Charly begleitet mich bereits seit der Anfangszeit von Leben mit ohne, sie ist ebenfalls von Histamin Intoleranz betroffen und hat schon einiges ausprobiert, um auf einer ganzheitlichen Ebene gesünder zu werden. Als sie mit der Idee auf mich zukam, von ihrer persönlichen Erfahrung mit energetisch-therapeutischen Heilmethoden zu berichten, war ich sofort begeistert. Charly hat in diesem Artikel für euch ihre ganz persönliche Erfahrung zusammengeschrieben und ich bin ihr sehr dankbar, dass sie uns an ihrem Weg auf diese Weise teilhaben lässt und ihr Bericht sicherlich für euch als Betroffene eine Einschätzung liefern kann, auf welchen Ebenen ihr noch weiter an euch und eurer Gesundheit arbeiten könnt. (Nora)

Mein Name ist Charly, ich bin 41 Jahre alt und weiß seit 10 Jahren von meiner Histaminintoleranz. Hinter mir liegen mal mehr, mal weniger turbulente Jahre. Durch all diese Turbulenzen haben mich mitunter diverse energetische Behandlungsmethoden getragen. Die für mich hilfreichsten stelle ich euch gerne zur Verfügung und hoffe, dass dem ein oder anderen auch damit geholfen werden kann.

Meine Erfahrung mit energetisch-therapeutischen Heilmethoden

Bereits kurz nach meiner Diagnose, habe ich angefangen mich nach ergänzender psychischer Behandlung umzusehen. Meiner Meinung nach spielt die Psyche bei jeder Erkrankung eine sehr wichtige Rolle und es ist absolut essentiell diese immer mit zu behandeln. Angefangen habe ich mit der klassischen Gesprächstherapie und habe relativ schnell gemerkt das diese Art der Behandlung für mich nicht ausreichend ist, da ich mich nach keiner Sitzung besser gefühlt habe.

1. Die Psychokinesiologie

Auf meiner Suche bin ich als erstes auf die Psychokinesiologie (PK) gestoßen. Die PK ist eine Methode um Konflikte aus der Vergangenheit aufzudecken, zu heilen und um Kraft, Gesundheit und Kreativität zu fördern.

Sie ist kein Ersatz für klassische Psychotherapie, sondern eine Methode, die auf eigenen Füßen steht.

PK ist eine Behandlungstechnik, die auf folgenden Grundannahmen beruht:

  •  Jede körperliche Erkrankung hat ihren Ursprung ganz oder zum Teil im Unterbewussten, wo alle Kindheitserinnerungen gespeichert sind. Wenn die Erinnerungen konfliktbeladen sind, sprechen wir von einem unerlösten seelischen Konflikt (USK).
  • Jeder Mensch hat viele dieser unerlösten seelischen Konflikte. Der Konfliktinhalt bestimmt später die Art der Erkrankung, während die Schwere des Traumas die Schwere der Erkrankung bestimmt.
  • Heilung wird erzielt, wenn sich der Patient an den Konfliktinhalt erinnert und der Konflikt neurophysiologisch vom Nervensystem entkoppelt wird.
  • Alle Erkrankungen körperlicher und seelischer Art sind prinzipiell heilbar. Der Schlüssel dafür und die Verantwortung für den Heilvorgang liegen im Unterbewussten des Patienten. Einen Zugang dazu zu finden, gelingt zuverlässig mit den Techniken der PK.

Für mich war die Erleichterung nach jeder Sitzung direkt spürbar und das Thema, um welches es in der Sitzung ging war wirklich abgehakt.

 

2. Familienaufstellung

Ein weiteres nützliches Instrument ist die Familienaufstellung. Hier unterscheidet man zwischen:

  1. einer Aufstellung mit menschlichen Stellvertretern
  2. Bodenankern in Papierform

 

  1. Beim Familienstellen ist der Ansatz, dass der Ursprung von Problemen und Störungen, die eine Person als ihre eigenen erlebt, nicht im persönlichen, sondern im Unbewussten der Familienseele gesehen wird. Die Aufstellung ist dabei eine effektive Methode, um diese unbewussten Prozesse aus dem Familiensystem im Raum sichtbar zu machen, so dass sie bearbeitet werden können. Das geschieht in der Therapiegruppe, indem der Klient anderen Personen als Stellvertreter für seine Familienmitglieder nach seinem inneren Bild im Raum einen Platz zuweist. Diese fühlen sich in die Person ein, für die sie aufgestellt wurden, beschreiben ihre Wahrnehmungen, wie Gefühle, Körperhaltungen und Bewegungsimpulse.
  2. Seine Familie mit Bodenankern aufzustellen bedeutet, die Mitglieder der Familie in einem großen Raum aufzustellen. Es werden Pappscheiben, auf denen die Blickrichtung ersichtlich ist, als Platz für die Stellvertreter der realen Familienmitglieder verwendet.

Der Aufstellende legt die Bodenanker in seinem Erleben auf den Boden, der Aufstellungsleiter betritt diese Bodenanker und fühlt sich in die jeweiligen “Plätze” hinein.

Auch hier drückt er stellvertretend wieder die Empfindungen und Gefühle aus. Zudem hat der Aufstellende selbst die Möglichkeit, sich auf seinen eigenen Bodenanker zu stellen und zu fühlen, wie das Erleben im Laufe der Aufstellung ist und wie es sich bereits verändert.

 

Diese Methode kann schnell vieles ans Tageslicht bringen. Wichtig ist, dass ihr jemanden habt, der euch hinterher auffängt falls es noch Gesprächsbedarf gibt.

3. Eye Movement Desensitization & Reprocessing (EMDR)

Zur Bewältigung eines sehr tiefsitzenden Traumata habe ich zusätzlich einige Sitzungen der EMDR Therapie durchführen lassen und kann diese Methode aufgrund ihrer Wirksamkeit ebenfalls sehr empfehlen.

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf deutsch “Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung” bedeutet. Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.

Die Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen. Ein zentrales Element der EMDR-Behandlung ist die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler Stimulation: Die Patientin bzw. der Patient folgt den Fingern der Therapeutin mit den Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Diese Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.

4. Schamanisches Heilen

Nun bin ich bei der schamanischen Heilweise angelangt. Diese hat mich derart überzeugt, dass ich mich nun selber in einer schamanischen Ausbildung befinde.

Schamanisches Heilen kümmert sich um die spirituelle Dimension von Krankheit. Als Hauptursache für Erkrankung gilt das Gefühl des Abgetrenntseins von sich selbst und vom Leben. Häufig führt dies zunächst zu Energieverlust, ständigen Problemen („Nichts läuft mehr.“) und Vertrauensmangel, bis hin zu körperlichen Symptomen. Körperliche Heilung ist daher möglich, weil wir eben nicht nur Körper sind, sondern geistige Wesen und weil alles mit allem verbunden ist. Der Schamane sorgt für die Wiederverbindung. Heilung geschieht in der sog. „Nichtalltäglichen Wirklichkeit“. Die Spirits, Krafttiere und Lehrer geben Hinweise und packen auch schon mal selbst mit an. Nicht der Schamane ist der Heiler, sondern die geistige Welt.
“Ohne Spirits kein Schamane.” (Jonathan Horwitz).

Alle diese alternativen Heilmethoden ersetzen keinen Arzt-oder Heilpraktikerbesuch. Diese Angaben wurden aufgrund eigener guter Erfahrungen gemacht und haben keine allgemeine Gültigkeit. Da die Kosten von Anbieter zu Anbieter variieren habe ich bewusst darauf verzichtet Angaben zu machen.