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Weglassen alleine heilt dich nicht! So geht Auslassdiät bei Histaminintoleranz

Die Eliminationsdiät (auch Auslassdiät) ist einer Ernährungstherapie, die im Wesentlichen darin besteht, dass histaminhaltige Nahrungsmittel weggelassen werden.
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Nach der Diagnose Histaminintoleranz ist eine Auslassdiät für mindestens 3 Monate erforderlich. Auch beim Verdacht auf eine Histaminintoleranz macht die sogenannte Eliminationsdiät Sinn, denn sie gilt mittlerweile als probates Diagnosemittel. Das bedeutet, wenn das Weglassen von histaminhaltigen Lebensmitteln zu einer Verbesserung der Beschwerden führt, kann von einer Histaminintoleranz ausgegangen werden – zumindest in der akuten Phase.

Diese Ernährungstherapie ist darauf ausgelegt, eine Histaminintoleranz zu verbessern und die Produktion von DAO im Körper zu unterstützen. Dazu gehört die Einnahme von Mineralien, welche Histamin abbauen wie z. B. Kupfer und Vitamin B6 und Vitamin C.

Gleichzeitig ist eine ausgewogene Ernährung von absoluter Priorität und selbstverständlich sollten alle Nahrungsmittel grundsätzlich histaminarm sein.

Auslassdiät: Histaminarme Lebensmittel, die empfehlenswert für eine Therapie sind

  • Frisches Fleisch und weißer Fisch (Tiefkühlware)
  • Eier (wenn keine Hühnereiweißallergie vorliegt)
  • Frisches Gemüse (ausgenommen Spinat, Tomaten, Avocados und Aubergine – Liste hier!)
  • Frisches Obst (ausgenommen Zitrusfrüchte und exotische Früchte sowie Erdbeeren und Bananen)
  • Joghurt
  • Öle wie Olivenöl, Kokosöl, Hanföl, Leinöl
  • Getreide (eventuell glutenfrei) inklusive Reis, Quinoa, Mais und Kartoffeln

Auslassdiät: Histaminhaltige Lebensmittel, auf die während der Therapie verzichtet werden muss

  • Alkohol wie Wein, Bier und Sekt
  • Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, Kefir, etc.
  • Meeresfrüchte
  • Essig
  • Schokolade, Kakao, Kaffee
  • Milchprodukte (außer Joghurt) und Milch
  • Gereifte oder haltbargemachte Lebensmittel wie Käse oder geräucherter Lachs
  • Obst wie Bananen, Erdbeeren, Zitrusfrüchte und Exotisches Obst (Papaya, Ananas, Kiwi)
  • Gemüsesorten wie Tomaten, Aubergine, Spinat oder Avocado
  • Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe, Farbstoffe

Der Histamingehalt von Lebensmitteln lässt sich am besten mit einer App oder einer Tabelle ablesen. Ein Liste für histaminarme Lebensmittel haben wir euch hier auch vorbereitet..

Vorsicht: Bei sehr empfindlichen Menschen können auch andere biogene Amine starke Beschwerden verursachen. Hierbei ist ein Ernährungstagebuch in Verbindung mit einer histaminarmen Ernährung angebracht.

Eine histaminarme Diät ist zwar sehr gesund und ausgewogen, gleichzeitig aber auch körperlich und geistig einschränkend, eine Gefahr der einseitigen Ernährung besteht und es wird häufig ein Lebensqualitätsverlust empfunden. Um einer Mangelernährung vorzubeugen, wird die Auslassdiät für 3-6 Monate empfohlen.

Die Empfehlung ist hier, dass für mindestens 3 Monate (ohne Ausnahmen) die histaminarme Ernährung durchgeführt wird und danach wieder ein paar Lebensmittel auszuprobieren. Das Problem ist sonst, dass immer mehr weggelassen und immer weniger vertragen wird. Es macht Sinn, den Körper langsam wieder an ein bisschen Histamin zu gewöhnen.

Ein Ernährungstagebuch hilft dabei, die Lebensmittel herauszufiltern, welche besonders starke Symptome hervorrufen. Dies ist besonders bei mehrere Unverträglichkeiten und Allergien zu empfehlen.

Eine Ernährunsgkur für den ganzen Körper

Es hilft dem Körper sehr, wenn histaminarm gegessen wird, er kann sich erholen und fühlt sich nicht mehr so sehr getriggert. Das Histamin im Körper wird abgebaut und die histaminabbauenden Enzyme können in Ruhe ihre Arbeit machen.
 
Eine dreimonatige histaminarme Diät als Therapie ist also für den Körper essenziell wichtig. Wie dir die Umstellung zu einer histaminarmen Ernährung gelingt, kannst du hier nachlesen.
 
Doch das alleine reicht oftmals nicht aus.

Entgiftung

Mit einer sanften Entgiftung helfen wir dem Körper dabei, das Histamin auszuleiten. Eine Entgiftung funktioniert mechanisch von außen und durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln von innen. Dafür sind ayurvedische Entgiftungsmaßnahmen wie z. B. Ölziehen empfehlenswert und die Unterstützung durch basische Ganzkörper- und Fußbäder.

Gleichzeitig ist es wichtig, den Körper von innen mit den entsprechenden Mitteln zu unterstützen. Dabei helfen Vulkangestein, Chlorella, Spirulina, Detox Tees oder diverse homöopathische Mischungen (z.B. von Phoenix).

Betroffene mit sehr starken Symptomen sollten vor dem Einsatz von starken Entgiftungsmitteln wie Glaubersalz mit fachkundigen Ärzten Kontakt aufnehmen.

Stoffwechselentlastung

Leber, Milz und Nieren haben ordentlich zu tun, wenn der Körper mit Histamin überflutet ist. Diese Entgiftungsorgane arbeiten dann im absoluten Notfallmodus und sollten unbedingt besonders unterstützt werden. Die Leber können wir mit Mariendistel, Löwenzahn und bitteren Kräutermischungen von innen und mit Leberwickel von außen sehr gut unterstützen. Die Nieren brauchen vor allem ordentlich viel gutes, reines, ausleitungsstarkes Wasser und die Milz freut sich über stoffwechselfreundliche Ernährung.

Stoffwechselfreundlich bedeutet, dass so gegessen wird, dass der Körper möglichst wenig mit der Verdauung zu tun hat, das heißt:

  • Möglichst warm essen oder zumindest einen Tee oder heißes Wasser dazu trinken
  • Auf Zucker und stärkehaltige Kohlenhydrate eher verzichten
  • Pausen zwischen den Mahlzeiten machen
  • Mindestens 2 Liter Wasser trinken
  • Die Entgiftungsorgane mit natürlichen Mitteln und Tees unterstützen

Darmreinigung

Eine Darmreinigung ist sowohl mit Einläufen oder einer Colon Hydro Therapie sowie mit der Einnahme von Vulkangestein, Flohsamenschalen oder Bittersalz möglich. Am besten hilft, wenn man beides in einer Kur miteinander verbindet.
 
Bei einer Darmreinigung spielt auch die Ernährung eine große Rolle, so sollte auf eine zucker-, milch- und glutenfreie Ernährung geachtet werden, die viel Eiweiß und Gemüse miteinander kombiniert und auch auf Ballaststoffe achtet. Diese Darmreinigung und auch die darmgesunde Ernährung sind wichtig, um den Darmaufbau (nächster Schritt!) überhaupt erfolgreich durchführen zu können.

Darmaufbau

Der Darmaufbau bei einer Histaminintoleranz wird in der Regel über die Einnahme von Probiotika (Mischung aus probiotischen Darmbakterien) gemacht. Wichtig ist hier, dass wir Pro- mit Präbiotika verbinden, denn die neu angesiedelten Bakterien wollen auch gefüttert werden. Es gibt Darmbakterien, die nicht von außen eingenommen werden können, aber mit Hilfe von Apfelpektin oder Akazienfasern genährt werden können. Gleichzeitig ist eine Kur mit L-Glutaminsäure und anderen Aminosäuren wie z. B. L-Carnitin und L-Arginin sehr empfehlenswert für eine intakte Darmschleimhaut (die z. B. bei einem Leaky Gut, einem durchlässigen Darm, gestört wurde).

Unser Tipp: Die Eliminationsdiät mit der Darm-HIT-Kur von Leben mit Ohne unterstützen. Dieser histaminarme Ernährungsplan hilft bei der Ernährungsumstellung auf die histaminarme Diät und regeneriert gleichzeitig den Darm und entlastet den Stoffwechsel. Diese Ernährungskur besteht aus drei Phasen: Detox, Darmreinigung mit der gesunden Darmernährung und Darmaufbau.

Nahrungsergänzungsmittel

Der Körper sollte in der dreimonatigen Ernährungstherapie durch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel unterstützt werden. Es kann sinnvoll sein, erst einmal einen Monat ohne NEMs sich nur auf die Ernährung zu konzentrieren und abzuwarten, wie der Körper sich erholt.
 
Folgende Mineralien und Spurenelemente unterstützen den Abbau von Histamin, gelten als natürliche Antihistaminika und kurbeln die Produktion von DAO und anderen histaminabbauenden Enzymen an:
 
  • Vitamin C hochdosiert
  • Vitamin B6
  • Zink
  • Magnesium
  • Calcium
  • Spirulina
  • Erbsensprossen
  • Kupfer
  • sekundäre Pflanzenstoffe (Bioflavonoide), vor allem Quercetin
  • Organischer Schwefel

Wann die Einnahme von Antihistaminika und der Einsatz von mastzellenstabilisierenden Medikamenten sinnvoll ist, sollte mit einem fachkundigen Arzt besprochen werden. Bei der Einnahme von Antihistaminika sollte beachtet werden, dass diese das Histamin nicht abbauen, sondern die Rezeptoren blockieren, an denen sonst das Histamin als Botenstoff ansetzen würde. Das Histamin, welches dem Körper zur Verfügung steht, kann so keine Beschwerden mehr verursachen und sollte gleichzeitig mithilfe von Entgiftung und Darmaufbau aus dem Körper geführt werden.

Stress

Stress ist ein sehr starker Histaminliberator. Viele Menschen merken, dass die Eliminationsdiät alleine zwar eine Besserung der Beschwerden herbeiführt, aber diese nicht ganz zum Abklingen bringt. Häufig ist Stress eine versteckte Ursache für die Histaminintoleranz und andere Unverträglichkeiten. Vielen Betroffenen hilft das Erlernen von Entspannungstechniken wie Meditation und Atemtechniken sehr, um nach der Diagnose Histaminintoleranz (oder Histaminunverträglichkeit) schneller das Histaminfass zu leeren.

Wir haben dir hier ein paar natürliche Helfer gegen Stress zusammengefasst.

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