Nüsse und Histaminintoleranz? Was du darüber wissen solltest!

Nüsse sind ein heikles Thema bei einer Histaminintoleranz. Warum? Und sind sie wirklich so unverträglich? Antworten findest du hier.
Um generell mehr über Lebensmittel bei einer Histaminintoleranz zu erfahren, kannst du hier einiges über Verträglichkeit und Unverträglichkeit nachlesen.
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Histaminintoleranz und Nüsse

Nüsse gelten als schlecht verträglich bei einer Unverträglichkeit gegenüber Histamin.
Viele Mediziner sind der Meinung, dass das Hauptproblem bei der Verarbeitung von Nüssen im Darm allerdings nicht die Mischung an Aminen, sondern die sogenannten “Antinährstoffe” sind.

Nüsse und die Antinährstoffe

Nüsse sind größer geratene Samen, die ebenfalls die Fähigkeit besitzen, zu keimen. Um einen neuen Nussbaum entstehen zu lassen benötigen sie: Feuchtigkeit, Wärme und einen nährstoffreichen Boden.
Sobald die Nüsse längere Zeit mit Wasser in Berührung kommen, beginnen sie zu keimen und können Wurzeln bilden. Durch die benötigte Zeit der Keimung sorgen die Antinährstoffe bzw. Enzymhemmer.

Der Enzymhemmer Inhibin sorgt für diese zeitliche Verzögerung, die für die Nuss überlebenswichtig, für uns Menschen und unseren Darm allerdings sehr schwierig ist.

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Viele Ernährungsmediziner raten daher dazu, Nüsse vor dem Verzehr “keimen” zu lassen – das heißt mehrere Stunden (12-15 Stunden) in Wasser einzulegen. Die Nüsse beginnen dann noch nicht sichtbar zu keimen, aber ihre chemische Struktur verändert sich und der Enzymhemmer Inhibin ist abgebaut. Dies kann aber nur für 1-3 Nüsse täglich funktionieren.

Nüsse und die Phytinsäure

Phytinsäure ist ein weiterer Anti-Nährstoff-Bestandteil von Nüssen, der allgemein als sehr negativ betrachtet wird. Phytinsäure gilt als: Speicher für Phosphat (zu viel ist sehr schädlich für den Körper), kann die Aufnahme von Kalzium, Magnesium und Eisen behindern, kann die Verdauungsenzyme blockieren.
 
  • Phytinsäure hat antioxidative Fähigkeiten, kann daher sogar gegen Krebs schützen.
  • Phytinsäure kann Eisen binden und so einen Überschuss im Körper regulieren (Eisenüberschuss kann schädlich sein für den Organismus).
Es wird empfohlen, den Verzehr von Nüssen nicht zu übertreiben. Eine Handvoll Nüsse am Tag ist daher eine sehr gesunde Menge. Mandeln und Cashew haben außerdem gute entzündungshemmende Faktoren, was immer eine gute Idee ist bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten um den Darm zu entlasten und zu unterstützen.
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