#143 [Info] Wenn das System ausbrennt – Burnout, Mastzellen & Histamin im Zusammenspiel

Okt. 22, 2025

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Burnout & Mastzellen: Warum dein Körper Alarm schlägt

Nach dieser Folge Happy HIT Podcast weißt du:

  • Was im Körper passiert: chronischer Stress, Nebennierenbelastung & Mastzellaktivierung – wie sie zusammenwirken
  • Warum Burnout und HIT so oft Hand in Hand gehen: Histaminausschüttung durch Stress, Regulationsversagen & Schleifen im System
  • Wege raus aus dem Kreislauf: Strategien zur nachhaltigen Mastzellstabilisierung, Stressregulation & Revitalisierung des Systems
Transkript lesen

Jacqueline: [00:00]
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Happy Hit Podcast-Folge. Hallo, wir haben heute mal ein Thema dabei, was, glaube ich, noch ein bisschen mehr sogar für Männer spannend ist, weil tatsächlich, glaube ich, auch von den Teilnehmern, mit denen wir in Rebirth intensiver gearbeitet haben, sonst sehen wir ja oft nicht so genau, was ihr im Kurs macht. Die Männer, die damit tatsächlich oft ein Thema hatten, und zwar mit Burnout als Symptom. Und ich glaube, das ist ja wirklich eins der Symptome, wo man so gar nicht an Histamin oder Mastzellen denkt. Und das schon eine ganz schöne Reise ist, bis man wirklich da drauf kommt, dass das körperlich gesehen die Ursache ist. Lass uns das doch gerne mal ein bisschen bröseln, dass wir verstehen, wie kann der Mitte da dir zusammenhang sein.

Nora: [00:52]
Ja. Genau, also grundsätzlich ist Burnout ja eine Bezeichnung oder bezeichnet das Ungleichgewicht. Also zu viel Aktivierung ist passiert aus Gründen. Unser Stresssystem ist zu aktiviert und da und gleichzeitig ist zu wenig Regeneration, hat zu wenig Regeneration stattgefunden. Das heißt, unser Nervensystem vor allem, aber auch unser Hormone System und unser Stresssystem kommt nicht mehr in den Parasympathikus, in den Entspannungen. Schlaf ist ja immer ein Thema, Serotonin ist ein Thema, sodass wir nicht mehr da in diese, und die der parasympathische Nervensystem ist ein Thema. Das heißt, wenn wir zu wenig Erholungsphasen haben, also körperlich und psychisch natürlich, und zu viel Aktivierung auf der anderen Seite, zu viel Stress, dann kann es dem Körper zu dieser großen Erschöpfung kommen. Das ist aber eine längere Zeit, ja, ne? Ja, was chronisch ist natürlich. Genau. Genau, und es ist, glaube ich, tatsächlich sowohl, oder es wird ja oft immer nur als psychische Erkrankung gesehen, ist es aber überhaupt, also nicht so, ne? Es ist natürlich halt psychologische Faktoren. Wir fühlen uns überfordert, erschöpft, irgendwie kein Antrieb mehr. Und es hat aber auch eine große biologische Komponente. Es ist nämlich wirklich, es hat ja ganz explizit, ist unser Hormonsystem daran beteiligt. Die Nebennieren, die überhaupt das Nervensystem und auch Gehirnaktivität spielen da eine große Rolle. Das heißt, es ist eben nicht nur ein psychisches Problem.

Jacqueline: [02:34]
Definitiv. Ja, wir haben schon mal eine Folge über Nähe, neben dir ein Schwäche gemacht, die ja tatsächlich damit zusammenhängt, die verlinken wir euch in den Shownotes. Die ist ja auf jeden Fall super, super spannend. Und in diesem ganzen Stressthema, was ja quasi dazu geführt hat, dann scheinbar zumindest zu diesem Burnout, spielt ja immer dann auch Stresshormone, vor allem Cortisol, eine ganz große Rolle. Und das ist ja tatsächlich total interessant, wie das mit Histamin und den Mastzellen zusammenhängt.

Nora: [03:02]
Genau, genau. Cortisol ist ja unser Stresshormon, das wird eben in den Nebennieren produziert, deswegen ist da der Zusammenhang und wird ausgeschüttet bei Stress. Bei akuten Stressreaktionen wird Cortisol ausgeschüttet, dann kriegt es so einen Peak und bringt uns, also hilft uns ja auch dann, den Stress zu bewältigen und dann geht es wieder runter, wird es abgebaut und dann sollte natürlicherweise dann alles wieder in einen ruhigen Zustand und auch in nicht mehr aktivierten Stressmodus. Wenn, und das Cortisol, das ist ja total spannend, hemmt tatsächlich auch die Mastzellen, was ja auch so Sinn macht. In dem Moment, wo wir diese Stressreaktion und dieses Push brauchen, da können wir ja nicht auch noch brauchen, dass da die Mastzellen irgendwie jetzt anfangen, Immunabwehr zu machen, sondern da muss man ja hier High Focus und das Problem lösen, den Säbelzahn-Tiger besiegen. Und dann kann das ja alles wieder abgebaut werden. Das heißt, die Mastzellen werden gehemmt und die Freisetzung von Histamin wird unterdrückt, wenn Cortisol ausgeschüttet wird. In akuten Cortisol-Phasen. When it’s about chronic is also dauerhaft einfach Cortisol rausgefeuert wird, dann passieren ja verschiedene Sachen, nämlich vor allem, dass das Cortisol sich erschöpft. Also weißt du mal nicht, es muss ja immer wieder produziert werden von den Hemnieren, nämlich, und ausgeschüttet werden, und es erschöpft sich eben. Es ist einfach da bis zu einer gewissen Anzahl sozusagen. Und wenn es fertig ist, ist es fertig. So muss erst wieder neu. Wenn wir aber immer noch Stress haben, ist der Körper natürlich dann gleich im Erschöpfungsmodus, weil er jetzt gar nicht mehr hinkriegt. Genau. Genau. Es kann nicht nervt produziert werden, ne? Genau, genau. Und Stress wissen wir ja auch, ist einfach ein Mastzellentrigger. Also wenn wir dauerhaft Stress haben, chronischen Stress haben, sind die Mastzellen ja dann einfach auch wieder aktiviert, weil sie dann empfindlich reagieren auf Stresshormone im Sinne von, also sie müssen die abwehren. Es ist dann ja eine Immunreaktion, die passiert in der Idee, dass dieses Stresshormonen-Thema, was dann im Körper passiert, dass das dann der Feind ist.

Jacqueline: [05:21]
Und was natürlich ja auch der zweite Faktor ist, dass eben dieser hemmende Effekt, den das Cortisol eigentlich in einer akuten Stresssituation hat, wenn das Cortisol dann erschöpft wird und nicht mehr nachproduziert wird, dass der ja wegfällt und dann die Maßzellen halt völlig ungehindert da aktiv werden, Histamin ausschütten und auch diese histaminhemmende Wirkung dann komplett wegfällt. Das macht ja dann total Sinn, dass dann wirklich, wenn quasi, ich finde, es hilft immer so evolutionär darüber nachzudenken. Wir haben da schon oft drüber geredet. Wenn natürlich so eine ganz akute Gefahr ist, dann ist klar, dass wir kämpfen oder fliehen müssen. Das ist einfach immer noch so in uns drinnen, dann ist das Immunsystem einfach nicht wichtig, genauso wie Verdauung und alles mögliche andere. Schlaf natürlich zum Beispiel auch. Und wenn aber die ganze Zeit eine Gefahr ist, dann ist das ja offensichtlicherweise keine Gefahr, vor der wir weglaufen oder kämpfen können. Das heißt, es muss dann eine sein, wo der körper eigene Abwehr, die innere Abwehr aktiv wird. Und das ist dann eben genau das, was mit den Mastzellen so stark passiert und mit dem Histamin. Und das ist dann wirklich ja, was wir im Burnout erleben, oder? Dass das Cortisol wirklich nicht mehr nachproduziert werden kann, das Immunsystem völlig verrückt spielt. Und da kommt dann eben diese ganze Problematik jetzt mit rein und der Zusammenhang mit Hit und Mastzellen, also MCHD, Mastzellenerkrankungen.

Nora: [06:45]
Genau, genau. Und es gibt ja dann noch neben dem Cortisol ja noch ganz viele andere Stresshormone, die dann, wenn es Cortisol runtergeht, ja auch ausgeschüttet werden, zum Beispiel CRH ist eine Abkürzung für irgendwas egal. Was wiederum Mastzellen aktiviert. Das heißt, wenn wir dann davon zu viel haben oder das eben so ein Dauerzustand ist, dann werden die Mastzellen aktiviert, dann wird natürlich Histamin ausgeschüttet. Was macht es wieder? Es macht ja wieder Stress im Körper im Sinne von, oh mein Gott, wir müssen jetzt hier eine Immunabwehr machen, wir müssen jetzt hier immer aufräumen. Und dann ist es ja auch so ein selbst aktivierender Kreislauf. Dann wird ja noch Adrenalin ausgeschüttet, um den Körper am Laufen zu halten, weil wir müssen ja dauerhaft und länger hier gegen den Feind kämpfen. Und dann haben wir da ein ziemlich ausgewachsenes Thema und sind aber gleichzeitig eigentlich total erschöpft.

Jacqueline: [07:39]
Ja, das heißt, es ist dann von der Dynamik so, dass dieser ständige Stress uns sowohl ins Burnout führt, als auch dann quasi noch on top zu einer Hit- und MCHD als Mastzellenerkrankung führen kann.

Nora: [07:57]
Ja, jein wahrscheinlich, also ja, und oder es kann natürlich auch das ursprüngliche Thema sein, dass wir schon ein Thema haben mit den Mastzellen und dem Histamin, da sowieso zu viel von da ist und dann doch diese ganze Dynamik mit dem Cortisol passiert und den Nebennieren, die sich erschöpfen, das kommt dann im Zweifel einfach noch dazu.

Jacqueline: [08:22]
Ja, definitiv, okay. Das kann es dann noch verstärken, quasi die Symptome. Das ist ja oft so, dass also dass wir bei der Hit im Nachhinein dann viele sagen, so, ah, wenn ich jetzt drüber nachdenke, hatte ich das schon ganz lange, aber es war halt nicht so stark, dass ich es gemerkt hätte. Und wenn dieser Stressteil, den wir gerade am Anfang besprochen hatten, noch dazu kommt, dann werden die Symptome halt so stark plötzlich, dass wir es merken. Und dann ist es, also dann kommen ja genau diese Symptome, auch dieses Burnout, also krasse Erschöpfung, Energielosigkeit. Dann geht damit, glaube ich, schon oft auch einher. Das kennen wir zumindest vor ganz, ganz vielen Betroffenen, dieses Depressive, eben in so eine depressive Richtung oder sogar eine ausgewachsene Depression zu gehen. Das sind ja wirklich dann die Mechanismen, die da ganz stark abspringen. Genau, genau.

Nora: [09:10]
Es ist ja wirklich, es hat diese psychischen Komponenten, eben was du jetzt auch viel gesagt hast, auch so kognitive Probleme, ne? Brain for Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit und so Veränderungen im Verhalten. Wir wollen uns ja dann auch schützen, dann ziehen wir uns vielleicht zurück. Wir merken ja, dass wir nicht mehr gut zurechtkommen mit vielen Anforderungen und dann nehmen wir uns zurück, machen unsere Arbeit nicht mehr richtig oder gar nicht mehr, weil wir es nicht können. Und Ängste sind, ich meine, es ist ja eigentlich, finde ich, eine sehr logische Reaktion, dass wir auch Ängste entwickeln, weil wir ja auch gar nicht unbedingt verstehen, was im Körper passiert und unser Verstand oder unser Gehirne dann da immer sehr schnell ist, da Schutzmechanismen aufzubauen. Und dann gibt es natürlich diese ganze körperliche Seite. Also wir sind ja auch wirklich müde, jetzt rein körperlich und trotz Schlaf, das ist so ein Punkt, immer trotz Schlaf nicht erholt. Das heißt, wenn ich morgens ausstehen und immer noch müde bin, auch wenn ich acht, neun, zehn Stunden geschlafen habe, dann ist es natürlich wirklich ein Alarmzeichen. Oder Schlafstörung, ich kann gar nicht einschlafen, nicht durchschlafen. Dann verschiedene, super viel Verspannungssachen sind können halt immer am Ende ja dann alles zusammen. Abwehrschwäche, das Immunsystem funktioniert natürlich nicht mehr so gut. Herz Kreislaus, also Herzrasen ist natürlich schon auch ein Symptom von, ich bin einfach chronisch total überfordert, dann ist das Herz natürlich. Und was wir ja nicht, also ich meine, es ist ja immer alles, es hat ja immer alles, also es hängt natürlich alles zusammen, das Hormonsystem, das Blut, also über alles ist ja unser Körper verbunden. Die Neurotransmitter, die Hormone, die im Körper. Natürlich kann es dann auch zu hormonellen Themen bei Frauen führen. Oder es kann natürlich auch zu Zyklusbeschwerden führen und sowas, ne? Ja. Dann weiß man ja auch manchmal einfach nicht mehr, wo ist jetzt der Anfang und das Ende gewesen. Und das ist ja einfach etwas, was dann auch noch dazu kommt.

Jacqueline: [11:09]
Ja, das heißt ganz praktisch, wenn wir jetzt aus der Burnout-Richtung kommen, ich glaube, wenn wir aus der Hit- und MCHD-Richtung kommen, dann wissen wir ja eh insgesamt mit dem Thema Stress und beschäftigen uns hoffentlich damit. Wenn wir jetzt aber aus der Burnout-Richtung kommen und da vielleicht wirklich zum ersten Mal auch hören, so, aha, okay, da kann jetzt dann dieses ganze Hit-Thema und Mastzellenthema mit reinspielen, was wären dann so die konkreten ersten praktischen Schritte, die da wichtig zu tun wären.

Nora: [11:41]
Ja, also irgendwie müssen, also es ist ja ziemlich schnell klar, dass wir irgendwie Entspannung, also dass wir diese Stressreaktion dem entgegenwirken müssen mit einer Form von Entspannung, die natürlich viel tiefgreifender ist als ich habe jetzt mal Wochenende, sondern eine Regulation des Systems. Das heißt, wir müssen ja aus dem, wir sind the time angespannt, wieder irgendwie rauskommen können. Das ist was längerfristiges. Das geht ja nicht so einfach. Aber es ist tatsächlich, also würde ich schon sagen, einfach am Ende das, was am allermeisten helfen wird. Es gibt natürlich so allgemeine Empfehlungen wie gut atmen lernen, Meditation. Bewegung ist ein Thema, was bestimmt eine gute Idee ist. Sich bewegend, langsam, nicht erschöpfen in der Bewegung, sondern spazieren gehen. Die Natur, auch dieses einfach aussteigen aus dem, was man halt sonst so macht. Natur, bewegen, schon schauen, dass man halt genug schläft oder dass man irgendwie in den Schlaf kommt. Und ja, und dann haben wir natürlich das Thema mit der Histaminseite. Das dürfen wir schon gucken, reagieren wir, also ist einfach, sind histaminhaltige Lebensmittel einfach jetzt ein Verstärker meiner akuten Symptome, dann wird es schon, dann macht es natürlich Sinn, die zurückzufahren. Oder auch Histaminliberatoren, Trigger von Mastzellen. Ist das was, also merke ich das auch oder kann ich natürlich auch vorsorglich machen, wenn ich einfach weiß, da ist mein System super angespannt, es ist hier eh gerade alles im Stressmodus, dann darf ich schon gucken, wie komme ich da raus. Und da können wir natürlich über so Sachen wie Histaminarmernährung triger armere. Also wie quer für eine Zeit und vielleicht ist es schon wichtig, dass ich mich auch für eine Zeit zurückziehe und eben jetzt nicht auf den Tisch tanze und die ganze Zeit hier so viel mache und mir so viel reizen aussetze. Und ja, so.

Jacqueline: [14:01]
Ja, würde ich auch sagen. Genau. Wir verlinken euch auf jeden Fall mal in den Shownotes die Liste von histaminhaltigen Lebensmitteln, dass du da gerne auch einfach mal direkt reinschauen kannst, weil gerade histaminhaltig ist, ist ja sehr viel komplexer als irgendwie Gluten oder Lactose. Man sagt, gut, alle Milchprodukte oder alle Weizenprodukte ist ja Histamin und Histaminliberatoren ein sehr, viel komplexeres Thema, wo es in sehr viel unterschiedlicheren Lebensmitteln vorkommt. Und das würde ich schon auch ganz klar sagen, dass das sicher ein erster recht einfach und direkt umsetzbarer Schritt ist, der einfach so ein Minischritt Entspannung in den Körper bringt, nicht auch noch zusätzlich über die Lebensmittel was dazu reinzugeben an Histamin und Mastzellen triggern und eben schon wirklich auch schauen, dass wir einfach so gut wie es geht, Pausen reinbekommen und zwar so viel und so lange und so, wie es halt irgendwie geht. Das ist ja sicher bei jedem und jeder ein bisschen unterschiedlich, was da möglich ist, aber ich glaube, es ist schon wahnsinnig wichtig. Und dann geht es natürlich wie bei uns ja immer darum, zu gucken, was ist denn eigentlich da das tiefere, das darunterliegende Thema. Und ein ganz großes Thema bei den Mastzen, wir sind ja immer, also arbeiten ja immer sozusagen so, ah, das Thema ist eigentlich schon ziemlich lange da. Und dann sehen wir es im Leben und irgendwann dann auch im Körper, ist ja ganz krass auch dieses Gefühl, ich bin wie so ein kleines Rädchen in einem Riesensystem und ich muss die ganze Zeit kämpfen, um möglichst weit hochzukommen. Also das ganze Thema Hierarchien, wie kann ich quasi, wie kann ich am Ende gut überleben? Am Ende ist ja eine Hierarchie nur ein System, wie ich überlege, weil je weiter ich oben bin, desto weniger stehen über mir und werden mir gefährlich. Und das ist ja genau das, was wir dann erlebt haben. Wir arbeiten unfassbar viel, weil wir uns über Geld oder über eine Position oder über Respekt oder sowas eigentlich in der Hierarchie so weit hocharbeiten wollen, so weit wie es irgendwie geht, damit wir sicher sind und damit möglichst wenig über uns sind, die jetzt gefährlich werden können. Und das ist ganz klar ein Thema, was dann uns die Mastzellen spiegeln und dieses ganze komplett durcheinander gebrachte Hormonsystem, dass da einfach diese Hierarchien, die eigentlich total fein und gut aufeinander abgestimmt sind, halt nicht mehr so funktionieren. Ja, absolut.

Nora: [16:24]
Ja, und ich denke, ein weiteres Thema ist eben dieses, ähm, also wir machen das, wir arbeiten ja immer mit dem, was da ist, und nicht zu sagen, so, ah, du musst schauen, dass du, dass du halt, natürlich müssen wir schauen, dass wir aus der Erschöpfung rauskommen, aber im Muster ist ja die Frage, was ist in dieser Erschöpfung? Und wie kann ich das fühlen, dass ich anscheinend mich eben sehr müde, sehr erschöpft fühle. Und auch da ist ja ein Muster, was dahinter steckt. Habe ich wahrscheinlich sehr lange eben nicht mit mir selbst kein Check-in gemacht. Also bin ich lange eben über meine Grenzen gegangen, habe ich lange einfach weitergemacht, auch wenn ich es nicht wusste, dass es mir nicht gut tut oder eigentlich auch nicht wollte und mein Körper schon lange Nein gesagt hat. Oder mache ich eben was, was mir einfach gar keinen Spaß macht.

Jacqueline: [17:10]
Das ist, glaube ich, nämlich ein ganz großes Thema, was wir auch bei den Mastzählen dann haben. Dieses lebe ich eigentlich das Leben, was wirklich für mich richtig ist, wo ich wirklich erfüllt bin. Weil ich glaube, dann könnten wir ja auch wahnsinnig viel Aktivität haben und sind ja auch sogar in der Aktivität, trotzdem, dass wir nicht erschöpft sind oder auf eine gute Weise quasi so erfüllt, erschöpft und nicht ausgebrannt erschöpft. Und das ist ja eigentlich dann quasi fast das Kernthema. Und das ist tatsächlich auch das Kernthema der Mastzellen, das, wo wir als allerletztes dann hinkommen, wirklich zu sagen, lebe ich das Leben, was ich eigentlich leben sollte? Oder lebe ich eigentlich das Leben von jemand anderem oder das, was irgendwer erwartet oder was Mann macht oder wie auch immer. Und da geht es dann schon an ganz schön tiefe Themen, da wirklich ehrlich hinzugucken.

Nora: [17:56]
Absolut. Und auch dieses Lebe ich so an der Oberflächlichkeit. Fühle ich wirklich, also bin ich wirklich im Leben dabei und fühle das und dann ist da mal was, was mich ärgert und dann fühle ich das. Und dann freue ich mich auch und dann fühle ich das. Oder bin ich eben in so einer Oberflächlichkeit und fühle irgendwie alles nicht. Und dann fühle ich aber auch nicht, dass es richtig schön ist oder richtig schön sein kann. Und das ist ja auch was, was wir hier im Burnout mit der depressiven Richtung oder dieses Wahnsinn, wenn man so erschöpft ist, dass man einfach gar nichts mehr fühlt und alles nur noch anstrengt und schwer ist, das ist ja einfach ein Thema, was schon dann davor da war und darunter liegt.

Jacqueline: [18:36]
Ja, absolut. Ich glaube, das kennen wir ganz gut. Selbst wenn wir quasi noch nicht im Burnout sind, wenn wir einfach in diesem so, wir haben es ja meistens in der Arbeit, aber vielleicht auch im Familienalltag, dass ich eigentlich von Thema zu Thema hasste und ständig schon im Kopf habe, was ist als nächstes dran, was ist alles noch auf meiner To-Do-Liste, was muss immer erledigt werden, ist ja genau diese Oberflächlichkeit. Ich bin eigentlich nicht voll in diesem Moment und fühle, was da ist, was ja dann eigentlich auf diese Erfüllung bringt, sondern ich bin die ganze Zeit und am Ende des Tages denken mir so, boah, was habe ich heute eigentlich gemacht? Also ich weiß es dann gar nicht mehr so richtig. Also das ist wirklich total interessant, weil es sind genau die drei Mastzellen-Themen, also die Themen, die eigentlich schon lange davor da sind, die wir lange ignoriert und nicht angeguckt haben, die sich dann immer mehr in unserem Leben zeigen und die schließlich dann uns der Körper spiegelt über genau diese Mechanismen, die dann passieren. Und um das halt wirklich umkehren zu können, müssen wir den Weg wieder zurückgehen, also genau zum Ursprung, nämlich zu diesen Themen hingehen und dann, wie wir sie auch immer sagen, nicht mental damit arbeiten oder versuchen, es zu verstehen. Das ist ein Aspekt, ein wichtiger Aspekt auch. Aber die echte Veränderung passiert, eben wird wir auch körperlich und emotional damit arbeiten. Und das können wir nur, eben wenn wir Techniken haben, die den Körper und die Emotionen mit einbeziehen, das machen wir hier über Tapping, die unsere Adaption quasi von dieser Klöpftechnik EFT. Und das ist was, was wir, was wir im Happy Hip Code wirklich genauso machen. Das sind die letzten drei Themen, diese Mastzellenthemen, die ja ganz eng mit dem Histamin zusammenhängen. Und auch die Histaminthemen, hattest du ja schon gesagt, das Grenzensetzen, das sehr von außen bestimmt sein, die Welt nicht gut verdauen können. Das sind ja auch alles Themen, die wir uns da anschauen und die wir uns da auch anschauen müssen, damit das tatsächlich dann wieder gehen kann. Absolut.

Nora: [20:24]
Ja, absolut, weil es ist ja wirklich schon ein sehr tiefgreifendes und umfassendes Krankheitsbild oder Beschwerdebild, was dann kommt mit dem Burnout. Auf diesen, also auf psychisch und körperlicher Ebene so erschöpft zu sein und da wirklich auch gut und nicht allzu lange, also irgendwie auch wirklich gut wieder rauszukommen, ist es wirklich wichtig, da tiefgreifend hinzuschauen, ja.

Jacqueline: [20:53]
Absolut, genau. Also wenn du da Lust hast, mit uns reinzuschauen, dann schau dir total gerne unseren Happy Hit Code an. Und wir hoffen, dass du auch ganz viele Erkenntnisse mitnehmen konntest, gerade mit dem Burnout-Thema, wenn du bis jetzt noch nicht so die Idee hattest, dass das und wie Histamin und die Maszellen damit zusammenhängen und dass das nochmal ein sehr, sehr wichtiger, guter Ansatzpunkt ist. Und danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Alles Liebe.

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