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So machst du die Darmsanierung bei Histaminintoleranz richtig

Bei über 70 % der von Histaminintoleranz Betroffenen ist das Gleichgewicht im Darm nicht vorhanden und die Darmflora ist erkrankt. Die Folgen davon können eine Histaminintoleranz entstehen lassen. Eine gesunde Darmflora spielt eine wichtige Rolle bei unserem Immunsystem, stärkt unserer Abwehrkräfte und unterstützt den Körper bei der Nährstoffaufnahme. Eine gestörte Darmflora beheimatet schädliche Bakterien, welche häufig Histamin produzieren. Gleichzeitig kommt es durch falsche Ernährung und eine geschädigte Darmflora dazu, dass Fäulnis und Entzündungen im Darm bestehen, diese führen entweder zur Darmerkrankungen wie Leaky Gut, Reizdarmsyndrom oder Darmschleimhautentzündungen und unterstützen die Entstehung von Unverträglichkeiten wie z. B. die Histaminintoleranz sowie die Anfälligkeit für Infekte. Ein gesunder Darm stärkt das Immunsystem und sorgt dafür, dass alle Nährstoffe und Lebensmittel gut verarbeitet werden können.

Um eine geschädigte Darmflora wieder zu einer gesunden Darmflora zu verwandelt, ist eine Darmsanierung nötig.

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Darmsanierung und Darmreinigung

Die Darmsanierung ist eine mikrobiologische Therapie, welche vor allem in der Naturheilkunde Anwendung findet. Hier findest du ein paar Ideen, wie du so eine Darmsanierung zu Hause ausführen kannst.
 

Wichtig: Eine Darmsanierung besteht nicht nur daraus, probiotische Bakterien einzunehmen. Denn die intakte Darmflora entsteht nicht dadurch, dass du gute Bakterien in deinen Darm gibst – sondern ist eine Maßnahme, die aus mehreren Schritten besteht. Es ist vergleichbar mit einem vertrockneten Acker, dort wirst du ja auch nicht einfach Samen einpflanzen und hoffen, dass etwas passiert. Vielmehr will der Acker vorbereitet sein, du wirst ihn von alten Pflanzenresten oder Unkraut reinigen müssen, dann wässern und mit (natürlichem) Dünger oder neuer Erde vorbereiten. Zum Schluss wirst du die Samen einpflanzen und dich gut um diese kümmern, damit sie wachsen und gedeihen können.

Genauso ist es auch mit deinem gesunden Darm. Für eine gesunde Darmflora brauchen wir folgende Schritte: Reinigen, Vorbereiten, Füttern und Aufbauen.

In unserem LMO Health Club gibt es die LMO Darmkur mit der perfekten Anleitung.

1. Schritt: Vorbereitung

Zuerst einmal solltest du einen Darmflorastatus machen lassen. So siehst du, ob dein Darm entzündet ist und wie die Bakterienverhältnisse sind, also wie viele gute Bakterien auf wie viele schlechte. Diesen Darmflorastatus* kannst du auch selbst von zu Hause aus machen lassen, für die Analyse und das weitere Vorgehen empfiehlt es sich, gegebenenfalls einen Arzt aufzusuchen.

Wichtig könnte dazu noch sein, einen Test auf Intoleranzen* machen zu lassen: Dann siehst du, welche Lebensmittel deinen Darm zusätzlich reizen und kannst diese gezielt (auch in Absprache mit einem Arzt) weglassen. Hier hilft dir auch ein Ernährungstagebuch (Klick zum kostenlosen Download).

2. Schritt: Darmreinigung

Zuerst möchtest du deinen Darm reinigen von den falschen Bakterien, (faulenden) Essensresten oder Toxinen, die dort nicht hingehören.

Eine Darmsanierung besteht aus zwei Schritten, der Darmreinigung und dem Darmaufbau. Du kannst dieses parallel machen. Nur zuerst solltest du ein paar Entlastungstage (wie unten beschrieben) einhalten, dann mit der Reinigung anfangen und dann die probiotischen Bakterien zuführen. Wenn du noch nie eine solche Reinigung gemacht hast, empfiehlt es sich, einen Arzt oder Heilpraktikerin dazu zu befragen. Diese Darmsanierung geht in der Regel 3 Monate, denn innerhalb von 3 Monaten haben sich deine Zellen einmal komplett erneuert und die Möglichkeit, einen Neustart zu machen.

Darmreinigung: Diese Hilfsmittel unterstützen dich dabei

Vorsicht: Wenn du eine Darmerkrankung, Leaky Gut oder eine autoimmune Erkrankung hast, dann sprich bitte vor der Reinigung mit deiner/m Ärztin/Arzt.

1. Diese Mischung hat sich bewährt und wird häufig bei einer Darmreinigung angewandt:

  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 1 EL Vulkangestein
  • 200 ml Wassser

Umrühren und sofort trinken. Die Flohsamenschalen quellen im Darm und können so diesen “putzen”. Die Flohsamenschalen quellen im Darm und können so diesen “putzen”. Vulkangestein hat eine anti-toxische Wirkung und bindet schädliche Stoffe (auch Histamin) an sich. Es hilft dir, deinen Darm sowie die Leber zu reinigen und kann diese unterstützen, sich selbst zu regenerieren. Vulkangestein ist dafür wunderbar geeignet und sorgt für gute Entgiftungstätigkeit.

 
Übrigens: Wer keine Flohsamenschalen verträgt, kann anstatt dessen Chia Samen verwenden. Diese sollten jedoch 10 Minuten vor Verwendung im Wasser quellen gelassen werden, dann entsteht ein Gelee, welches dieselbe entgiftende Wirkung hat wie die Flohsamenschalen.

2. Ein Fußbad entschlackt und entspannt dabei noch ungemein. Ein entgiftendes Fußbad ebenfalls mit Vulkangestein unterstützt die ausleitende Wirkung noch zusätzlich. Ein Rezeptvorschlag von mir findest du in diesem Artikel (Basisches Fußbad). 

3. Omega 3 Fette transportieren Giftstoffe aus dem Körper. Ungesättigte Fettsäuren sind ein toller Transportkörper. Fette und gute Öle bringen dem Körper allerlei Nährstoffe und gleichzeitig helfen sie bei der natürlichen Entgiftung mit. Omega Fette sollten niemals fehlen bei einer Darmsanierung.

Ölziehen, eine ayurvedische Entgiftungsmaßnahme, hilft häufig auch sehr weiter, lies gerne hier weiter.

3. Ernährung für den Darm

Die richtige Ernährung ist für eine Darmreinigung unerlässlich. Ohne eine Umstellung auf basische Lebensmittel und eine darmgesunde Ernährung ist eine erfolgreiche Darmsanierung kaum möglich. Versuche auf Gluten, reine Milch (Milchprodukte sind in Ordnung), Zucker (wenig Obst, keine Ersatzstoffe), Kaffee, Alkohol für den Zeitraum von 1-3 Monaten zu verzichten.

Versuche, dich nicht rein vegan zu ernähren, denn der Körper braucht viel gutes Eiweiß, das wir in der Regel einfacher aus tierischem Protein gewinnen können. Versuche wenig weißes Fleisch, dafür aber gutes zu dir zu nehmen – aus biologischer und artgerechter Tierhaltung. Eier und (tiefgefrorener) Fisch können ebenfalls eine gute Ergänzung sein. 

Bitter Elixier für die Leber und gegen sauren Magen

Die Verdauung braucht Bitterstoffe, um optimal arbeiten zu können. Alles, was deiner Verdauung hilft, hilft auch deinem Darm und dein Stoffwechsel kann wieder optimaler arbeiten. Außerdem hilft es, Magensäure auszugleichen und regt die Leber an, die für eine optimale Entgiftung enorm wichtig ist. Wenn dein Darm und dein Stoffwechsel gesund sind, so wirst auch du wieder gesund und kannst dich langsam, aber sicher wieder an histaminhaltige Lebensmittel heranwagen.

Anwendung: Bitter Elixier nimmst du vor dem Essen ein. Wenn du unter Heißhunger leidest, kannst du es auch bei Bedarf zwischen den Mahlzeiten einnehmen, ein paar Tropfen auf die Zunge, sobald du merkst, dass dein Verlangen nach Süßem zu groß wird. Am besten fragst du in deiner Apotheke nach einem geeigneten Elixier.

Detox Tage: Kick Off für die darmgesunde Ernährung

Um deine Ernährung umzustellen und den Darm zu entlasten, kannst du drei vegane Tage einlegen. Du isst dazu pro Mahlzeit ca. 200 g gekochtes Gemüse (nicht roh, das belastet den Darm zu sehr) und dazu je nach Belieben 150 g Reis oder gekeimtes Quinoa. Quinoa ist ein Pseudogetreide und sehr reichhaltig an Oxalaten – um dich und deinen Darm zu entspannen, solltest du Quinoa vor der Verwendung keimen lassen. Dazu lässt du es 8 Stunden in Wasser einweichen, das Wasser dann wegschütten, Quinoa kurz waschen und dann kochen. Diese Entlastungstage kannst du auch während deiner Darmreinigung von ca. 3 Monaten einmal in der Woche einlegen. Dein Körper entgiftet dadurch und du fühlst sich hinterher ganz frei. Wichtig beim Thema Entgiftung ist, dass du deinen Körper dabei unterstützt und ihn in seiner natürlichen Entgiftung optimal begleitest z. B. durch ayurvedische Entgiftungsmaßnahmen wie Ölziehen oder basische Bäder. Bitte trinke außerdem ausreichend Wasser, mindestens 3 Liter Flüssigkeit pro Tag sind wichtig für die Entgiftung des Körpers.

5. Darmaufbau mit Probiotika

Probiotika sind eine Mischung aus Darmbakterien, welche von außen in getrocknetem Zustand eingenommen werden können. Dazu gibst du das Pulver in Wasser, lässt es ca. 15 Minuten einwirken und trinkst es dann auf nüchternem Magen. Die Einnahme von Probiotika wird von den Herstellern für den Zeitraum von mindestens 28 Tagen empfohlen. Vorsicht: Es kann sein, dass sich eine Erstverschlechterung einstellt, es kann zu Blähungen, Durchfall oder Aufstoßen kommen. Dies ist in der Regel ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass der Darm reagiert. Diese Symptome sollten aber nach 7 Tagen wieder weggehen.

Besonderheiten bei Histaminintoleranz: Unterstützung mit diversen Nahrungsergänzungsmitteln, welche als natürliche Antihistaminika fungieren. Eine Liste mit diesen NEMs findest du hier.

Gleichzeitig darfst du darauf achten, dass eine darmgesunde Ernährung gleichzeitig histaminarm ist, damit einer ausgewogenen Darmflora nichts mehr im Wege steht und die Balance im Darm wiederhergestellt wird.

Diagnose Histaminintoleranz: Wie geht es weiter?

Im LMO Health Club haben wir dir Strategien, Tipps und Tricks zusammengefasst, die wir in den letzten 10 Jahren ausprobiert haben und die uns nachhaltig weitergeholfen haben.

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