#134 [Talk] Placebo – oder: Warum dein Körper besser wirkt als jedes Medikament

Aug. 13, 2025

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Placebo, Stress & Histamin – Warum dein Körper mehr kann, als du denkst

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Placebo-Effekt nichts mit Einbildung zu tun hat – und was er mit Histaminintoleranz zu tun hat.

  • Was der Placebo-Effekt wirklich ist – und warum er nichts mit Einbildung zu tun hat. Sondern mit echter Wirkung ohne Nebenwirkungen.
  • Was Studien über Histamin sagen. Und warum dein Stresslevel oft mehr auslöst als dein Essen.
  • Wie du die Kraft deines Körpers gezielt nutzen kannst. Für weniger Symptome und mehr Vertrauen in dich selbst.
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Nora: [00:03]
Hallo und herzlich willkommen zum Happy Hit Podcast. Mein Name ist Nora und Jacqueline wirst du gleich noch kennenlernen. Fragst du dich auch manchmal, warum habe eigentlich ich diese Histaminintoleranz bekommen und warum sind meine Mastzellen nicht in Ordnung? Und auch wenn es müßig erscheint, stellen Betroffene sich doch immer wieder diese Frage und auch ich kenne die von früher ganz genau. Was, wenn du nicht einfach nur Pech gehabt hast? Was, wenn es tatsächlich einen Grund gibt, warum gerade du Hit oder überreaktive Mastzellen hast? Und du bist hier im Podcast schon genau richtig, denn hier verraten wir dir ganz viele der Geheimnisse hinter der Histaminintoleranz und den Mastzellen. Etwas, was du woanders gar nicht hören wirst. Und wir erzählen dir, was dein Körper dir sagen will. Und auch ich erzähle immer mal wieder, was ich gemacht habe, damit ich heute eben gar keine Histaminintoleranz und keine Beschwerden und Symptome mehr habe. Und jetzt ganz viel Spaß mit dieser Folge.

Jacqueline: [01:06]
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Happy Hit Podcast-Folge. Hallo! Wir sprechen heute über ein Thema, das ein bisschen anschließt an das Schlusswort von Safiye in ihrem Interview, wo sie nämlich gemeint hat, ja, manche oder einige haben ja irgendwie Angst, dass es nur Placebo ist, der quasi dazu führt, dass unsere Arbeit funktioniert. Und so what? Also selbst wenn es Placebo ist, ist doch egal, Hauptsache das funktioniert. Und genau darüber wollen wir heute gerne sprechen. Ein bisschen über den Placebo-Effekt und wie der mit unserer Arbeit zusammenhängt. Und vielleicht magst du anfangen, weil du hast ja erzählt auch, dass Eckhard von Hirschhausen da sehr ausführlich in einem Buch drüber gesprochen hat und da einfach ein bisschen kurz für die Einführung.

Nora: [01:55]
Ja, hoffentlich stimmt es. Ich glaube, es heißt Wunder wirken Wunder, das Buch. Und er spricht eigentlich in das ganze Buch, ist es richtig, die immer wieder über den Placebo-Effekt auf verschiedenen, aus verschiedenen Blickwinkeln. Also er macht auch sowas wie gewisse Wunderheiler, wo es dann irgendwie echt so ein bisschen kritisch ist. Also auch kritisch natürlich hinterfragt wird, also funktioniert es wirklich oder will ich es einfach dann so sehr, dass es dann aber doch nicht funktioniert. Und dann hat er aber auch erzählt, dass es eben, ich glaube, bei Knieoperationen, Meniskus oder so, dass man festgestellt hat, dass sowieso, ich meine, weißt ja, also wissen ja viele Menschen schon mittlerweile, 80 Prozent der Meniskusoperationen gar nicht sein müssten oder so in die Richtung. Und da dass man eben festgestellt hat, dass es viel besser wirkt, wenn der Arzt bei dem Patienten, also der Arzt muss es glauben so, und dem Patienten sagt, ja, wenn ihr Knie, das schaffen wir jetzt auch so ohne OP. Und dann geht der Patient raus und ohne OP und dann macht er natürlich Physio und so gewisse Dinge und dann wirkt das wohl so deutlich besser, man hat es dann irgendwie untersucht, deutlich besser, als wenn das Knie operiert wird.

Jacqueline: [03:04]
Aber ist es nicht tatsächlich sogar anders? Weil placebo ist doch das, der denkt, dass er eine OP hatte und es war keine. Stimmt, das ist auch noch so. Also so, echt, sorry.

Nora: [03:17]
Es gibt doch verschiedene Abstufungen, stimmt, aber darüber redet er auch. Also das ist diese positive Motivation. Wenn der Arzt glaubt, dass irgendwas funktioniert, ist es dann.

Jacqueline: [03:27]
Stimmt, klar. Tatsächlicher Placebo ist doch, dass sie da einen kleinen Schnitt machen, aber gar keine OP und dann funktioniert es viel besser, obwohl überhaupt keine OP durchgeführt wurde.

Nora: [03:37]
Richtig, und dann haben sie sogar, also das natürlich getestet, sie haben Leute operiert und die anderen eben nur so getan. Und die, die keine Operation hatten, ist tatsächlich besser, was jetzt schon krass ist, ne?

Jacqueline: [03:50]
Ja, absolut, ja. Ja, aber wir haben nämlich auch mal ein bisschen geguckt, wie so die Studienlage zu Histamin und Histaminintoleranz und sowas ist. Und das ist, also es gibt ja einen ziemlich, erstmal ziemlich erschreckenden Teil zu Histaminintoleranz, nämlich dass tatsächlich die allermeisten oder zwei Drittel etwa, also hier fast 63 Prozent, schon auf ein Placebo reagieren. Das heißt, wenn Leute denken, also es werden Betroffene untersucht, die denken, dass sie eine Histaminintoleranz haben und sie bekommen ein Lebensmittel, von dem sie denken, also ich weiß nicht genau, wie die Studie durchgeführt wurde, dass es Histamin enthält. Und obwohl kein Histamin drinnen ist, reagieren 63% mit Symptomen darauf. Das ist echt ziemlich krass. Und nur 7% reagieren wirklich, wenn sie nicht wissen, dass Histamin drin ist, also ob oder nicht, reagieren wirklich nur auf Histaminhaltiges und nicht auf nicht-Histaminhaltiges. Und das ist ja erstmal, erstmal könnte man denken, okay, das geht ja ganz krass in die Richtung von, hey, du bildest dir das ein, stell dich mal, stell dich halt einfach nicht mehr so an. Aber so ist es ja tatsächlich nicht.

Nora: [05:03]
Ja, habe ich ja auch viel gehört. Und ich meine, ich kann das schon auch bestätigen, irgendwie, dass das einfach, oder da haben wir auch schon öfter darüber geredet und auch mit Betroffenen, dass diese Angst davor zu reagieren, dass das so viel Stress macht, dass einfach im Körper dann so viel Histamin ausgeschüttet wird, dass wir auf egal was reagieren. Und das ist ja auch das, was dann, glaube ich, passiert, wenn die Menschen sagen, ja, ich vertrage jetzt nur noch Brokkoli und Kartoffeln oder Reis und immer weniger. Und ich habe das ja auch gehabt, dass ich immer weniger gegessen habe und auf alles, also Gefühl hatte, egal was ich esse. Ich reagiere auf alles. Und dann gab es eben bei mir irgendwann den Punkt, wo ich dachte, ah, das macht eigentlich nicht so richtig viel Sinn, wenn ich jetzt so weitermache. Und ich muss jetzt einfach wieder essen, ob ich jetzt Symptome habe oder nicht. Und das ist aber ja ein riesiger und super anstrengender und schwieriger Schritt, das wirklich zu machen.

Jacqueline: [05:56]
Ja, wenn man es einfach so macht. Ich glaube, also das ist ja eigentlich der umgekehrte Placebo-Effekt. Und das Verrückt, oder was eigentlich total interessant ist, der Placebo-Effekt wird ja insgesamt eben so abgetan, hey, du bildest es dir ein. Aber es passieren ja, also wir haben ja körperliche Reaktionen und wir sehen den Placebo-Effekt so, dass es halt einfach etwas passiert, was wir noch nicht so, also was noch nicht so wissenschaftlich erforscht ist, dass die Wissenschaft sagt, ja, so ist es. Aber dass die Wissenschaft nicht alles weiß, sollte eigentlich jedem klar sein, der unsere Menschheitsgeschichte anschaut, weil auch vor 200 Jahren werden die Wissenschaftler sicher nicht gedacht haben, das, was wir wissen, ist ein kleiner Teil und es gibt noch ganz, ganz viel. Oder das, was wir wissen, ist vielleicht auch gar nicht richtig. Ja. Und warum sollte das jetzt heute anders sein? Das heißt, genau, wenn wir es natürlich wirklich so machen, dass wir ganz stark reagieren und dann einfach uns fast zwingen, zu sagen, okay, das kann nicht sein, ich muss wieder, dann ist das echt, glaube ich, kann ich mir gut vorstellen.

Nora: [06:54]
Genau, das ist auch im Prinzip, was wir empfehlen. Das war jetzt nur, wie ich es gemacht habe, das ist schon der harte, hartcore, sondern wir empfehlen das ja anders, auch in unseren Kursen machen wir das ja anders. Aber es ist eigentlich ja, also eigentlich ist das ja eine wahnsinnig coole Sache, dieser Placebo-Effekt. Ich finde das so schade, dass der so runtergemacht wird immer. Ja. Weil es ist doch voll geil, weil es, genau, es wirkt etwas, von dem wir eben das noch nicht erklären können, aber es wirkt ja eben auch mit den OPs. Also die Leute haben gedacht, dass eine OP passiert und es wirkt. Also der Selbstheilungseffekt ist das ja dann eigentlich so groß, dass wenn wir ihn gut antriggern, der extrem funktioniert.

Jacqueline: [07:43]
Genau, eigentlich ist es dir selbst, die Selbstheilung und der Einfluss von dem, was wir denken und wie wir fühlen, das ist ja das viel krassere. Es wird ja eben so getan, ja, du denkst halt blöd und wir gehen ja viel tiefer, weil wir sagen, das, was wir denken, ist ja eine Folge von dem, was wir fühlen. Und das, was wir fühlen, ist eine Folge von dem, was wir erlebt haben und dann als Schutzmechanismen entschlossen haben. Das heißt, das ist natürlich, wo wir ansetzen müssen. Und dazu passt ja auch extrem gut, dass nur ein Drittel vom Histamin aus den Lebensmitteln kommt und zwei Drittel in uns drinnen sind. Das heißt, wenn in uns drinnen ganz, ganz viel Stress die ganze Zeit ist, vielleicht merken wir ihn sogar, vielleicht ist er sehr unterschwellig, dann ist die ganze Zeit unser Körper im Alarmmodus, die ganze Zeit wird Histamin ausgeschüttet, ausgeschüttet, ausgeschüttet. Und natürlich ist dann vielleicht dieser Mini-Mini-Teil-Histamin irgendwo drin oder auch irgendwas anderes, was wir vielleicht gar nicht wissen, schon zu viel und führt wieder zu ganz, ganz starken Symptomen. Und deswegen macht es natürlich auch nicht so viel Sinn, eben bei dem Weglassen anzusetzen. Das kann eine Unterstützung sein für den Anfang, aber wir müssen unbedingt natürlich in dieses körpereigene Histamin reingehen und da ansetzen. Und wenn der Placebo-Effekt, der für uns ja eigentlich eben nicht existiert, weil für uns ja sehr klar ist, wie das funktioniert, das ist einfach Stress ganz stark, der dazu, der bis in die DNA reinwirkt, der quasi wirklich dazu führt, dass die DNA enger gewickelt wird, dann bestimmte Teile nicht abgelesen werden können, die eigentlich wichtig und gut wären. Und andere, die aber für diesen Gefahrmodus zuständig sind, halt super aktiv sind. Und dann führt es einfach dazu, dass die ganze Zeit wahnsinnig viel Histamin ausgeschüttet wird. Tadam, kleine Werbung. Jetzt hörst du uns hier die ganze Zeit im Podcast darüber sprechen, dass die Hit wieder gehen kann. Und in den Interviews hörst du dann sogar die Teilnehmer darüber sprechen, dass sie gegangen ist, dass ihre Panikattacken weg sind, die Verdauung sich beruhigt hat, die Migräne weg ist, dass sie wieder alles essen können. Und weißt du, was all das gemeinsam hat? Alle haben den Happy Hit Code gemacht. Nora damals selbst erprobt und rausgefunden und dann haben wir das ja wirklich zusammengestellt, auf sieben ganz spezielle Muster extrahiert und runtergebrochen. Und die Teilnehmer, die du hörst in den Interviews und die Erfahrungen, die wir teilen, die haben den Happy Hit Code gemacht. Und dann nicht noch ganz viele andere Coachings oder irgendwas, sondern nur den Happy Hit Code, weil der ganz spezifisch an diese emotionalen Knoten schaut, die dein Körper so sehr stressen, dass er irgendwann die Hit entwickelt und die über reaktiven Mastzellen. Das heißt, wenn du daran arbeiten möchtest, wirklich mit dieser aller tiefsten Ursache, wenn du schon ausprobiert hast, dass du mit Darmkuren und Nahrungsergänzungsmitteln und all den anderen Sachen einfach nicht wirklich weiterkommst, dann ist der Happy Hit Code genau für dich. Alle Infos und Überbuchungen findest du unter leben-mit-ohne.de slash h hc und wir freuen uns unglaublich, wenn wir dich auf diesem Weg begleiten dürfen. Tadum, Werbung Ende.

Nora: [10:60]
Ja, ich finde auch diese Studie mit den 60%, die auf Dinge reagieren, bestätigt dir eigentlich unsere Haltung und unsere Annahme, also dass das Histamin, was wir im Körper haben, dass das der viel, viel wichtigere Hebel und der viel, viel wichtigere Part ist, der auch wirklich die Symptome macht, als das, was wir nur essen. Das ist einfach nur ein kleiner Teil. Und dann ist ja die Frage, wie hoch ist das Level im Körper, ob das, was ich jetzt noch esse, überhaupt was macht oder auch erst morgen oder übermorgen. Und der Effekt eben von dem, was wir im Körper haben. Und da genau setzen wir ja an. Genau da können wir ja mit dem Stress als Mechanismus und den Tapping-Sessions, die wir dann zur Lösung nutzen, genau da ansetzen.

Jacqueline: [11:48]
Das ist ja großartig. Genau, und das ist ja genau das Wichtige eben. Wir können das halt nicht verändern, indem wir einfach sagen, ah, ich denke jetzt, ich stresse mich jetzt einfach nicht mehr. Ich bilde mir jetzt nicht mehr ein, weil wir haben ja einfach Angst. Und Angst ist ein Überlebensmechanismus. Das ist einfach da, damit es uns früher vor den Bären beschützt hat, der da vielleicht im Gebüsch raschelt oder vor den giftigen Beeren, die wir vielleicht gegessen hätten. Und die können wir nicht einfach ausschalten, weil sie tatsächlich ja total wichtig ist, sondern wir müssen wirklich körperlich und unterbewusst arbeiten. Und das ist ja genau das, was wir machen. Das ist auch der Unterschied, finde ich, ganz stark zu so klassischem Stressmanagement, wo der Stress weiter die ganze Zeit kommt, kommt, kommt. Und wir halt immer versuchen, wieder was abzuschütten durch Meditation und Atemübungen und irgendwas. Und wir gucken ja, dass einfach nicht mehr so viel Stress kommt, indem wir eben wirklich diese unbewussten und körperlichen Muster verändern, wie der Körper darauf reagiert und ob das dann am Ende, ob, also ich würde eigentlich sagen, es ist ganz klar. Die Wissenschaft nennt das Placebo-Effekt, weil das natürlich auch sehr viel schwieriger zu untersuchen ist. Plus kann man es eben nicht so leicht patentieren lassen und als teures Medikament verkaufen. Plus würde ich vielleicht schon auch unterstellen wollen, dass das Interesse an Heilung bei vielen Konzernen nicht die oberste Priorität ist.

Nora: [13:08]
Weil man darf nicht vergessen, dass das die sind, die die Studien bezahlen, ne? Die in der Regel, diese ganzen Konzerne. Das würde ich vergisst, man manchmal so die Wissenschaft, ja, die Wissenschaft wird finanziert von Konzernen, denen daran gelegen ist, zu beweisen, dass ihr Ding gut funktioniert.

Jacqueline: [13:24]
Ja, weil tatsächlich, wenn wir nämlich den Placebo-Effekt anlegen wollen, ich glaube tatsächlich, dass auch dazu, auf jeden Fall, also habe ich auf jeden Fall schon was gelesen, dass auch die Annahme der Wissenschaftler beeinflusst, was quasi mit rauskommt, dass dann natürlich alles Mögliche in die Richtung auch gestellt ist, dass wir genau das bestätigen, was wir bestätigen wollen. Das heißt, eigentlich sollte man ja in eine Studie reingehen mit, ich weiß gar nicht, was rauskommt, aber viel geht es eben wirklich darum zu sagen, hey, wir wollen bestätigen, dass unser Medikament so wirkt, dass die Leute sich das so und so nur einbilden. Und was da in dem Rahmen ja tatsächlich ganz interessant ist, dass es eben bisher keine Studie gibt, die überhaupt bestätigen würde, dass Antihistaminiker bei Histaminintoleranz wirken. Ob der Grund ist, dass jetzt einfach die Studie nicht durchgeführt wurde oder dass es einfach schwierig wäre, das wissen wir nicht. Aber es gibt auf jeden Fall tatsächlich keine Studie. Und es gibt eine andere Studie, die bestätigt, dass DHO-Supplementierung nicht wirkt. Also keine signifikante Verbesserung herbeiführt. Und auch das finde ich tatsächlich unglaublich interessant, was ja wieder bestätigt, dass einfach der Stress in uns, der die ganze Zeit die Histaminausschüttung bewirkt, so viel stärker ist, als alles, was wir von außen da reingeben könnten, egal ob Lebensmittel oder DAO.

Nora: [14:50]
Ja, also das macht für mich extrem viel Sinn. Und das habe ich auch schon immer gesagt, diese DAO-Supplementierung. Also man weiß, also es gibt ja auch diese, das wissen ja ganz viele nicht, die das nehmen. Also man weiß ja auch, dass es wirklich nur, also wenn ich das nehme und danach was esse, wirkt diese DAO-Supplementierung nur für das, was in dem Moment im Darm ist. Also es muss zeitgleich sein und es wirkt eben nicht gegen Histaminliberatoren, weil die ja Histamin ausschütten an anderen Stellen, nicht im Darm. Es wirkt eben natürlich nicht für Stress und Histamin, was sowieso schon im Körper ist. Also dagegen wirkt es auch nicht. Es wirkt nur in dem, also wenn ich jetzt eine Tomate esse und dazu DAO supplementiere, ist die Möglichkeit da, weil die Studienlage bestätigt das nicht, aber so war bis jetzt mein Wissensstand, dann kann im besten Fall das DAO diese Tomate machen. Aber dann kann ich ja trotzdem noch Symptome haben, weil ich mir vielleicht super viel Stress mache beim Essen oder weil es heiß ist oder kalt ist oder mein Mann blöd oder so, man passiert ja. Also da gibt es ja so viele Faktoren, die dazu noch eine Rolle spielen, die eben gar nichts mit dem Essen zu tun haben.

Jacqueline: [15:59]
Yeah. Ja, und ich finde, das eben macht eben wirklich total Sinn. Unser Körper und wir sind einfach auf Überleben ausgelegt und wir können unser Unterbewusstsein und unseren Körper halt einfach nicht dauerhaft vor allem austricksen. Weil unser Körper und unser Unterbewusstsein das Gefühl haben, dass es gefährlich ist, dann wird es immer Reaktionen in diese Richtung geben. Und das können wir einfach nicht austricksen. Und das ist ja auch, was wir oft sehen. Das ist, wenn wir ein Ding irgendwie versuchen, von außen in den Griff zu bekommen, dann ploppt es halt an anderen Stellen auf. Deswegen kann der einzige Weg wirklich sein, unserem Körper und Unterbewusstsein ganz klar zu machen, dass es nicht gefährlich ist und dass wir einfach wieder entspannt sein können, weil eben dann ganz von selbst wieder der Körper das normal produzieren kann. Und eigentlich finde ich es so klar, wenn wir wirklich die Evolution anschauen, wie die Menschen entstanden sind. Und das ist wirklich sehr interessant, also eigentlich sehr, sehr interessant, dass die Wissenschaft da noch so weit von entfernt ist und eben den Placebo-Effekt, der eigentlich ja genau auf solche ganz ursprünglichen Überlebensmechanismen zurückgreift, das komplett außer Acht lässt.

Nora: [17:09]
Ja, das ist schon schade auch irgendwie, aber ja.

Jacqueline: [17:13]
Ja, das müssen wir vielleicht auch.

Nora: [17:14]
Ja, ich glaube, im gleichen Buch von Eckert von Hirschhausen habe ich auch gelesen, dass er sagt, wenn wir, also als Therapeuten im weitesten und engsten Sinne, mit Menschen arbeiten, arbeiten wir auch immer mit dem gesamten System, aus dem wir eben kommen. Dieses ganze Ärzte haben recht, Medikamente sind das Wichtigste. Also auch das merken wir ja auch, wenn Menschen zu uns kommen, sie kommen ja immer mit ihrem Weltbild. Und es ist ein großer Schritt, wirklich sich einzulassen auf diese Arbeit, die mit dem Placebo-Effekt bzw. Selbsthaltungskräften am Ende oder dem Stress, dem tiefen Stresslösungsmechanismus arbeitet. Weil wir immer das mitbringen, wo wir halt auch herkommen, unser ganzes Weltbild.

Jacqueline: [18:01]
Ja, absolut. Das heißt ja, für uns eigentlich Placebo-Effekt, was sehr positiv ist, weil er hat keine Nebenwirkungen, irgendwie ungewollt, er macht nicht irgendwas anderes, komisches im Körper, sondern eigentlich ist der Placebo-Effekt nur ein Wort für Sachen, die noch nicht wissenschaftlich bestätigt werden können und für uns einfach ein Wort für Selbstheilungskräfte, die tatsächlich sogar körperlich sehr, sehr viel Sinn machen, aus der Epigenetik heraus, aus der Stressreaktion heraus. Und das macht natürlich total viel Sinn, in unserer Welt damit wirklich dann auch zu arbeiten und das zu nutzen, anstatt die ganze Zeit von außen so kleine Tröpfchen versuchen drauf zu werfen, die einfach verpuffen, weil unser ganzes System sagt, hey, es ist super gefährlich. Auf keinen Fall können wir entspannen. Das heißt auch lieber wirklich schauen, wie können wir ganz, ganz tief entspannen, dass der Stress gar nicht erst entsteht. Und das ist wirklich, wo unsere Arbeit ansetzt. Und wenn du da Lust hast, mit reinzukommen, dann freuen wir uns natürlich sehr. Ja. Genau, sehr schön. Vielen lieben Dank fürs Zuhören. Und wir freuen uns auf die nächste Folge.

Nora: [19:10]
Alles Liebe, ciao. Das war’s mit der aktuellen Folge. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir hoffen, du hast was Spannendes mitgenommen und es hat dir gefallen. Und wenn du keine Neuigkeiten von uns und vom Happy Hit Code verpassen möchtest, dann trag dich am besten in unsere Newsletter ein. Du findest alle Infos dazu unter www.leben-mit-ohne.de. Bis zum nächsten Mal. Alles Liebe. Ciao!

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