Das gibt es zu beachten bei Ernährung mit Histaminintoleranz

Betroffenen einer Histaminintoleranz fällt der Abbau von Histamin sehr schwer. Histaminreiche Lebensmittel wie beispielsweise Schokolade, geräuchertes Fleisch sowie geräucherter Fisch oder gereifte Sorten Käse (eine ausführliche Liste findest du hier) sind sehr schlecht verträglich und können zu genannten Symptomen führen. Eine histaminarme Ernährung ist zu Beginn unglaublich wichtig. Im folgenden Artikel erfährst du alles rund um die Grundregeln für die Ernährung bei Histaminintoleranz.

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Grundregeln für die Ernährung bei Histaminintoleranz

Generell gilt, dass Lebensmittel, die lange gereift sind, viel Histamin enthalten. Genau wie in Essig eingelegten Lebensmittel (z.B. Gurken) und alle geräucherten Lebensmittel (Schiwnken, Salami, etc.).

Histamin entsteht bei der Gärung sowie der Haltbarmachung von Lebensmitteln. Daher ist es empfehlenswert, immer frische Lebensmittel zu verwenden. Konservierte (natürlich oder chemisch) sowie verarbeitete Lebensmittel können bei Personen mit Histaminintoleranz zu starken Beschwerden und Symptomen führen.

Wichtig ist auch, auf unverträgliche Zusatzstoffe (z.B. E-Stoffe, Citronensäure, Hefe, usw.) zu achten.
 
Lebensmittel sollten immer im Kühlschrank gelagert werden oder eingefroren werden. Gekochte Speisen sollten außerdem max. nur 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Besser ist es, auf das Aufwärmen von Mahlzeiten zu verzichten, da sich bei der Lagerung Histamin bilden kann.

Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Histamin?

Schokolade: Die meisten lieben sie, aber leider ist sie sehr histaminhaltig und gilt zusätzlich noch als Histaminliberator – auch dunkle Schokolade (diese sogar ganz besonders). Mehr zum Thema Schokolade findest du auch hier.
So ganz ohne Schokolade ist natürlich sehr schwierig, daher findest du in meinem leckeren und gesunden Rezeptbuch einen superfeinen, darmschonenden und sehr gesunden Brownie – zum Verliiiiiiieben sage ich dir!  Das Rezept findest du hier. 

Nüsse: Nüsse sind prinzipiell nicht sonderlich histaminhaltig, aber sie verderben sehr schnell und beim Verderbungsprozess entsteht Histamin. Was du dagegen tun kannst und wieso selbstgemachte Mandelmilch die beste Alternative für Kuhmilch darstellt, findest du in diesem Rezept.
Außerdem findest du hier alles Weitere, was du über Nüsse bei einer Histaminintoleranz wissen solltest.

Fisch: Wusstest du, dass Fische Histamin selbst bilden, sowohl in lebendigem Zustand als auch nach ihrem Tod? Noch mehr Spannendes zum Thema Fisch und Histamin findest du in diesem Artikel.

Wein: Wein ist auf Grund des Gärungsprozesses sehr histaminhaltig. Es gibt aber Tricks, um diese Histaminbidung zu unterbinden, das hat mir Frau Fuchs vom Weingut Fuchs im Experten Interview erklärt.

Eine ausführliche und detaillierte Liste histaminhaltiger sowie histaminarmer Lebensmittel kannst du hier finden (auch zum Download). Die Ernährung bei Histaminintoleranz wird dir damit um einiges leichter fallen. 

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Dein Weg aus der Histaminintoleranz

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2 Kommentare

  1. Jenny

    Hallöchen 🙂 Erstmal vielen lieben Dank für diese tolle Seite über die Histaminintoleranz, unter der ich vermutlich seit meiner Kindheit leide. Ich habe noch eine Baustelle, da einige Lebensmittel die bei Hit gehen, trotzdem nicht gehen, da forsche ich nun schon seit Ewigkeiten ob es an den Salicylaten, der Nickelallergie oder einer Latexallergie liegt, bei der ja auch viele pflanzliche Lebensmittel nicht gehen. Da ich Champigonons auch sehr gut vertrage und momentan nirgends schöne frische sehe, wollte ich mal fragen wie es bei den tiefgefrorenen aussieht die man im Laden bekommen? Die werden doch sicherlich direkt nach der Ernte eingefroren und müssten doch bei Hit gut gehen, oder was meint Ihr dazu?

    Viele liebe Grüße

    Jenny

    Antworten
    • Nora Hodeige

      Liebe Jenny, danke für deine Nachricht. Salicylate und Nickel sind ja leider sehr häufig auch bei HIT aktiv, Latex kann auch sein. Oft kommen ja auch diverse Allergien (und Kreuzallergien) dazu, weil der Körper “durchdreht” mit dem ganzen Histamin, was er nicht verarbeiten kann. Dazu kannst du gerne ab September in unseren LMO Health Club kommen, wenn du daran arbeiten möchtest, die Ursachen zu erkennen und die Verträglichkeit von Histamin zu verbessern. Zu deiner Frage: Tiefgefrorenes Gemüse geht immer, das wird direkt nach dem Ernten eingefroren. Ich habe noch nie gefrorene Champignons gesehen (glaube ich), aber genial, wenn du welche gefunden hast!
      Ganz liebe Grüße, Nora

      Antworten

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