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Für viele ist es total normal, ständig erkältet zu sein – Das muss es aber nicht
Denn auch eine Erkältung kann nur passieren, wenn wir ganz bestimmte ungelöste Themen und Muster in uns tragen. Welche das sind und wie die Histaminintoleranz damit zusammenhängt, erfährst du heute.
Nach dieser Folge Happy HIT Podcast weißt du:
- Wie die Symptomsprache von Erkältungssymptomen auf Probleme mit Grenzen setzen hindeutet
- Wie diese Themen mit der Histaminintoleranz zusammenhängen
- Was dahinter steckt, wenn wir insgesamt sehr häufig krank sind
Transkript lesen
Nora: [00:04]
Herzlich willkommen zum Happy Hit Podcast. Ich bin Nora und Jacqueline wirst du gleich kennenlernen. Endlich ist es soweit. Die Adventszeit ist da und damit die Zeit im Jahr, in der wir Danke sagen möchten. Danke für ein atemberaufendes Jahr 2024 mit vielen Höhen, manchen tiefen und großen Wachstum auf allen Ebenen. Danke, dass du ein Teil davon bist. Wir möchten dir gerne etwas zurückgeben am Ende dieses Jahres und schenken dir deswegen vom 16. Dezember bis 24. Dezember 20% auf alle unsere Kurse. Du brauchst also keinen Gutscheincode, sondern die Kurse sind alle für dich bereit reduziert. Und das gilt für alle Kurse, nicht nur bei Leben mit ohne, sondern auch für unseren Hormonkurs Miss Ovu und alle anderen Kurse von Life Codes. Alle Infos dazu findest du auf unserer Seite leben-mit-ohne.de/weihnachtsaktion. Beschenke dich selbst. Und jetzt ganz viel Freude mit der Folge.
Jacqueline: [00:04]
Hallo und herzlich willkommen zu unserer nächsten Happy Hit Podcast-Folge. Hallo! Ich habe gerade überlegt, ob ich eine coole Idee habe mit der 101, aber wir haben uns wieder ein aktuelles Thema ausgesucht, wo wir mit euch ein bisschen wahrscheinlich Info-Talk gemischt. Ein bisschen Talk vor allem, nämlich über Erkältungen und Hestaminintoleranz. Und vor allem, weil wir auch wahnsinnig tolles Feedbackback von euch bekommen haben zu unserer Kälte-Talk-Folge, wo wir auch in die Symptomsprache von Kälte gegangen sind. Wirklich ganz viel. Ich glaube, so viel haben wir noch nie bekommen, das war sehr cool. Wollten wir einfach natürlich auch in Erkältungen reingucken. Das heißt, lasst uns doch vielleicht, um auch so ein bisschen gleich die Einordnung zu haben, mal erst schauen, wie ist denn, also hängen Erkältungen auch mit Hit zusammen, können die zusammenhängen?
Nora: [02:16]
Ja, ja, ne? Also das ist ja so, dass das Histamin oder dadurch, dass das Histamin am Immunsystem beteiligt ist und wenn zu viel Histamin da ist und die Mastzellen dann auch noch sehr aktiv oder überreaktiv sind, dann ist einfach sehr dauerhaft unser Immunsystem gefordert. Und das führt dann dazu, dass es dann an den Stellen, wo es aber eigentlich tatsächlich Arbeit leisten sollte, einfach auch keine Kapazität mehr hat. Das heißt, man hat so ein Immunsystem, wenn man Histaminintoleranz hat oder sehr aktiv hat. Wenn dann auch noch die Mastzellen beteiligt sind, hat man ein Immunsystem, was eigentlich super beschäftigt ist und dann für viele Abwehr von Viren oder Bakterien gar keine Zeit hat. Oder so, das ist so ein bisschen das Thema. Das heißt, das Immunsystem kann eben sehr überempfindlich sein, beziehungsweise eben eigentlich beschäftigt mit was anderem und da nicht mehr richtig gut funktioniert. Und dann haben wir ja oft auch eine so chronische Entzündung zum Beispiel mit Histaminintoleranz, da ist das Immunsystem eben auch damit beschäftigt. Oder ein Virus wie EBV oder auch das Covid-Virus, was so dauerhaft einfach im Körper drin ist, was auch inaktiv geschaltet werden kann, aber dann ja auch wieder reaktiv wird, was auch dann das Immunsystem einfach ablenkt, könnte man vielleicht sagen.
Jacqueline: [03:43]
Das heißt, tendenziell mit einer Hit hat man vielleicht öfter dann Erkältungen als so?
Nora: [03:50]
Ja, da kann ich mir schon vorstellen, ich habe da jetzt tatsächlich keine Zahlen. Achso, und was ich noch vergessen habe, so Darm, ne? Also Darm ist ja oft angeschlagen auch bei Histamine-Toleranz. Darm ist ja einfach, der sitzt auch das Immunsystem durch die Darmbakterien, die einem dann großen Beitrag leisten fürs Immunsystem und Darm. Haben wir natürlich auch mit der Histamine-Toleranz, wenn da das Mikrobiom nicht stimmt, ein nicht so gut funktionierendes Immunsystem. Nicht so starkes eigentlich auch.
Jacqueline: [04:16]
War das bei dir damals was, was, also dass du gemerkt hast, du hast einfach öfter krank, irgendwie ständig erkältet?
Nora: [04:23]
Ja, also ich hatte vor allem so Nebenhöhlen, auch so Entzündungen oder so chronische Nebenhöhlen, dass die einfach, also dass es eigentlich immer so schnupfend da war, dass einfach das immer zu war. Macht ja doch Sinn, weil die Mastzellen ja auch in den Schleimhäuten sitzen. Genau, genau. Das macht total Sinn. Das ist tatsächlich ein Hit oder auch ein Mastzellensymptom, diese Schleimhäute, die einfach da angeschlagen sind, genau. Das war eigentlich so mein so das Größte, ja.
Jacqueline: [04:51]
Ja, mega spannend. Ja, cool, dann lass uns doch mal in die unterschiedlichen Erkältungssymptombereiche reinschauen und dadurch gehen. Genau, wir lassen uns doch anfangen eben mit dem Thema vielleicht auch so Schleimhäute, Nase zu, verstopft. Also das passt ja wahnsinnig gut auch zu dem Hit-Thema. Ist ja auch ein Thema, was wir uns im Happy Hit Code anschauen.
Nora: [05:16]
Genau, genau, wir schauen uns ja tatsächlich Schleimhäute und Haut als Thema an. Und dieses, man sagt ja dieses, man hat die Nase voll oder die Nase isst zu, ne? Man kann irgendwas auch nicht riechen. Hat ja viel mit diesem anderen Menschen, wie sehr lasse ich zu, wie nahe dürfen die kommen, wie habe ich die Nase voll von demjenigen oder von seinem ständigen Genörgel oder was auch immer, so etwas, was mich eben stört an jemandem. Und das Thema Grenzen, haben wir bei bei der Haut, bei der Barriere, aber auch bei den Schleimhäuten ist ja im Prinzip die innere Barriere von, da kommen die Viren und Bakterien rein, die sollten da abgefangen werden. Und wenn wir da nicht gut aufgestellt sind mit dem Thema Grenzen, dann ist die Grenze eben nicht da und dann können eben so Krankheitserreger ja auch eindringen.
Jacqueline: [06:05]
Ja, genau, weil eigentlich kann der Körper das ja auch genau. Und dann ist es ja so ein bisschen immer dieses Fehlgeleitet. Wir haben die Nase voll, wir sind mega genervt vom Verhalten ja meistens von jemand anderem. Da geht es ja, glaube ich, schon wirklich viel um andere Menschen, passt ja bei diesem Grenzthema total gut, aber wir schaffen es eben nicht gut, eine Grenze zu setzen, sagen hier, so ist das nicht für mich in Ordnung, hier das Verhalten. Und das macht ja auch dann wieder Sinn, weil wir ja eben nicht das machen, dass wir sagen, ah, jetzt ändere doch mal, wie du darüber denkst, und dann setzt du jetzt einfach deine Grenze, sondern weil wir ja wissen, dass darunter einfach ganz tiefe, unverarbeitete Muster liegen und Emotionen, warum wir das einfach nicht können. Und dann probieren wir es ja manchmal auch. Und dann kommen wir einfach ja in die repressive Form und versuchen immer, Grenzen zu setzen, aber werden halt dann wahnsinnig hart und trotzdem werden die Grenzen oft überschritten. Das ist ja die Sache. Wir denken dann oft, ah, jetzt fange ich endlich an, Grenzen zu setzen. Aber sie sind halt, sind halt trotzdem keine guten Grenzen, weil immer noch das Thema ist. Und der Körper spiegelt uns das dann. Der versucht quasi, das zuzumachen, zu sagen, hey, hier ist Schluss, hier kommt keiner rein, aber es funktioniert halt trotzdem einfach nicht so richtig. Es hat nicht den Effekt, den es eigentlich haben soll. Das ist eine Grenze an der falschen Stelle gesetzt und macht da sehr, sehr viel zu, ne?
Nora: [07:24]
Total, genau. Und dann ist alles so verstopft und kommt gar nichts mehr. Ne, auch keine Luft mehr rein. So ein bisschen in diese Richtung. Ja, und das ist ja auch was für dich fast ein bisschen wie so eine Zeiterscheinung sehen. Es wird ja sehr viel über Grenzen geredet, auch in Social Media oder so in der psychologischen Richtung. Du musst lernen, Grenzen zu setzen. Gibt es auch in Frauenzeitschriften, habe ich schon oft gesehen, diese fünf Wege, um Grenzen zu setzen. Und der ist aber oft leider diesen schmalen Grad, den es ja hat, so latent überschritten, dieses jetzt endlich mal ich. Und jetzt geht’s mal nur um mich. Und nein, nein, du musst Nein sagen. Und dann so, ah, das ist eigentlich nicht das, was gute Grenzen ausmacht, dass du jetzt irgendwie nur noch an dich denkst und nicht gar nicht mehr an irgendjemand anderes und nur noch Nein sagst. Das ist schon ein sehr schmaler Grad. Und es ist eben auch nie dieses, du musst immer Nein sagen oder du darfst nie jemandem helfen oder so, sondern es ist eigentlich ja vollkommen abhängig von der Situation, von dem, wie es dir geht, wie du gerade drauf bist, was auch immer. Und darf ja viel natürlicher.
Jacqueline: [08:30]
Ja, und wir merken es ja auch, dass es dann sehr viel Kraft kostet, irgendwie. Bloß eben nicht den Effekt hat und das, daran merken wir eben immer, dass wir das immer noch aus dieser Schattenform raus machen, aus den ungelösten Emotionen und Mustern. Und dass wir das wirklich aufarbeiten dürfen. Weil wenn wir dann Grenzen setzen, dann fällt uns das ja auch sehr leicht. Dann ist das nicht emotional. Mit meinen Kindern gerade zum Beispiel ein Thema. Das war wahnsinnig emotional. Es geht um Schlafen. Ich glaube, jeder der Kinder hat erkennt dieses Thema. Und es war einfach sehr emotional für mich. Und deswegen hat es auch überhaupt gar nicht funktioniert, zu sagen, so, nein, hier ist meine Grenze, ich möchte das so nicht mehr. Und da habe ich jetzt echt viel, viel, viel mit gearbeitet und habe dann wirklich da sehr, sehr klar die Grenze setzen können und habe auch gemerkt, es ist ganz anders angekommen. Ganz anders. Und es war eben dann so unemotional und damit hat es natürlich ganz, ganz viel zu tun. Und dann hängt damit ja ganz eng zusammen auch dieses Verschleimte, das ist ja dann ganz oft in der Nase, quasi, dass dieser Schleim da ist. Und das hat für mich immer ganz stark so, es ist quasi was Altes. Der Schleim hat ja eigentlich im Körper die Funktion, etwas zu umschließen, was raus soll und es dann rauszutransportieren. So soll es ja eigentlich sein. Aber oft bleibt er dann ja so drin und hängt so fest. Und dann wollen wir das halt irgendwie, dann schaffen wir es irgendwie nicht so richtig, dieses Alt rauszubekommen. Egal, wie wir uns anstrengen. Oder wir haben eh so ein bisschen aufgegeben und sagen so, ach, geht eh nicht, habe ich eh keine Macht.
Nora: [09:55]
Ja, das stimmt.
Jacqueline: [09:56]
Das wird nicht bei diesem, was diesem Verschleiß.
Nora: [09:60]
Dann finde ich, kann man da gleich ja anschließen, weil dann gibt es ja noch den Schleim, das ist ein super leckeres Thema, egal, der von der Nase dann so in den Rachen läuft und man dauernd so schlucken muss. Und dann haben wir ja wieder die Symptomsprache, dieses Runterschlucken, was musst du schlucken, was kannst du vielleicht auch nicht schlucken, was darf nicht raus, weil eigentlich soll es ja durch die Nase oder also ja, so wenn es in den Körper reingeht und dann ist er eigentlich nicht so gut aufgehoben, es sollte ja eigentlich raus. Und jetzt sehe ich auch meine Kinder, wenn die immer die Nase hochziehen bis in den Himmel oder so. Und ich weiß nicht, da gehört der Schleim eigentlich nicht hin. Also bleibe ich schon eher raus. Aber gut, und manchmal hat man dann eben diesen Schluck, diesen Schluckreflex, oder das ist ja dann, dass der Schleim dann auch sehr auf die Bronchien geht oder dann sich in der Lunge so festsetzt.
Jacqueline: [10:51]
Ja, das heißt da dann eigentlich sehr stark das Thema, wir schlucken immer was runter, was wir eigentlich, wo wir, also man hängt ja dann wahnsinnig eng mit den Grenzen zusammen. Wir sind ja auch immer noch im Grenzorgan Schleimhäute. Wir schlucken was runter, wir lassen uns Dinge ganz viel gefallen. Wir sagen nichts, obwohl wir sagen wollen, wir gehen dann ja auch in den Hals, wenn wir runterschlucken. Wir sagen eben nicht so, hey, ich sehe, und das kann ja ganz unterschiedliche Facetten sein. Das kann dann ja auch sein, eben, ich sage nicht, dass hier meine Grenze ist. Das kann aber dann ja auch sein, ich sage nicht, dass ich das vielleicht anders sehe. Oder dass mich das eigentlich gar nicht interessiert. Also irgendwie weiß ich nicht, dass Dinge, die für andere vielleicht total wichtig sind, dass das einfach für mich nicht so wichtig ist. Also dann ja auch viel mit, ich stehe für mich ein, wie ich die Welt sehe, ohne zu sagen, dass das die Wahrheit ist, sondern einfach ist es halt für mich jetzt gerade das Richtige. Damit hat es ja dann auch ganz viel zu sein, zu tun. Es wird ja auch was sein, was wir nicht sagen.
Nora: [11:52]
Genau, wir schlucken ja auch runter das, was wir eigentlich sagen wollen. Es liegt mir so auf der Zunge und dann schlucke ich es lieber runter. Genau, da zu schauen, warum machen wir das, was haben wir gelernt, wie wir unsere Meinung oder unsere auch hier oft unsere Persönlichkeit ausdrücken dürfen oder unsere Wünsche dürfen wir oder dürfen wir es nicht, es kommt es nicht gut an. Wie ist da auch einfach so mit umgegangen worden? Was glauben wir, was passiert, wenn wir sagen, was wir sagen möchten?
Jacqueline: [12:19]
Ja, total. Genau, und dann passt ja eigentlich ziemlich gut, dass wir dann, wenn wir, wenn das auf der Lunge sitzt oder dieser Schleim dann einen Hustenreiz verursacht, also. Dass es eigentlich wieder raus will.
Nora: [12:30]
Genau, eigentlich wieder raus will. Und da gibt es ja genau verschiedene Abstufungen. Er hängt noch irgendwie im Hals oder er kitzelt da oder es geht eben dann schon in die Bronchien und es ist sehr, sehr hartnäckig. Dann ist es ja eben dieses, genau, es will eigentlich raus, wir schlucken es irgendwie runter oder drücken es runter. Und da geht es viel um Emotionen, die wir da, die wir da runterschlucken oder die wir da unterdrückt haben. Das zum Beispiel bei meiner Familie. Wobei wir die, wir hatten so eine, ich konnte meine ganze Familie am Husten erkennen, also wer wo ist oder so. Also ich will jeden Winter aller gehustet haben. Ja, aus verschiedenen Gründen, aber also körperlich verschiedene Gründe. Aber ja, genau, das war so ein Ding, so ein Ding bei uns zu Hause.
Jacqueline: [13:20]
Ja, genau, das heißt also bei diesem Schleimhusten, mit diesem, es kommt dann schon vielleicht auch mal Schleim, aber irgendwie so richtig löst sich es auch nicht, finde ich eben ganz, ganz stark wirklich dieses Alte, was ist da nicht so richtig los? Was ist da so, dieses eklige, alte, vielleicht auch die ekligen Teile an mir, die ich irgendwie einfach, aber nicht so richtig ins Sichtbare holen möchte, die irgendwie so im Verborgenen lieber bleiben sollen, die keiner sehen soll. Das hat es ganz stark. Und dann gibt es ja auch diesen Husten, diesen Reizhus, der eigentlich ja dann gar nicht so richtig eine Funktion hat, weil eigentlich hat ja Husten dieses Husten, kommt was raus, was sich aussteckt und der Reizhusten hat es ja nicht. Da husten wir, ohne dass irgendwie was rauskommt. Was sind für dich da so die?
Nora: [14:11]
Ja, ich glaube, dass das viel mit Konflikt, würde ich eigentlich sagen, zu tun hat. Dieses was, also ich huste dir was, sagt man doch auch. Dieses, was sage ich eben, was sage ich eben nicht? Oder wo halte ich mich zurück? Oder wo da drücke ich eben meine Emotionen runter? Und dann muss das so in so einem gereizten, vielleicht auch viel Wut oder so, könnte ich mir vorstellen, so eine Emotionen, dass da so viel drin ist. Dieses was, was wieder raus, überreizt, genau.
Jacqueline: [14:39]
Was ich beim Husten ja auch immer total dann spannend finde, ist ja, dass er dann oft in sehr umpassenden Situationen kommt. Das stimmt. Im Zug oder in der S-Bahn oder in der Reizhusten. Gerade der Reizhusten, genau. Und dann kommt es, und das passt ja unglaublich gut. Dieses ich traue mich die ganze Zeit nicht, ich drücke so runter und dann zwingt mich mein Körper quasi, dass die Leute gucken und dann gucken die Leute auch so, was macht er da se denn jetzt da? Was ist denn da los? Uh, voll unpassend. Und das ist ja eigentlich die größte Angst, dass wir etwas eigentlich Unpassendes sagen, dass uns alle angucken und sagen so, was macht? Also das ist ja eine komische Meinung, wie kann man das denn so machen? Und der Körper zwingt uns quasi dann dazu. Der macht das, was wir auf gar keinen Fall wollen, damit wir halt merken, ah, warte mal, eigentlich sollte ich das auf eine gute Art tun, nämlich einfach wirklich sagen und dann gucken die Leute halt vielleicht komisch. Aber damit hat dieser Husten ja ganz, ganz viel zu tun. Es bricht dann so raus und wir können es einfach gar nicht mehr zurückhalten. Die Leute gucken eben auf uns, hat der Husten, finde ich, auch ganz viel und zwar auf eine unerwünsche Art, davor haben wir total Angst.
Nora: [15:46]
Und dann, wie unangenehm das ist, wenn wir versuchen, das nicht zu machen und das anfängt zu kitzeln und dann so richtig schmerzhaft wird. Und was ich eben auch finde bei dem Husten, genau das wahnsinnig wichtig. Und dieses, dass wir oft husten, wenn wir dann abends im Bett liegen. Dieses, ich komme zur Ruhe, ich bin irgendwie die ganze Zeit ja vielleicht auch viel im Außen beschäftigt gewesen und komme dann zur Ruhe und bin so bei mir und dann fängt das an mit diesem Husten. Dann kommt es raus, was wir in ganz. Genau, was wir nicht gelebt gemacht gesagt haben.
Jacqueline: [16:16]
Tadam, kleine Werbung. Jetzt hörst du uns hier die ganze Zeit im Podcast darüber sprechen, dass die Hit wieder gehen kann. Und in den Interviews hörst du dann sogar die Teilnehmer darüber sprechen, dass sie gegangen ist, dass ihre Panikattacken weg sind, die Verdauung sich beruhigt hat, die Migräne weg ist, dass sie wieder alles essen können. Und weißt du, was all das gemeinsam hat? Alle haben den Happy Hit Code gemacht. Nora damals selbst erprobt und rausgefunden, and dann haben wir das ja wirklich zusammengestellt, auf sieben ganz spezielle Muster extrahiert and runtergebrochen. Und die Teilnehmer, die du hörst in den Interviews und die Erfahrungen, die wir teilen, haben den Happy Hit Code gemacht. Und dann nicht noch andere Coachings oder irgendwas, sondern nur den Happy Hit Code. Weil wir ganz spezifisch an diese emotionalen Knoten schauen, die deinen Körper so sehr stressen, dass er irgendwann die HIT entwickt und die überreaktiven Mastzellen. Dass heißt, wenn du daran arbeiten möchtest, wirklich mit dieser aller tiefsten Ursache, wenn du schon ausprobiert hast, dass du mit Darmkuren und Nahrungsergänzungsmitteln und all den anderen Sachen einfach nicht wirklich weiterkommst, dann ist der Happy Hit Code genau für dich. Alle Infos und du Buchungen findest du unter leben-mit-ohne.de/hhc und wir freuen uns unglaublich, wenn wir dich auf diesem Weg begleiten dürfen. Tadam, Werbung Ende. Das ist dann ja auch sehr gut, finde ich, schon wieder auch zum Muster der Ablenkung, was wir auch angucken. Wir sind so den ganzen Tag abgelenkt mit tausend anderen Sachen. Genau, und wenn es dann eben so ein bisschen ruhiger wird, dann kommt das alles raus, was eigentlich über den Tag schon wir hätten fühlen sollen und sagen sollen und machen sollen und bei uns sein sollen, wahrnehmen sollen einfach. Und aber wie gesagt, ich finde es total wichtig, dass es eben nicht darum geht, jetzt auch zu sagen, ah, krass, okay, ja, dann ändere ich das jetzt. Das kann ein Schritt sein, aber es wird nie der schlussendliche Schritt sein, weil ja immer ganz, ganz tiefe Muster dahinter stecken, warum wir das denn tun. Irgendwie hat unser Unterbewusstsein beschlossen, dass das ein guter Mechanismus ist, um zu überleben aus Dingen, die wir einfach erlebt haben. Und das können wir nicht aus Verstand ändern. Finde ich super, super wichtig, wirklich auch klarzumachen, deswegen arbeiten wir ja auch im Happy Hit Code, so wie wir arbeiten, dass wir da wirklich mit den Tapping-Sessions ganz, ganz tief in den Körper gehen und ins Unterbewusstsein rein, damit sich das wirklich da verändern kann. Und dann passiert es nämlich von alleine, dass wir das verändern. Dann müssen wir da keine Mindfulness-Techniken anwenden oder irgendwas, weil es für eben von selbst passiert oder keine Grenz setzen. Finde ich total wichtig und spannend. Absolut super wichtig. Genau, es ist eigentlich, glaube ich, überhaupt die Grundlage unserer Arbeit, ist ja nicht dieses Weg von irgendwo anders hin, sondern wie kann ich bei dem, was da ist, reingehen. Wahrheit finden, wirklich.
Nora: [19:21]
Genau. Also weil sie ist ja da, um gesehen zu werden und die Emotionen dahinter zu entschlüsseln. Und dann geht es darum, das zu lösen. Und da muss ich da bleiben und nicht weg.
Jacqueline: [19:32]
Ja, ganz genau, genau. Wir müssen durch und nicht versuchen wegzulaufen. Aber dann bleibt es halt leider einfach immer da, ne? Ja, man kann nicht vor sich selber weglaufen. Das kann man vielleicht noch kurz erzählen. Das funktioniert nicht. Man nimmt sich ja. Ich finde es einfach so faszinierend, wie sehr das aber trotzdem ein anerkannter Weg ist. Beim Zahnarzt, wenn man Zähne knirscht, sofort sagen, oh klar, machen wir eine Knirscherschiene drauf. Klar, das löst ja überhaupt gar nicht das Problem. Es löst natürlich die Folge, dass die Zähne kaputt gehen, aber trotzdem bleibt doch das Problem da. Und das finde ich so verrückt, dass das aber trotzdem der absolut anerkannte Weg ist, damit umzugehen und so, ja, reduzieren Sie Stress.
Nora: [20:14]
Ja, das ist so mein Lieblingsspruch. Oder haben Sie Stress?
Jacqueline: [20:17]
Stressig bei Ihnen gerade?
Nora: [20:19]
Aha, Leben. Es nennt sich Leben, Entschuldigung. Und das ist ja wirklich dieses, das Leben darf weniger stressig. Oder wir dürfen sehen, dass das Leben eigentlich gar nicht stressig ist, in dem Lernen damit umzugehen und damit gut zu arbeiten und es zu verarbeiten. Und das ist wirklich so, so wichtig. Das ist ein mega guter Übergang, weil ich wollte hier noch auf die, wenn wir sehr chronisch erkältungssachen. Wir haben aber noch ein Symptom, klar. Oh nein, na gut.
Jacqueline: [20:45]
Ja, die Halsschmerzen.
Nora: [20:48]
Was haben wir noch für ein Symptom erzählen?
Jacqueline: [20:50]
Die Halsschmerzen.
Nora: [20:52]
Das Wichtigste, also das Präsenteste für uns gerade. Und eigentlich Ohren. Ohren wären ja.
Jacqueline: [20:57]
Hab ich auch gedacht, habe ich tatsächlich quasi nie Probleme mit.
Nora: [20:59]
Habe ich auch nie. Aber ich habe als Kind gehabt.
Jacqueline: [21:04]
Hatte ich ein einziges Mal, war es super unangenehm.
Nora: [21:07]
Also ist ja auch super unangenehm.
Jacqueline: [21:09]
Nee, genau, also die beiden gucken wir noch an und dann müssen wir auf jeden Fall auch noch treiben. Genau, also Halsschmerzen hatte ich als Jugendliche extrem oft wirklich ganz, ganz, ganz schlimm als Kind und Jugendliche, dass ich dann wirklich manchmal fast nicht mehr essen konnte, weil es so weh getan hat. Und auch da, genau, also es geht ja dann vor allem, dass das Schlucken so weh tut. Und dann geht es halt wirklich in die Richtung, so krass, wir wollen es echt nicht mehr schlucken. Es tut so weh, das, was wir runterschlucken, was wir eigentlich sagen wollen würden. Und das ist definitiv was, was ich aus meiner Kindheit und Jugend sehr, sehr gut kenne.
Nora: [21:43]
Ja, es gibt ja zwei Varianten, finde ich, bei Halsschmerzen. Es gibt diese, die Mandeln sind entzündet und der Gaumen, oben-unten Mandeln gibt es ja. Und da fällt dann das Schlucken vor allem sehr schwer. Und dann gibt es ja noch die, wo die Stimmbänder so angeschlagen sind und dann sind wir heißer oder wir können gar nicht. Habe ich als Kind auch gehabt, dass ich gar nicht mehr reden konnte, dass das dann so war. Und da ist ja der Bezug zur Stimme und zu dem, was sage ich, natürlich extrem gegeben. Und bei den anderen auch, ne? Und gleichzeitig das, was du gesagt hast, natürlich dieses, was kann ich nicht schlucken, wie schlimm ist das. Es fällt mir ganz schwer. Ich denke, bei der Heiserkeit ist es ja dann auch so ein Gefühl, ich werde sowieso nicht gehört.
Jacqueline: [22:25]
Das hört mir eh keiner zu, genau, aber es ist egal, was ich sage. Ich schaffe es irgendwie auch nicht. Also da versuche ich ja noch laut und sagen, aber ich versuche es, aber es kommt irgendwie nicht an. Niemand versteht es, niemand hört mich. Das sind da ganz, ganz stark die Themen, denke ich, bei der Heiserkeit und bei dem eben des Schlucken. Die Mandeln sind ja auch eigentlich so Wächter quasi da, die auch da wieder aufpassen. Und die sind halt komplett überlastet auch und schaffen es nicht mehr. Da ist ja dann meine Lieblingslösung, ähnlich wie mit der Knirscherschiene. Ah, die Mandeln machen Probleme, hier nehmen wir es einfach raus. Ja.
Nora: [23:04]
Ah, genau, weil die, hä, die haben doch eine Funktion, die sind ja wahnsinnig wichtig, die sind nämlich dazu da, um da alles abzufangen, was nicht in den Körper noch weiter rein soll. Und wenn die dauernd entzündet sind, dann ist doch das Problem, dass ich zu viel zulasse, dass so sehr Bakterien und Viren da reinkommen und nicht, wir machen die weg, dann hat man keine Halsschmerzen mehr. Ja, dann hat man keine Halsschmerzen mehr. Man hat aber wahrscheinlich ganz viele andere Probleme, die Folgen, sehr starke Folgen sind. Aber das ist was, was super anerkannt ist. Ähnlich wie mit der Knirscherschiene habe ich, also ich habe euch so einen Bekannten, der hat also an jeder Gelegenheit erzählen dir das. Das Kind hatte früher immer so viele Halsschmerzen und der hat dauernd gehustet. Da haben wir den Mandel rausgenommen, hat er nie wieder Husten gehabt. Ja, genau. Gut, schön, also gut für euch.
Jacqueline: [23:56]
Total cool. Ja, finde ich auch super. Habe ich lustigerweise wirklich, weil ich akut Halsschmerzen hatte, die mich tatsächlich auf ein Thema aus der Kindheit nochmal hinweisen sollten. Das war ganz spannend. Da ging es also vielleicht ja auch für manche von euch, die auch zuhören, ganz spannend. Weil bei mir spezifisch war es nämlich so, dass ich immer nicht gesagt habe, dass ich Halsschmerzen habe, weil meine Mama dann immer gesagt hat, ah, wusste ich doch, du warst zu dünn angezogen, habe ich dir doch gesagt. Also quasi, wenn ich gesagt habe, mir geht es nicht gut, dann hat sie gesagt, ja, du bist ja auch selber schuld, habe ich dir doch gesagt. Hättest du es mal so gemacht, wie ich dachte. Und deswegen habe ich das immer ganz, ganz lange nicht gesagt, bis es so schlimm war, dass es auf keinen Fall mehr irgendwie anders ging. Und dieses Muster, dieses Nicht-Sagen, dass es mir gut geht, war gerade, ist gerade eins, mit dem ich aktiv gearbeitet habe in einem ganz anderen Bereich, in einem sehr großen Lebensbereich. Und da hat mich, da habe ich die Halsschmerzen jetzt eigentlich unglaublich gut unterstützt. Ich möchte zu sagen, es geht genau um das Thema von nicht. Extrem schlecht.
Nora: [24:57]
Das ist voll gut. Zu sagen, dass es mir schlecht geht und auch das zu äußern. Ja, voll gut.
Jacqueline: [25:04]
Hat sicher auch was damit zu tun dann, ne?
Nora: [25:07]
Ja, genau. Also egal wie, ne, zu äußern, wie es mir geht, wie sich es in mir anfühlt und was meine Themen sind und meine Sorgen, die ich auch habe zum Beispiel.
Jacqueline: [25:23]
Ja, total. Auf jeden Fall. Und dann haben wir noch die Ohren. Ich meine, natürlich hören. Das heißt, ja, ganz viele Facetten bestimmt auch wieder etwas, was möchte ich nicht hören. Wird mir wahnsinnig viel vorgesagt, was ich irgendwie nicht glauben möchte eigentlich, was ich nicht hören möchte.
Nora: [25:42]
Oder eben unangenehme Dinge regelmäßig gesagt zu bekommen.
Jacqueline: [25:46]
Ja, hat, finde ich, dann ja auch wieder viel mit der Verdauung zu tun, wo es ja auch darum geht, wie gehe ich mit den Dingen um, die, also kann ich die gut verdauen, die Sachen, die mir so begegnen, die Informationen, die Emotionen, die Verhaltensweisen von anderen, das Weltgeschehen so. Kann ich das gut verdauen? Und das Hören ist ja quasi eine Stufe davor, dass es passiert ja lange vor dem Verdauen dann. Und auch da schon quasi, was will ich nicht sehen von der Welt? Sich ja auch eben, was ja dann auch ganz viel mit den Mastzellen zu tun hat, dieses ganze Gefühl, boah, die Welt wird irgendwie immer gefährlicher, immer schlechter, die Menschen werden rücksichtsloser, schlechter. Also, das ist ja ganz krass von vielen tatsächlich wirklich das Gefühl, dass das die Wahrheit ist, dass die Welt so funktioniert, was unglaublich viel mit den Mastzellen zu tun hat, wo es ja auch wiederum geht, Feinde überall zu sehen, uns auch so machtlos zu fühlen, in diesen großen Hierarchien irgendwie. Sie sagen, ich kann eigentlich eh nichts machen. Und da hat ja das Hören auch zu tun, gerade wenn die Ohren dann auch so zu werden, dass wir einfach sagen, ich mache jetzt einfach zu, ich will jetzt eh nicht mehr zuhören, es lohnt sich eh nicht, es ist eh so unangenehm. Auch unangenehme Sachen eben nicht aushalten möchten, nicht gut verarbeiten können, hat der dann, glaube ich, ganz, ganz viel mit den Ohren zu tun.
Nora: [27:07]
Ganz viel, ja. Und dann haben wir natürlich auch über den Nebenhöhlen, dass da einfach sich Schleim ansammeln kann. Da haben wir dann die gleichen Themen wie vorher, ne? Das genau.
Jacqueline: [27:17]
Ja, es hängt ja super eng zusammen und das ist ja auch bei der Erkältung, finde ich, oft, dass es so wandert. Dann fängt es an mit der Nase, dann kommt es half, dann kommt der Husten. Super nervig.
Nora: [27:27]
Dann wandert es wieder da hin und da. Ja, das stimmt. Dieser Schleim auch manchmal sich so durchzieht. Jetzt ist er unten, jetzt ist er oben, eigentlich soll er gar nicht da sein.
Jacqueline: [27:38]
Und dazu passt jetzt auch, finde ich, wieder total gut, was du vorher schon gesagt hattest. Dieses, wenn wir allgemein einfach so sehr, sehr oft krank sind, was finde ich generell auch ganz kurz mal zu sagen, nicht normal ist. Also es ist nicht normal, dass wir irgendwie im Jahr erkältet sind oder dass man im Winter krank wird, finde ich gar nicht normal. Finde ich super wichtig, einfach mal zu sagen, das Immunsystem ist eigentlich sehr, sehr gut aufgestellt, mit den ganzen Bakterien und Viren auszukommen. Und ich erlebe das zum Beispiel auch immer wieder bei meiner Mama, wenn sie erkennt, also wenn sie irgendwie husten oder irgendwas hat oder irgendwie, weiß ich nicht, dann sagt sie, ah nee, jetzt muss ich umarmen, nicht, dass ich euch anstecke. Und dann sage ich immer so, hä, aber das, also hä, wenn das jetzt nicht mein Thema ist, dann stecke ich mich nicht an. Das heißt, wir können uns umarmen. Und wenn es mein Thema ist, dann stecke ich mich entweder bei dir oder bei irgendwem anders an oder bei auch niemandem sich. Ja, bei niemandem. Dann bekomme ich das einfach. Das heißt, wir können uns einfach umarmen, gar kein Problem. Und es war wirklich schon oft so, dass sie eben dann krank war, ich sie umarmt habe, mein Bruder nicht und er krank geworden ist danach. Da so, ah ja, jetzt habe ich ewig angesteckt und ich gar nichts gehabt habe.
Nora: [28:45]
Ja, und das ist ja auch so ein Narrativ, was natürlich wahnsinnig unterstützt wurde in dieser Corona-Geschichte, dieses und dann auch diese Schuld, ne, du steckst mich an, du bist das, das, da finde ich, knabbern wir auch so als Gesellschaft noch ganz schön dran, dieses den anderen so als Feind zu sehen, der will mir was Böses, der hat jetzt da diese Viren mitgebracht und mich angesteckt, als wenn man es mit Absicht machen würde. Oder als wenn man es überhaupt mit Absicht machen könnte. Und auch da hat man ja, als man da sehr, ich sehr viele Studien und Forschungszeugs gemacht und so festgestellt, wie manche Menschen sich einfach nicht anstecken, wie es in der Gruppe eingibt, der sich nicht ansteckt, wie manche sich egal wo anstecken. Also ich weiß so, wie wir, Corona, wir waren im Lockdown, weil mein kleines Kind eben positiv war, man weiß es nicht, also bei irgendeiner Testung aufgefallen ist, dann mussten wir alle zu Hause bleiben. Wir waren zwei Wochen im Lockdown. Es war niemand da, niemand hat uns getroffen. Wir durften ja nicht rausgehen. Man hatte das Essen vor die Tür gestellt, wir haben niemanden gesehen, wir waren vier Leute. Einer war krank, allerdings hatte der gar keine Symptome, der war offiziell getestet. Niemand von uns war krank, wir waren alle fein, alles super. Dann am Sonntag, Also am Montag, wie der losging, ist der Kleine, also der andere, der hat ja Hand, Mund, Fuß bekommen. So eine Viruserkrankung, wo man immer sagt, ja, die muss man sich irgendwo holen. Aber ich meine, wir waren ja nirgendwo. Nirgendwo hätte er sich das holen können. Er wollte einfach nicht in den Kindergarten gehen. Das war sehr offensichtlich zu dieser Zeit. Und er war über zwei Wochen zu Hause, es war nice. Und am Tag, eigentlich am Abend bevor er am nächsten Tag, hat er sich dann diesen Virus geholt, der offensichtlicherweise hier nicht von irgendwo her reingetragen ist.
Jacqueline: [30:30]
Das ist manchmal echt total verrückt. Genau. Also von, als ich schwanger war, hatte ich da was gehört von einer anderen Familie, die dann aus Angst vor Corona damals eben den Großen nicht mehr in den Kindergarten geschickt haben, sich komplett isoliert haben, irgendwie die eineinhalb Monate vor der Geburt und da trotzdem Corona bekommen haben.
Nora: [30:47]
Ah, wie fies auch, ne? Aber schon ziemlich fies, ja. Gemein, aber man sieht halt daran, dass das nicht. Genau, man kann Karma, nee, oder die Themen, die Themen kann man nicht austricksen. Genau. Und so grob, also dieses immer erkältet zu sein. Und auch, habe ich neulich erst in der Zeitung gelesen, hier online irgendwo, dachte ich, aha, sind die auch schon drauf gekommen. Es ist nicht wahr, jetzt mal ganz hundertprozentig offiziell, dass wenn einem kalt ist, dass man dann krank wird. Das ist nicht wahr. Also da gibt es keine Korrelation, weil man wird ja krank wegen Viren, Bakterien, Krankheitserregern und nicht wegen Kälte. Natürlich ist es nicht gesund, also dauerhaft. Wenn es ganz ausgeboren ist, dann stieg, dann ist natürlich das Immunsystem schwieriger. Aber nur weil ich irgendwie mal ein bisschen eine kühlere Jacke an habe, dann wird, also dass die Korrelation besteht gar nicht.
Jacqueline: [31:43]
Spannend, dass das dazu sogar Daten gibt. Das ist nämlich total witzig. Wir sind in einer Talkfolge, ne? Wenn ich den Müll rausbringe, dann habe ich nie eine Jacke an, auch im Winter nicht.
Nora: [31:53]
Was ist denn mit dir?
Jacqueline: [31:54]
Und wenn ein super, super lieber Nachbar hier aus dem Haus, jedes Mal, wenn der mich sieht, sagt der, oh Gott, aber sie werden doch krank. Also zieht sie sich was an.
Nora: [32:07]
Im Gegenteil, glaube ich, sogar. Dass wenn man sich ab und zu das Immunsystem trainiert, ich meine, deswegen gibt es ja auch die lustigen Leute, die Eisbaden und so. Also auch darüber gibt es ja wissenschaftlich erwiesene Studien, das muss man natürlich aufpassen und übertreiben und so, ist ja großflächig nie eine gute Idee. Aber das Immunsystem ab und zu ein bisschen zu fordern,
Jacqueline: [32:33]
wie bei allem, wie jeder muss, wie alle Fähigkeiten von uns hier wachsen, nur wenn wir sie fordern. Ja, genau. Aber insgesamt, also ganz spannend, genau, viele Sachen, die dazu mit reinspielen, aber dieses, wenn wir ständig krank sind.
Nora: [32:48]
Genau, wenn wir ständig krank sind, dann ist ja auch Erkältung so ein bisschen das, was einfach dann offensichtlicherweise gut vorbeikommt so. Und gerade im Winter, also wenn wir ständig krank sind, ist es ein Stressthema, was ganz oft, aber nicht so, also was eher so ein globales Thema ist, nämlich zu gucken, ist einfach in meinem Leben etwas nicht so, wie es mir gut tun würde. Nicht so, wie es gut für mich ist. Also mache ich etwas, es kann also großflächig oder natürlich nur in einem Lebensbereich, ne, mache ich in meinem Job was, was eigentlich konstant Stress bringt, weil es einfach gar nicht das ist, was ich machen möchte oder was gut für mich ist. In meiner Familie, zu Hause machen wir, mache ich da etwas konstant, was nicht das Richtige für mich ist. Oder habe ich eine Vorstellung von meinem Leben, der ich hinterherrenne, was mich total stresst, ohne dass ich es merke, was eigentlich gar nicht das Richtige für mich ist.
Jacqueline: [33:46]
Das war ja tatsächlich damals auch bei dir, so der ganz große Switch bei der Hit, ne? Dass die mit weggegangen ist. Und darauf deutet dann dieses ständige Kranksein und so ein bisschen dahin kränkeln, schon ganz, ganz stark hin, genau, dass das wirklich sehr grundlegend ein Thema in unserem Leben ist.
Nora: [34:04]
Ja, und weißt du, als wir uns kennengelernt, also als wir uns kennengelernt haben, oder nee, da hatten wir schon zusammen was gearbeitet, da war ja auch so ein Winter, wo ich echt super viel krank war. Und dann irgendwie klar war, dass das, wie ich damals LMO aufgebaut hatte, wo du ja dann auch eingestiegen bist, ohne dich, ja genau. Das war die Katastrophe dran. Da war ich sogar, es war sogar Sommer oder so. Es war gar nicht Winter, weil wir haben ja im Oktober, glaube ich, dann gesagt, wir machen es zusammen. Also vorher war ich die ganze Zeit krank, es war super nervig. Und dann war so klar, so, ah, so wie ich das gerade mache, will ich das eigentlich gar nicht und so ist das gar nicht gut und das ist auch nicht das, was ich eigentlich in die Welt bringen möchte. Und dann kamst zum Glück du.
Jacqueline: [34:43]
Und dann bist du natürlich sofort gesund geworden.
Nora: [34:45]
Ja, und dann war ich gar nicht mehr krank. Ich bin ja eigentlich super wenig krank. Letztes Jahr war ich auch wahnsinnig viel krank. Da gab es eben ein anderes sehr großes Thema, wo ich lange gebraucht habe, zu merken, wie sehr mich das stresst. Wo ich eben auch einfach konsequent etwas gemacht habe, was nicht das ist, was ich eigentlich wollte oder was mir gut getan hat. Und ich meine, diesen Winter sind wir, also auch wir alle, also meine Kinder und so, wir nicht krank.
Jacqueline: [35:09]
Übrigens auch noch ein weiterer Mythbuster. Kinder, die in den Kindergarten oder in die Krippe gehen, müssen nicht ständig krank sein. Meine Kinder sind quasi nie krank. Ich glaube, ich kann an einer Hand abzählen, wie oft mein fünfjähriger Sohn, der seit er eins ist, im Kindergarten, also in der Krippe ist, krank war. Das ist einfach nicht wahr. Auch da wir, es hat was mit den Themen zu tun. Und gerade kleine Kinder bis sieben, was dann ja Grippe und Kindergarten abdeckt, spiegeln uns ganz krass unsere Themen. Das heißt, wenn unsere Kinder auch ständig krank sind, dann dürft ihr quasi wieder nochmal hier vorspulen und gucken, so, ah, was sind denn da meine Themen? Eigentlich, was spiegelt mir mein Kind, weil die ja einfach körperlich noch so offen quasi sind, wirklich in ihren Zellen und ganz, ganz stark das von uns aufnehmen und damit ganz stark uns spiegelt.
Nora: [36:01]
Ja, ja, das war eben ja bei uns auch so, dass mein großer Sohn, der uns auch nie krank war, nie, nie, nie, letztes Jahr auch so viel krank war und das war super auffällig, weil das wirklich gar nicht sein Thema war, irgendwie da unter Kälte zu sein. Und dann war klar, ah, das ist unser gemeinsames Thema.
Jacqueline: [36:16]
Ja, genau. Genau. Und dann haben wir ja auch schon wirklich gesagt, es geht eben nicht darum, jetzt einfach zu sagen, ach ja, jetzt setze ich Grenzen, jetzt gucke ich auf mich, ah, jetzt ändere ich das, weil es liegen ja Themen darunter. Und wenn wir das einfach so aus so einer reaktionären Haltung machen, so, ah, jetzt mache ich es anders, dann gehen wir oft einfach auf die andere Seite der Medaille, aber haben das gleiche Problem, das gleiche Thema weiterhin. Das heißt, wir dürfen wirklich damit arbeiten und das ist ja, was wir ja dann einfach machen, mit unseren Tapping-Sessions im Happy Hit Code, im Mastering Plattform und in allen anderen Kursen und wo man halt wirklich das komplett verändern kann.
Nora: [36:51]
Genau, und viele Themen von denen, die wir angesprochen haben, bearbeiten wir ja vor allem im Happy Hit Code, dieses Thema Grenzen setzen. Das Thema Emotionen überhaupt zu verarbeiten, ist ja grundsätzlich bei uns einfach gegeben. Das Thema Verdauen, Hören, Verdauen und natürlich auch. Der Druck auch einfach so diesen Druck ständig haben und der kommt dann über den Husten so raus.
Jacqueline: [37:12]
Ja. Genau. Ja. Sehr gut. Seid ihr gut aufgehoben? Einiges anzugucken, es lohnt sich auf jeden Fall sehr. Und vielen Dank fürs Zuhören. Wir haben noch eine Folge dieses Jahr, eine letzte. Und wir freuen uns aufs nächste Mal. Über euer Feedback übrigens auch wieder. Also wir freuen uns sehr, wenn ihr euch bei uns meldet. Genau. Bis dann. Das war’s mit der aktuellen Folge.
Nora: [37:41]
Vielen Dank fürs Zuhören und dass du dabei gewesen bist. Und denk bitte dran, dass es vom 16.12. bis zum 24.12. unsere Weihnachtsaktion gilt. Da schenken wir dir 20% auf alle unsere Bestplan-Kurse. Und das ist doch ein wunderbares Geschenk zu Weihnachten. Du findest die Seite auf leben-mit-ohne.de/weihnachtsaktion. Alles Liebe
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