn ich liebe schlafen. Doch manchmal, besonders, wenn es ein aufregender Tag war, dann fällt ihm das Einschlafen sehr schwer. Dann kommt er noch 5 Mal aus seinem Zimmer heraus und es fallen ihm noch 20 Dinge ein, die er jetzt unbedingt braucht und haben möchte. Es ist eben nicht immer alles nur cool, wenn sie plötzlich älter werden und ganz viel reden und denken können …  

Deswegen haben wir daher ein neues Ritual entwickelt: Wir meditieren gemeinsam.

Das Ergebnis

Erstaunlich ist vor allem eins: Er schläft so viel besser und vor allem schneller ein. Es scheint ihm viel leichter zu fallen abzuschalten und ich nehme mir bewusst Zeit für ihn und mich. So weiß ich, dass ich wenigstens einmal am Tag diese 5-15 Minuten zum Meditieren nutzen kann. Abgesehen davon, versuche ich natürlich täglich noch 30 Minuten einzubauen, doch manchmal ist das nicht so einfach. Mir hilft es außerdem, mich nicht zu sehr von äußeren Geräuschen ablenken zu lassen, denn manchmal ist er zu Anfang noch etwas unruhig. Je konzentrierter ich bin, um so leichter fällt es ihm, loszulassen und einzuschlafen.

Wie geht das?

Unser Sohn ist noch zu klein, um aktiv zu meditieren oder zu verstehen, was passiert. Deswegen meditiere ich still mit ihm. Ich selbst nutze dazu die Körper-Licht-Meditations-Technik, die ich in meiner Ausbildung “Meditation zur Anregung der Selbstheilungskräfte” gelernt habe. Übrigens kannst du dir eine von mir gesprochene Meditation hier kaufen, wenn du Interesse hast. 

Nach unserem „normalen“ Einschlaf-Ritual (erzählen, lesen, singen …) setze ich mich neben sein Bett, sage ihm Gute Nacht und begleite ihn meditierend in den Schlaf. Das bedeutet, dass ich still für mich in voller Konzentration in meiner Vorstellung durch seinen Körper gehe und innerlich in jeder einzelnen Zelle ein Licht einschalte. Ich beginne bei den Füßen und gehe dann langsam die Beine nach oben in den Unterbauch, den Oberbauch, den Brustraum, die Arme und Hände, den Hals und zum Schluss in den Kopf. Meist ist der kleine Mann schon beim Bauch eingeschlafen, doch ich führe meine kleine Meditation immer noch zu Ende. Manchmal, sehr selten, kommt es vor, dass er noch nicht eingeschlafen ist, dann mache ich je nachdem noch eine Runde durch meinen eigenen Körper und zünde auch dort in jeder einzelnen Zelle ein Licht an. Ich sitze dabei übrigens vor seinem Bett und halte seinen Kopf in meiner Hand.

Uns beiden hilft das ungemein, abzuschalten und er kann in großer Ruhe in den Schlaf finden.

Eine kleine Anleitung für deine Meditation mit deinem Kind, habe ich dir hier aufgeschrieben. Es ist in Du Form geschrieben, so dass du es deinem Kind vorlesen kannst. Wenn du es, wie ich, im Stillen machen möchtest, dann überträgst du das Ganze auf den Körper deines Kindes. Einfach unten deine Email Adresse eintragen und der kostenlose Download wird dir sofort per Email zugestellt. Diese Anleitung ist in der “Du” Form für dein Kind geschrieben, du kannst es ihm vorlesen oder still für dich selbst machen.

Die Vorteile von Meditation

Die positiven Effekte von Meditation sind vielfältig. Weniger Stress, mehr Entspannung, ruhigere Atmung, besseres Herz-Kreislauf-System, entspanntere Gedanken und weniger Sorgen. Eines meiner größten Anliegen mit meinem Kind ist es, ihm von klein auf zu helfen, entspannt leben zu können und Entspannung auch immer wieder in seinen Alltag einzubauen. Das hat bei uns schon ganz klein angefangen und ich bin eine super Glucke, wenn es darum geht, den Stress von meinem Sohn fernzuhalten und ihn gleichzeitig darin zu trainieren, immer wieder Entspannung zu suchen und zu finden. Das abendliche Meditieren bildet dabei ein weiteres Puzzle Stein, um ihn schon jetzt zu lehren, wie wichtig Entspannung ist und auch, wie einfach es sein kann, diese Zeiten der Ruhe in den Alltag einzubauen.

Die 5 Stufen der Meditation und wie mein Sohn mir dabei hilft

Die erste taoistische Stufe der Meditation ist die Unruhe. Unser Sohn hat das voll drauf, gerade kurz vor dem Einschlafen sich hin und zu drehen, dauernd mit den Händen zu spielen und sich alle 5 Sekunden eine neue Schlafposition zu suchen. Wir kuscheln ganz viel beim Einschlafen, das hilft ihm sicherlich und dann die stille Meditation und meine Konzentration bzw. Entspannung dabei. Mir persönlich hilft es ungemein, mich darin zu schulen, mich nicht von äußeren Einflüssen – seiner Unruhe – beeinflussen zu lassen. Je entspannter ich dabei bin, umso entspannter ist er auch. Es klappt genial. 

Meine Empfehlung von Herzen

Für Kinder ab 5 Jahren empfehle ich sehr die gesprochenen Meditationen von Yashi Kunz, speziell für Kinder und Jugendliche Meditationen aufgesprochen hat. Auch ich höre sehr regelmäßig eine ihrer Meditationen, denn ich finde sie genial. Ich habe mir auch die für Kinder schon angehört und kann nur sagen, dass auch mein Sohn, der sie ja noch nicht versteht, extrem gerne mit mir gemeinsam die Meditationen hört und sich von der ruhigen Stimme sowie den Klängen und der Musik getragen fühlt.

 

Nora Hodeige

Nora Hodeige

Nora weiß, wie man sich mit der Diagnose Histaminintoleranz fühlt. Für dich ist sie daher immer auf der Suche nach histaminarmen Rezepten, gesunder Ernährung und so viel Entspannung wie möglich, damit auch du bald wieder essen kannst, was du möchtest. Mit ihren Tipps für Entspannung, Ernährung & Entgiftung auf allen Ebenen kannst du auch deinen Körper zurück zu einem gesunden Zustand führen: In Balance mit Körper, Seele und Geist.
Nora Hodeige

Stress triggert Histamin!

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