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The HITdden Secrets – die verborgenen Ursachen deiner Histaminintoleranz

Erkenne die wahren Ursachen deiner Histaminintoleranz und löse sie für dich auf – in 3 Tagen LIVE Workshop.

Es gibt sehr histaminreiche Lebensmittel, die bei einer Histaminintoleranz daher sehr schlecht vertragen werden. Außerdem gibt es sogenannte Histaminliberatoren, die im Körper die Mastzellen so triggern, das es zu einer Ausschüttung von Histamin kommt. Dadurch sind zu große Mengen an Histamin im Körper, folglich werden Symptome sowie Beschwerden ausgelöst.

Welche Nahrungsmittel kann man bei einer Histaminintoleranz noch gut essen, welche nicht? Du findest auf dieser Seite dazu eine ausführliche Übersicht. Du kannst dich auf jeden Fall beruhigen, es bleiben noch genügend leckere Lebensmittel auf deinem Speiseplan übrig!

Wenn du dich außerdem fragst, was du bei einer Histaminintoleranz im Restaurant noch essen kannst, kannst du hier mehr dazu in einem eigenen Artikel lesen.

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Liste histaminhaltiger Lebensmittel

Histamin ist in vielen Lebensmitteln versteckt und es ist nicht immer leicht dieses zu entdecken. Außerdem agieren einige Lebensmittel als sogenannte Histaminliberatoren. Was genau man unter diesen versteht und was sie bewirken, kannst du hier nachlesen.

Hier erhältst du eine Übersicht zu den wichtigsten histaminhaltigen Lebensmitteln, die du bei einer Histaminintoleranz dringend meiden solltest. Weiter unten findest du anschließend eine weitere Liste mit einer Übersicht zu histaminarmen Lebensmitteln, die für eine histaminarme Ernährung weiterhin gut verträglich sind. 

Gemüse

  • Aubergine
  • Essiggemüse (Essiggurken, Micked pickles, usw.)
  • Sauerkraut
  • Sojabohnen, sowie alle daraus hergestellten Lebensmittel (Sojasauce, Sojamilch, uvm.)
  • Spinat
  • Tomaten
  • Zwiebeln und Knoblauch (vorsichtig austesten, manche vertragen beides trotz Histaminintoleranz)
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Obst

  • Ananas
  • Banane
  • Erdbeeren
  • Getrocknete Früchte
  • Honigmelone
  • Kiwi
  • Papaya
  • Zitrusfrüchte
    (Zitrone, Limetten, Orangen, usw.)

Fleisch und Wurstprodukte

  • Ente
  • Gans
  • Geräuchertes Fleisch
  • Geräucherter Schinken
  • Innerein
  • Leber & Leberwurst
  • Roher Schinken
  • Salami
  • Schweinefleisch
  • Wild

Was du bei einer Histaminintoleranz bezüglich Fleisch und was du bezüglich Fisch außerdem beachten und wissen solltest, kannst du ebenfalls bei uns nachlesen.

Fisch und Meeresfrüchte

  • Dorade
  • Garnelen
  • Hering
  • Jakobsmuschel
  • Meeresfrüchte und Schalentiere
  • Sardellen
  • Thunfisch

Milchprodukte

  • Käse: gereifte Käsesorten enthalten große Mengen an Histamin (je älter desto schlimmer)
  • Milch (frisch trinken, nur gut bis zu 2 Tage nach Öffnung, danach kommt es zur Bildung von Histamin)
  • Schokolade

Getränke

  • Alkohol (besonders Rotwein, Bier, Prosecco und Sekt) – auch gekochter Alkohol ist bei einer Unverträglichkeit von Histamin zu meiden
  • Cola
  • Energydrinks
  • Kaffee
  • Kakao
  • Schwarzer Tee
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Kaffee 2 scaled e1616335311473

Nüsse und Samen

  • Erdnüsse
  • Nussmus
  • Walnüsse (auch das Öl)

Hier findest du weitere Infos zum Thema Nüsse bei einer Histaminintoleranz.

Zusatzstoffe

  • Aromen
  • E-Stoffe
  • Farbstoffe
  • Hefe
  • Glutamat
  • Konservierungsmittel

Liste histaminarmer Lebensmittel

Der Abbau von Histamin ist bei Betroffenen einer Histaminintoleranz eingeschränkt. Schon geringe Mengen an Histamin führen zu Symptomen und Beschwerden wie beispielsweise Migräne, Kopf- und Bauchschmerzen, Hautproblemen und Schwindel sowie Herzrasen. Daher ist es wichtig der Freisetzung von Histamin im Körper entgegenzuwirken sowie auf eine histaminarme Ernährung zu achten.

Bestimmte Lebensmittel haben einen niedrigen Histamingehalt und werden daher in der Regel problemlos vertragen. Hier findest du einige histaminarme Lebensmittel in einer Liste (Download dazu hier) zusammengefasst.

Generell gilt, je frischer ein Lebensmittel ist, desto histaminärmer ist es. Weitere Grundregeln für die Ernährung bei einer Histaminintoleranz kannst du hier nachlesen.

Gemüse

  • Blattsalate
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Fenchel
  • Frühlingszwiebeln
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Kürbis
  • Mais
  • Paprika
  • Rote Beete
  • Salatgurke
  • Süßekartoffeln
  • Zucchini

Obst

  • Apfel
  • Aprikose
  • Brombeere
  • Feige
  • Heidelbeeren
  • Himbeeren
  • Kaki
  • Kirschen
  • Mirabellen
  • Nektarine
  • Pfirsich
  • Quitte
  • Zwetschgen

Fleisch und Wurstprodukte

Hier gilt allgemein: Nur frisches Fleisch ist gut verträglich!

  • Hähnchenfleisch
  • Putenfleisch
  • Putenhackfleisch
  • Rindfleisch
  • Rinderhackfleisch 

Fisch und Meeresfrüchte

Hier gilt allgemein: Nur fangfrischer Fisch oder ununterbrochene Kühlung!

  • Lachs
  • Zander 

Milchprodukte

  • Butterkäse
  • Creme fraiche
  • Fetakäse
  • Frischkäse
  • Frische Milch, sowie Mandel-, Kokos-, Reis- und Hafermilch
  • Joghurt
  • Junger Käse, z.B. junger Gouda
  • Mascarpone
  • Quark
  • Mozzarella (bio ohne Citronensäure)
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Eier

  • Eigelb
  • Wachteleier

Warum Eier nicht schlecht sind bei Histaminintoleranz kannst du hier nachlesen.

Nüsse und Samen

  • Haselnüsse in Maßen
  • Kerne und Samen in Maßen
  • Mandeln

Fett, Öl und Essig

  • Apfelessig
  • Butter
  • Kokosöl
  • Leinsamenöl
  • Olivenöl
  • Rapsöl

Getränke

  • Apfelsaft (gute, frische Qualität, nur ohne Zusatzstoffe!)
  • Histaminfreier Wein
  • Kräutertee
  • Smoothies aus geeignetem Obst und Gemüse
  • Wasser
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Dein Weg aus der Histaminintoleranz

LMO Health Club

Du willst nicht immer die sein, die auf alles verzichten muss? Sichere die deine monatliche Mitgliedschaft im LMO Health Club und wir zeigen dir, wie wir es geschafft haben, unsere Histaminintoleranz umzukehren und wieder alles essen zu können!

LMO Health Club Deckblatt
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Deine Meinung ist uns wichtig

Schreibe uns gerne einen Kommentar und erzähle von deinen Erfahrungen oder stelle deine Frage zum Thema.

4 Kommentare

  1. Pascale

    Hallo,
    in der verlinkten Liste Nahrungsliste der schweizerischen Interessengemeinschaft gibt es Unterschiede, was frau essen kann, z.B. bei Himbeeren. Liegt das an neueren Erkenntnissen oder ist die Datenlage unentschieden? Außerdem würde mich Chili als Histaminquelle interessieren. Wisst ihr, ob es dazu Untersuchungen gibt? Ich esse so gerne scharf…

    Antworten
    • Nora Hodeige

      Hallo Pascale, das liegt daran, dass unsere Liste sehr neu und überarbeitet ist und wir für die Liste der Schweizer Gesellschaft nicht sprechen können. Danke für deine Nachfrage. Himbeeren galten lange als Histaminliberatoren, es gibt aber eine neue Studienlage dazu und Himbeeren wurden nun als grüne Lebensmittel eingestuft.
      Chili ist leider ein starker Histaminliberator, wie alles, was scharf ist und dadurch den Darm reizt. Wenn du es sehr gewohnt bist, scharf zu essen, dann hast du sicherlich eine andere Toleranzgrenze, als Menschen, die nie scharf essen. Wir würden empfehlen, dass du sehr vorsichtig damit umgehst und für einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten weitestgehend auf chili verzichtest.
      Liebe Grüße, Nora

      Antworten
  2. Steffi Peters

    Hallo liebe Nora,

    heute bin ich auf deine Seite gestoßen. Mein Name ist Steffi, ich bin 45 Jahre alt und komme aus dem schönen Westmünsterland in Nordrhein-Westfalen/Deutschland.

    Seit fast zwei Jahren quälen mich Schwindel, Druck/Rauschen im Kopf, Tinnitus (ununterbrochen), Gangunsicherheit, Kopfschmerzen, Verspannungen im Nacken-Rückenbereich, Übelkeit, Blähungen, abartige Menstruationsbeschwerden, Durchfälle, Sehschwierigkeiten.

    Ich war bei gefühlt allen Ärzten auf dieser Welt. Alles ohne Befund. Nur 2 Bandscheibenprotusionen HWS und eine Kieferfehlstellung wurden bei mir festgestellt.
    Ansonsten bin ich gesund, was mich natürlich sehr freut.

    Im September 2020 wurde bei einer Vorsorge-Darmspiegelung ein Darmpilz und eine Dünndarmentzündung festgestellt. Daraufhin habe ich mit meinem Hausarzt über Histaminintoleranz gesprochen. Er nahm Blut ab und sagte mir, dass die Histaminwerte in Ordnung wären. Dann habe ich daran einen Haken gemacht.

    Den Pilz musste ich aushungern und in den 10 Wochen ging es mir blendend.

    Danach ging es mir wieder schlechter und ich war ununterbrochen auf der Suche nach einer Diagnose. Hauptsächlich wegen dem Schwindel und dem Tinnitus, der mir meine komplette Lebensfreude abverlangt.

    Jetzt bin ich wieder beim Thema Histamin angekommen, weil irgendwie alles passt und ich erfahren habe, dass, wenn die “normalen” Histaminwerte im Blut ok sind, das überhaupt nichts aussagt.

    In deinem Bericht schreibst du, dass du auch unter Schwindel gelitten hast. Ich habe aber fast immer Schwindel, mal ein paar Tage nicht, ansonsten eiere ich den ganzen Tag durch die Gegend. Das Rauschen/Tinnitus ist immer da.

    War das mit dem Schwindel bei dir auch so, oder war das nur essenabhängig und in der restlichen Zeit warst du symptomfrei?

    Man sagt ja immer, dass Beschwerden nach histaminreicher Nahrung auftreten, das ist auch in Form von Blähungen/Bauchschmerzen so, aber eben nicht bei meinem Schwindel / Rauschen / Tinnitus.

    Kannst du mir was dazu sagen?

    Ich werde am Montag den DAO Wert im Blut bestimmen lassen und habe mich bei einer Ernährungsberaterin angemeldet. Ich hoffe, dass ich damit der Sache näher komme.

    Ich verzichte von mir aus mein Leben lang auf alles und ernähre mich nur noch von Reis und Kartoffeln und trinke nie wieder einen Tropfen Alkohol, aber Hauptsache der Schwindel und das Rauschen hören auf.

    Ich bin soooo verzweifelt. 🙁

    Liebe Nora, ich würde mich sehr freuen, wenn ich von dir lese oder höre und du mir vielleicht ein bisschen Hoffnung machen kannst.

    Ganz liebe Grüße
    Steffi Peters

    Antworten
    • Nora Hodeige

      Liebe Steffi,
      ich litt auch unter Schwindel, Gangunsicherheit und Verspannungen – das ist alles durch meine Histaminintoleranz bzw. die Behandlung davon weggegangen. Ich höre immer wieder von Menschen, die eben so mit dem Kreislaufsystem auf Histamin reagieren, Blähungn und Magen-Darm-beschwerden müssen gar nicht sein.
      Es kann sein, dass es im Blut nicht nachweisbar ist, das ist aber nicht schlimm, bitte lass dich dadurch nicht verunsichern. Ärzte und uach wir Patienten wollen ja immer alles schwarz auf weiß haben, das ist aber nicht immer möglich. Das Histamin und auch der DAO Wert ist sehr stark von unterschiedlichen Faktoren abhängig … und kann deswegen manchmal nicht als Referenzwert herangezogen werden. Ich wünsche dir, dass deine Ernährungsberateron sich mit HIT auskennt, ansonsten (und auch trotz) bist du gerne bei uns im LMO Health Club ab September willkommen – dort erklären wir dir alles zur histaminarmen Ernährung und einer von uns entwickelten Darmkur. Bitte iss nicht nur Reis- und Kartoffeln – dasist nicht gesund und am Ende überhaupt nicht zielführend. Normale histaminarme Ernährung reicht vollkommen. Lies gerne hier auf dem Blog noch weiter 🙂 da findest du schon sehr viel Hifle und unserer Erfahrungen der letzten 10 Jahre.
      Alles Gute und bis bald, Nora

      Antworten

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