Erfahrungsbericht Happy HIT Code Safiye

Irinas Erfahrungsbericht: Ihr Weg aus der Histaminintoleranz, MCAS & chronischer Erschöpfung

Irina teilt offen, wie sie mit gerade einmal fünf verträglichen Lebensmitteln, ständiger Erschöpfung und zahlreichen Diagnosen lebte. In der Folge spricht sie über Gewichtszunahme trotz kaum Essen, depressive Phasen und das Gefühl, vom eigenen Körper im Stich gelassen zu werden. Heute kann sie wieder essen, lebt frei und hat gelernt, die Signale ihres Körpers wirklich zu verstehen.

PS: Unten findest du das Transkript, falls du lieber liest.

Du willst deine eigene Erfolgsgeschichte starten?

Dann erfahre mehr über den Weg, den ich - Nora - damals gegangen bin, den du hier gehört hast und den inzwischen über 5.000 HIT- und MCAD-Betroffene gegangen sind.

Dieser Weg ist nicht über Weglassen, NEMs oder Kuren, sondern über Stress.

Im kostenloses Mythos unheilbare HIT Webinar erzähle ich dir mehr dazu.

Nora Hodeige & Jacqueline Hallmann von LMO
wieder entspannt essen histaminintoleranz

Hier findest du außerdem das Transkript des Interviews:

Jacqueline: [00:02]
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Happy Hit Podcast-Folge. Und ich freue mich sehr, dass heute Irina da ist. Herzlich willkommen.

Irina: [00:10]
Ja, danke schön. Ich freue mich auch hier zu sein.

Jacqueline: [00:13]
Du bist ja tatsächlich schon vor ganz schön langer Zeit eigentlich, ne? Ich habe jetzt gar nicht mehr genau nachgeguckt, aber auf jeden Fall vor einigen Jahren zu uns gestoßen, als wir gerade so in den Anfängen des Happy Hit Codes waren. Damals hieß es ja tatsächlich noch nicht mal so. Deswegen ist deine Reise natürlich auch nochmal besonders und spannend für uns. Und ich bin schon ganz gespannt, wo du uns mit hinnimmst. Und nimm uns doch zum Start total gerne gleich mal mit hin. Wie hat alles gestartet? Was für Symptome hattest du? Wie ging es bei dir so los?

Irina: [00:47]
Ja, also bei mir hat es tatsächlich gestartet. Da war ich ungefähr 19 Jahre alt oder so vor, also vor neun Jahren ungefähr so. Und ja, ich hatte tatsächlich ganz viele Sachen und es war sehr schlimm, sage ich jetzt mal, in meiner Wahrnehmung. Ich hatte halt eine richtig starke Histaminintoleranz und konnte wirklich gar nichts, wo ein bisschen Histamin drin war vertragen, also keinen Kakao, keine Zitrusfrüchte, keine Tomaten, sowieso nicht. Alkohol, das war sowieso gegessen. Also ich trinke auch seit zehn Jahren, auch deswegen jetzt kein Alkohol mehr. Und hatte dann erstmal nur die Histaminintoleranz, dann ist noch eine Schilddrüsenunterfunktion dazugekommen, dann irgendwann noch Gluten, Fructose. Und dann hatte ich auch noch diese, ich weiß nicht mehr genau, wie die hießen, ich glaube, das war IgGA-Antikörper oder so. Die sind nur so temporär, aber die hatte ich auch noch und dann auch noch auf Milch. Also ich hatte ungefähr alles und am Ende habe ich fünf Lebensmittel am Tag gegessen. Also es war schon sehr krass. Genau, was bei mir auch noch dazu kam. Ich hatte chronische Erschöpfung dann auch, war dann teilweise auch depressiv und total sensibel. Also ich empfindlich eigentlich dann eher. Und hatte auch eine richtig krasse Schwermetallbelastung. Also ich habe da diesen Test gemacht und das war echt krass. Also da war Quecksilberwert irgendwie so der Mindestwert, den man noch so haben kann. Eigentlich sollte man ja wirklich, eigentlich fast nichts davon haben. Und ich hatte beim Mindestwert viermal so viel. Also ich hatte echt viele Sachen und ich war so, hä, woher, woher Quecksilber? Ich hatte ja keinen Quecksilber an den Zähnen, das war total verrückt und Arsen. Ja, also das war schon echt krass. Ich hatte so gefühlt alles und dann kam auch noch HPU dazu. Naja.

Jacqueline: [02:48]
Und vor Symptomen hast du ja schon so ein bisschen gesagt, vor allem auch Erschöpfung, aber was, also woran hast du es sonst vor allem so stark gemerkt?

Irina: [02:59]
Also ich hatte eben auch noch Unterzucker, das habe ich halt dann auch daran gemerkt, dass ich immer Herzklopfen dann bekommen habe, dass meine Hände gezittert haben und so eine richtige Schwäche im Körper. Also ich hatte dann auch, das habe ich dann zum Beispiel gemerkt, wenn ich einfach nur eine Treppe hochgelaufen bin, dass ich, dass mein Herz dann übelst geschlagen hat, weil ich jetzt irgendwie dringend Zucker gebraucht habe und bei dem Histamin. Da habe ich einfach auch gemerkt, dass ich richtig krass Emotionen dazu bekommen habe. Ich war da sehr auch in dieser Opfermentalität irgendwie dann auch so drin und lag dann teilweise nur im Bett den ganzen Tag, konnte irgendwie nicht rausgehen. Das hat es natürlich auch nicht besser gemacht. Aber ja, das hat mich dann auch irgendwie so gehalten. Und natürlich hatte ich auch Ausschläge. Also mit den Ausschlägen, das war sozusagen das Erste, was ich überhaupt hatte. Dass sich so ganz eigenartig dann aus wie so, ja, wie so Streifen halt dann am Abend immer. Und das wurde dann immer mehr. Und Kopfschmerzen. Die Symptome haben sich bei mir auch immer so geändert. Also es war immer nicht das Gleiche. Ich hatte dann immer die Hoffnung, jetzt geht es langsam weg, aber nichts zweifeln und anderes Symptomen.

Jacqueline: [04:08]
Und dann vor allem später auch so stark, also so Nerven, diese ganzen Nervensystemsymptome dann. Das ist natürlich schon krass. Und war das für dich dann direkt auch klar, dass das mit dem Histamin zusammenhängt? Oder war das schon eine Reise, quasi überhaupt rauszufinden, dass es daran liegt?

Irina: [04:26]
Ja, das war auf jeden Fall eine interessante Reise mit dem Histamin. Hat auch eine Weile gebraucht. Also ich bin da zu den zigtausend verschiedenen Ärzten gegangen. Also das kann man sich nicht vorstellen. Ich war dann auch mal beim Tropenmediziner und alles Mögliche. Und dann bin ich irgendwann eben darauf gekommen, dass es halt die Histaminintoleranz war. Und dann war ich erstmal so, ja, geil, endlich weiß ich, woran es liegt. Und jetzt muss ich einfach nur aufhören, Histamin zu essen und dann ist es weg. Und es war aber halt einfach gar nicht so. Es kamen dann immer noch mehr Sachen dazu. Und ich weiß, hä, was macht mein Körper, bitte? Es kommen immer mehr Sachen und noch mehr Diagnosen und alles Mögliche. Was auch krass war tatsächlich, war, dass wenn ich zum Beispiel eine Tomate gegessen habe oder so, ich einfach zugenommen habe. Okay. Ja, also ich habe tatsächlich zehn Kilo mehr gewogen als jetzt. Und ich habe aber eigentlich weniger gegessen als jetzt. Und das war dann immer interessant, weil es mir niemand wirklich geglaubt hat, dass das wirklich so ist, weil es einfach so eigenartig ist, aber es war wirklich so. Also ich habe dann immer so diese Wassereinlagerung direkt bekommen. Habe dann auch zugenommen. Und das hat mich natürlich dann auch sehr schlecht fühlen lassen in dem Moment. Es war dann schon irgendwie herausfordernd.

Jacqueline: [05:46]
Ja klar, vor allem, wenn du eigentlich nur noch fünf Lebensmittel isst und dann auch noch davon irgendwie zunimmst und dich dann noch so schlecht fühlst, gerade wenn es dann auch in diese depressiven Richtungen geht, ist ja schon auch wahnsinnig schwierig, dafür nicht wieder rauszukommen dann irgendwo, ne? Weil man, es ist ja so eine Abwärtsspirale oft. Das heißt, du bist, also ich glaube, du hast den Weg, den so viele haben, dass man erstmal denkt, boah, jetzt habe ich die Diagnose, cool, jetzt kann ich ja einfach nur weglassen und dann vielleicht noch ein bisschen, weiß ich nicht, unterstützen mit NEMs oder irgendwas. Aber was dann ja auch wirklich wie oft hören, ist dann genau das, was du erzählst, dass dann halt immer noch mehr dazukommt an Symptomen, noch weniger vertragen wird und es immer, immer noch krasser wird. Und das ist ja, wie du erzählst, war bei dir ja ziemlich genauso. Wie ist es dann weitergegangen? Was hast du gemacht?

Irina: [06:37]
Genau, also ich hatte dann eben dieses ganze Krankheitsbild wirklich, ich würde fast sagen, so acht Jahre oder so. Wow, krass. Sehr lange und ich habe alles Mögliche gemacht. Also ich, wenn ich was, wenn ich was durchziehe, ich bin sehr diszipliniert. Das heißt, wenn ich jetzt sage, ich mache eine Diät, dann mache ich die auch und ich halte mich da so an jedes kleine Detail und habe dann eben zum Beispiel Keto-Diät gemacht oder dieses Paleo, Anthony William. Ich war sogar an der Fastenklinik drei Wochen lang. Das hat mein Nervensystem komplett rausgehauen. Das war richtig schlimm. Dann wurde es mit dem Unterzucker danach richtig heftig. Das war vorher nicht so schlimm.

Jacqueline: [07:23]
Das ist ganz spannend, dass du das sagst. Die Folge können wir euch verlinken. Dazu haben wir nämlich eine eigene Folge zum Fasten gemacht. Und das war bei der Nora genauso. Und wir hören das schon oft, dass Fasten, wenn der Körper durch die Hit eh schon so am Limit ist, wirklich super schädlich sein kann. Und dann echt nochmal so den Ausschlag geben kann, dass es nochmal richtig abwärts geht. Das ist ganz spannend, dass du das auch so erlebt hast, weil das ist wirklich auch, was wir ja immer wieder haben. Und auch sagen, boah, Fasten hat so in der Akutphase vielleicht keine so ideale Idee.

Irina: [07:53]
Ja, das stimmt. Das ist echt nicht so gut. Und ja, dann ging es denn dann weiter. Also ich bin natürlich auch zu sehr vielen Ärzten gegangen und habe Sperrmetalla-Ausleitungen gemacht. Ich habe unglaublich viele Nahrungsergänzungsmittel genommen. Also, wenn mich Freunde besuchen gekommen sind, dachten die immer, ich habe eine Apotheke zu Hause. Also ich habe so viele Sachen eingenommen. Und was ich auch einmal gemacht habe tatsächlich, ist, dass ich dann extrem viel Sport getrieben habe und bin dann zum Beispiel jeden zweiten Tag joggen gegangen. Und dann war es irgendwann so, ich dachte so, boah, das ist doch jetzt richtig gut für mein Nervensystem. Und dann habe ich eine Muskelentzündung bekommen. Also es war so spannend. Da hat dein Körper schon wirklich gesagt, so, hä, nee, das ist irgendwo alles nicht der Weg. Wie so ein Labyrinth, wo man dann immer in die Sackgasse läuft und dann woanders langlaufen muss. Also es war wirklich herausfordernd. Und dann bin ich halt eines Tages auf euch gestoßen.

Jacqueline: [08:56]
Wie war das? Warst du da sowieso an dem Punkt, wo du, wo du gesagt hast, egal was, ich probiere einfach alles aus oder war das schon erstmal so ein Boah, okay, geht irgendwie in eine ganz andere Richtung?

Irina: [09:07]
Also es war. Ich war vorher nicht bereit dazu, das aus so einer emotionalen, geistigen Ebene so sozusagen zu sehen. Es haben mir damals auch schon Leute gesagt, tatsächlich so, das ist alles in deinem Kopf. Und es hat mich immer so getriggert. Glaube ich, ja.

Jacqueline: [09:25]
Kann ich voll verstehen, weil es ist natürlich eines, also es stimmt und es stimmt natürlich nicht, weil ich finde, das ist alles in deinem Kopf, hat ja ganz stark auch dieses, du bildest dir das ein, hör halt einfach auf, es dir einzubilden und darum geht es ja dann gar nicht. Darum kann ich das voll verstehen, aber in der Essenz ist es natürlich, irgendwo hat es eine Richtigkeit, weil es ja aus uns heraus so kommt, ne?

Irina: [09:46]
Genau, genau. Es ist halt dann auch immer so die Art und Weise, wie sie das so gesagt haben, als ob selbst wenn es nur im Kopf ist, habe ich mir dann im Nachhinein so gedacht, es ist nicht so leicht, den Geist einfach mal so zu heilen. Also die Aussage fand ich dann auch immer so ein bisschen blöd, aber im Nachhinein habe ich mir dann gedacht, so ja, okay, die hatten tatsächlich irgendwie einen Punkt, aber ich war halt nicht bereit, das so zu sehen. Und es war halt dann tatsächlich so, dass ich schon so lange mit diesem Thema jetzt unterwegs war und ich alles ausprobiert habe und dann war es so, es gibt nichts mehr, mir fällt nichts mehr ein. Und dann war es, dann habe ich halt von Nora eben diese, das gesehen. Und ich kannte die Nora schon länger. Also ich habe auch damals schon auch bei ihr so Diäten gemacht. Ich glaube, sie hatte auch so einen kleinen Prozess gemacht.

Jacqueline: [10:34]
Genau, damals, also es ist ja ganz spannend, weil lustigerweise hat sie ja damit nicht, also hat sie diese Kuren erst gemacht, als die Hit bei ihr schon weg war. Das war total interessant eigentlich. Weil irgendwie für sie, glaube ich, so schwierig, dann war zu sagen, wie soll ich diesen emotionalen Prozess, den ich eigentlich durchgemacht habe, wie soll ich den gut in Worte fassen? Und irgendwie in so einer Methode. Das war total interessant, genau. Das heißt, so ganz früher hat sie tatsächlich sowas dann auch angeboten, aber eigentlich hat sie nicht das gemacht, um ihr Wett wegzubekommen. Das war super interessant.

Irina: [11:04]
Ja, und ich habe halt einfach bei der Nora irgendwie gemerkt, dass sie da einfach Ahnung hat. Das war so die, die, die bei mir immer so als erstes aufgeploppt ist, wenn ich Histaminintoleranz eingegeben habe. Und ich habe das einfach so gemerkt, ja, wenn sogar die Nora das sagt, dann muss da ja irgendwas dran sein, ne? Und dann habe ich das halt einfach, ja, diesen, mit dem ihr angefangen habt, der hieß, glaube ich, irgendwie Hidden Secrets, Hidden Me.

Jacqueline: [11:29]
Genau, das war quasi so der erste Teil, die erste Hälfte vom jetzigen, beziehungsweise jetzt sogar haben wir ja das Mastzellthema mit drin, also das erste Drittel vom Happy Hit Code damals, genau.

Irina: [11:41]
Genau. Und damit habe ich dann eben wirklich verstanden, dass es tatsächlich einfach mein Gedankenkonstrukt ist, was sich das die ganze Zeit einredet, auch irgendwie. Also es waren so viele Sachen bei mir. Kann man sich vielleicht auch denken bei dem ganzen Krankheitsbild, was ich da hatte. Und ja, das habe ich dann halt mit diesem Kurs das erste Mal wirklich verstanden, dass es tatsächlich auch geistig oder emotional auch einfach sein kann und habe mich dann da auch drauf einlassen können.

Jacqueline: [12:17]
Das heißt, da warst du dann kam dir wahrscheinlich so ein bisschen das zugute, dann super ehrgeistig zu sein und da genau reinzugehen, oder?

Irina: [12:25]
Ja, voll. Ja, ja, ja, genau. Also ich habe das dann auch echt gemacht. Also ich habe mich da auch hingesetzt, ich bin durch den Schmerz gegangen und habe diese Technik einfach mir versucht anzueignen. Mittlerweile weiß ich einfach, dass es ein krasser Fokus ist, auch irgendwie und man sich da einfach auch selber erstmal bewusst werden darf und dass es auch eine Übungssache ist, da erstmal so richtig reinzukommen in dieses Fühlen. Am Anfang ist es mir nicht so leicht gefallen, weil man halt auch dann teilweise noch so viele Gedanken hat, die von allen Seiten auf einen einprasseln und dann dieses Gefühl zu packen, so in der Mitte. Das ist einfach irgendwie schwer. Mittlerweile habe ich diese ganzen, dieses Karussell nicht mehr so, deswegen fällt es mir mittlerweile viel leichter. Aber ganz am Anfang ist es schon echt schwer gewesen. Das glaube ich, ja.

Jacqueline: [13:20]
Das ist ganz interessant, weil Nora hat das auch jetzt schon öfter erzählt und wenn ich so drüber nachdenke, ist es bei mir auch, dass es viel ruhiger im Kopf einfach ist. Und manchmal merkt man das dann bei anderen Menschen und denkt so, boah, krass, wie anstrengend muss das sein, wenn die ganze Zeit so viele Sorgen und Gedanken und Urteile und irgendwas im Kopf sind. Und das ist ja, niemand macht das ja absichtlich, weil er das gerne machen möchte, sondern das sind ja am Ende auch nur Teile von Schutzmechanismen, die da halt unbewusst die ganze Zeit ablaufen. Und wenn wir da das so durcharbeiten, kommen wir, also kommt ja so viel Ruhe auch in den Kopf, neben dem ganzen Körper. Voll spannend, dass das bei dir auch so war.

Irina: [13:58]
Also ich bin da so krass dankbar für, wirklich, das kann ich echt sagen, weil man ist in diesem Loop dann die ganze Zeit drin und es dreht sich immer weiter wie so ein 24-7-Werbebanner. Und man kommt da einfach nicht raus. Und das ist aber so, ja, irgendwie so, es gibt einem so viel Frieden dann auch. Es ist natürlich unangenehm und deswegen machen das ja auch nicht viele Leute, dass sie da in dieses Fühlen reingehen, weil dieses Gefühl, es fühlt sich halt einfach an. Man will es nicht fühlen. Es ist unangenehm. Aber wenn man das dann mal in Relation setzt, dass man teilweise sein ganzes Leben lang mit einem Gedanken beschäftigt ist, dann ist dieses kurze Viertelstunde oder vielleicht auch mehrere Tage, Wochen fühlen, vielleicht dann auch echt aufwertbar irgendwie.

Jacqueline: [14:47]
Finde ich einen super wichtigen Punkt, weil also auch bei mir, ich denke, ich freue mich jetzt nicht unbedingt, wenn mal irgendwie wieder ein Thema kommt. Und weil ich jetzt, also das ist ja auch für mich ja trotzdem anstrengend und unangenehm. Aber ich habe halt inzwischen so oft erlebt, was quasi der Preis dann ist, wenn ich durch bin. Und natürlich auch auf der Gegenseite weiß ich, wenn ich es mir nicht angucke, es wird definitiv unangenehmer werden. Und das, wie du sagst, genau, es hilft ja am Ende nichts. Es ist ja da und gerade auch diese körperlichen Symptome verschlimmern sich ja oft immer noch mehr. Es wird noch krasser, es kommen noch mehr dazu, es wird alles noch enger und weniger. Und ich glaube auch, wenn man das in Relationen sieht, dann ist es am Ende natürlich eine Entscheidung. Welches Unangenehme wähle ich? Das ist ganz spannend. Mein Bruder sagt das ganz oft. Das Leben ist irgendwie anstrengend und wir können halt aber entscheiden, welche Anstrengungen möchte ich machen. Und das ist eigentlich ja ganz spannend. Du gesagt hast, okay, es war schon anstrengend, aber am Nachhinein würde ich sagen, diese Anstrengung hat sich, hat sich gelohnt. Das hat irgendwo dann wohin geführt, wo es angenehmer ist.

Irina: [15:53]
Und ich kann auch noch so einen kleinen positiven Ausblick geben, wenn man das jetzt mal so eine Zeit lang macht, so ein paar Jahre oder so. Und dann kommt so eine Emotion. Ich hatte zum Beispiel heute Morgen auch wieder irgendwas und dann habe ich mich halt einfach kurz hingesetzt. Es hat fünf Minuten gedauert und es war im Prinzip danach weg. Also das geht dann irgendwann viel schneller. Am Anfang ist es nervig, weil man nicht genau weiß, wie das geht, der Fokus ist nicht so da und so weiter. Aber wenn man das dann übt, dann kann es teilweise so schnell gehen und dann fließen die Emotionen und dann ist es auch schon vorbei. Also das stimmt, ja, kann ich auch voll bestätigen.

Jacqueline: [16:27]
Es geht sehr viel schneller. Wie du sagst, also ich sage das ganz oft, das ist ja ein bisschen wie Sport, es ist einfach eine Übung, diese emotionale Stärke, dieser emotionale Muskel. Und natürlich werden wir besser und es wird viel einfacher und wir können viel mehr, als wir am Anfang können. Also total spannend. Das heißt, du hast dann einfach wirklich dich da so reingeworben so ein bisschen und einfach mit den Themen immer wieder gearbeitet, auch wenn es am Anfang gar nicht so, also ein bisschen ungreifbar vielleicht auch war oder schwierig, unangenehm.

Irina: [16:58]
Genau, also ich wurde tatsächlich auch von einer meiner besten Freundinnen wurde ich die Leting Go-Queen genannt, weil ich das irgendwie so hardcore dann immer gemacht habe, dass ich mich immer hingesetzt habe und manchmal bin ich dann, wenn ich getriggert wurde, irgendwie kurz aufs Crew und habe dann losgelassen. Ich habe es ein bisschen extrem gemacht. Weiß nicht, ob ich das jetzt jetzt jedem so empfehlen würde, aber für mich hat es sich richtig angefühlt. Also ich habe teilweise dann sogar extra Histamin gegessen, weil ich halt immer, weil ich sonst nicht auf diese Emotionen gekommen bin. Ich hatte da nicht so einen leichten Zugriff drauf. Ich musste da tatsächlich immer so getriggert werden und ich habe es dann teilweise extra gemacht. Also ich dann Histamin gegessen habe und dann war ich einfach total wütend. Ich hatte mal so viel Wut. Die ganze Welt. Und die hatte ich nur, wenn ich das Histamin gegessen habe, sonst war das einfach irgendwie nicht so und deswegen habe ich das dann so gemacht. Aber wie gesagt, es ist nicht unbedingt jedermanns Weg. Und man muss auch dazu sagen, es hat auch trotzdem eine Zeit lang gedauert bei mir. Aber ja.

Jacqueline: [18:02]
Ja, super, super spannend, weil wir das, also ab und zu hören wir das eben. Und wir sagen auch, hey, also klar, ist das ein Weg, also ein Weg, wo man natürlich sehr viel schneller oder direkter dann wieder hinkommt zu den Emotionen. Das muss man, glaube ich, für sich einfach entscheiden. Ist das für mich jetzt gerade dran? Möchte ich das insgesamt? Aber voll spannend, dass du das so direkt genutzt hast. Ja, total interessant. Und wie war das dann? Hast du dann direkt auch gemerkt, dass sich bei den Symptomen was verändert oder war es erstmal eher so eine Entspannung? Oder wie hast du gemerkt, ah, es tut sich dann auch wirklich was?

Irina: [18:44]
Also, es war bei mir tatsächlich einfach ein langer Weg, weil ich so viele Sachen hatte. Ich hatte so viele Themen. Ich hatte ganz stark diese Opfermentalität. Ich hatte auch, ihr sprecht ja auch zum Beispiel daran, wieso ist diese Krankheit mir dienlich? Und das war bei mir halt auch wirklich so dieses Opferding. Das habe ich wirklich zwei Jahre auch nach eurem Kurs noch mit mir rumgetragen, dass ich irgendwie immer, das hat es irgendwie so, wie sagt man, es hat mir irgendwie so gefallen, dass Leute sich dann immer um sich gekümmert haben und ich war halt immer die mit der Intoleranz und die wurde immer betüttelt und um die hat sich jeder gekümmert und ich war immer so die besonders so einzigartig und so weiter. Und ich habe mich davon halt immer so genährt, bis ich dann irgendwann so verstanden habe, so, ich will jetzt nicht mehr dieses, dieses, ähm, ja, in meinen Augen war das halt irgendwie so ein kleines Mädchen dann auch irgendwie, dass ich die einfach nicht mehr sein will, weil ich bin jetzt eine starke Frau und ich brauche das nicht mehr. Ich habe, ähm, ich bin befreit von diesem Thema und genau, und das ist dann, ja, ich habe sehr lange irgendwie sehr viele Themen bearbeitet. Das war jetzt auch nur, nicht nur mit der Histaminintoleranz, weil es halt so ein, ich bin halt ein extrem sensibler Mensch und ich habe so gefühlt, wo ich klein war, so alles aufgesaugt, was man so an Glaubenssätzen eigentlich haben kann. Und plus dann irgendwie noch Familiensachen und so weiter. Und es hat mich halt extrem gestresst, die ganze Zeit, auch soziale Ängste und sowas. Genau, und die musste ich halt irgendwie alle auflösen, damit sich dieser Stress, dieses Stresslevel einfach so senkt. Und das hat halt dann tatsächlich einfach zwei Jahre gedauert, auch wenn ich es wirklich so hardcore gemacht habe. Aber dafür, es hat sich so gelohnt. Also.

Jacqueline: [20:41]
Ja, ich meine, am Ende ist das wahrscheinlich jetzt was, was manche nicht unbedingt hören möchten. Sagen, oh Gott, zwei Jahre. Und es ist ja auch bei jedem unterschiedlich. Bei manchen geht es sehr viel schneller, bei manchen dauert es einfach länger. Aber auch da, glaube ich, ist ja wieder das, was du vorher gesagt hast, glaube ich, ganz wertvoll, vielleicht das ein bisschen in Relation zu sehen, weil die meisten, die jetzt auch zuhören, werden wahrscheinlich schon länger ein Problem mit Histamin haben. Und am Ende, klar, wünscht sich niemand, dass es dann irgendwie zwei Jahre dauert. Aber trotzdem, wie du jetzt sagst, wenn es dann wirklich durch ist, was waren dann zwei Jahre? So im ganzen Gesamtkonstrukt, wenn es danach wirklich dann so viel besser ist. Also ich finde es auch schön, da so ganz unterschiedliche Erfahrungen zu haben. Ich meine, Safi hat erzählt, dass sie nach drei Monaten irgendwie schon wieder Tomaten gegessen hat. Und Theresa hatte auch wirklich eher eineinhalb, zwei Jahre wirklich gearbeitet, bis sie gemerkt hat, boah, jetzt kommen so richtig die Durchbrüche. Und das ist halt einfach total unterschiedlich. Und ich glaube, es kann auch helfen, da den Druck rauszunehmen, wenn man nicht sofort irgendwie was so sofort merkt, boah, das wird jetzt alles viel, viel besser, sondern es langsamer geht zu sagen, hey, ist bei jedem einfach anders und das ist total okay. Und das heißt nicht, dass ich es falsch mache, sondern es hat einfach mein Tempo. Und das finde ich total.

Irina: [22:00]
Total schön, ja. Und das ist ja auch so das Mindset, was man dann eigentlich auch erreichen will, ist ja, dass man so in diese komplette Akzeptanz geht. Selbst wenn ich jetzt dieses ganze Krankheitsbild noch mein ganzes Leben lang habe, heißt es nicht, dass ich nicht einfach auch trotzdem glücklich sein kann. Und dass ich das auch nicht einfach akzeptieren kann, weil mein Körper ist halt einfach anders als der andere Körper und es ist okay, deswegen bin ich kein Opfer. Jeder hat sein Päckchen und wenn das halt jetzt gerade meins ist, dann ist es in Ordnung. Und damit kann man das halt dann auch irgendwie gehen lassen. Und es war tatsächlich dann auch irgendwie bei mir der springende Punkt, wo es dann weggegangen ist, war erstens das und zweitens, dass ich einfach wirklich zu 100% verstanden habe, es ist wirklich nur mein, es sind wirklich nur meine Gedanken. Es ist nicht irgendwie die HPU oder meine, die Nährstoffe, die mir fehlen oder die Schwermetalle oder so. Mein Körper, der kann alles. Der kann diese ganzen Toxine aushalten. Und zwar wunderbar, wenn mein Geist im Frieden ist, wenn meine Emotionen geheilt sind, mein Herz irgendwie dann auch geheilt ist. Und dann habe ich da gar nicht mehr drüber nachgedacht. Dann war mir das irgendwie, es war noch ganz weit weg. Und dann bin ich irgendwann aufgestanden, habe versucht, ha, ich versuche jetzt eine Tomate zu essen. Und dann ging das irgendwie. Es war echt wie so ein Wunder.

Jacqueline: [23:20]
Ja, das ist so spannend, weil genauso sagen wir es auch, wenn wir wirklich mit dem Thema durch sind, dann ist es einfach irgendwie nicht mehr wichtig. Also dann denkt mir da auch plötzlich gar nicht mehr irgendwie so dran. Also natürlich kommt sicher dann mal der Punkt, wo wir denken, boah, krass, es ist jetzt, oh, es geht jetzt irgendwie, aber es ist, es verliert halt diese Ladung am Ende, die davor ja dafür gesorgt hat, dass wir so gestresst am Ende sind. Und wenn diese Ladung, diese emotionale und mentale und dadurch ja auch körperliche Ladung weg ist, dann ist das irgendwie einfach nicht mehr so wichtig. Das ist total interessant, dass du das auch so bewusst wahrgenommen hast. Und viele fragen ja auch, okay, woher weiß ich, wann kann ich wieder was ausprobieren, wann vertrage ich das wieder? Und eigentlich genauso wie du gesagt, sagen wir es auch immer so. Es ist eigentlich, wenn der Gedanke ist von, hä, ja, warum eigentlich nicht? Es ist jetzt auch nicht besonders wichtig oder so, aber es wäre irgendwie cool. Warum eigentlich nicht? Und dann probiert man es einfach und plötzlich geht es irgendwie.

Irina: [24:16]
Ja, und ich dachte mir dann so, okay, ja, wenn es nicht geht, gut, dann habe ich halt wieder einen Ausschlag. Und dann liege ich halt mal wieder im Bett. Dann meditiere ich halt ein bisschen. Mein Gott, es sind ja letztendlich auch nur Schmerzen und die, wir bewerten die dann halt immer so als schlecht. Und dadurch hat sich halt mein Nervensystem einfach sehr entspannt, weil ich diesen Erwartungsdruck dann irgendwie hatte.

Jacqueline: [24:39]
Ja, ich meine, Erwartung ist ja auch ein Thema, was wir uns dann angucken mit dem Nervensystem. Das heißt, ich glaube, das ist tatsächlich einfach für ganz viele. Und was auch total interessant ist, dadurch auch, dass ich hier die Interviews immer führe, fällt es mir jetzt noch mehr auf. Dieses, was du auch von Anfang an beschrieben hast, dieses so super, die Sachen genau richtig machen, da sehr, sehr ehrgeizig dann auch sein, sich da so reinwerfen. Das ist wirklich auch was, was so viele haben mit der Hit. Also das geht, glaube ich, mit diesen Mustern total einher. Ich will es richtig machen, es gibt überhaupt dieses Richtig und falsch und ich bin da voll drin und ich glaube, damit starten ganz viele und es ist ja, es hilft ja dann auch erstmal voll dabei zu bleiben. Und im Laufe des Prozesses, glaube ich, werden wir da dann sehr viel weicher und entspannter und merken, es ist gar nicht alles so schwierig, so hart und darf ein bisschen Entspannung reinkommen.

Irina: [25:30]
Ja, super spannend. Und gleichzeitig habe ich halt auch gemerkt, dass manchmal redet man sich dann irgendwie so ein, nur weil es nicht sofort funktioniert, dass es halt nicht klappt, dass es Blödsinn ist oder so. Das ist halt dann auch immer wieder diese Stimme, die das einem einredet. Aber das ist eigentlich dann meistens nur ein Zeichen dafür, dass es tatsächlich funktioniert.

Jacqueline: [25:51]
Alles gut, das hilft bestimmt auch viel. Gab es, also ich oder ich würde vermuten, dass es in den zwei Jahren bestimmt auch mal Zeiten gab, wo du echt dann doch ein bisschen auch reingekommen bist, oh Gott, werde ich es jemals schaffen oder irgendwas. Was hat dir da geholfen, weiterzumachen? Gab es da irgendwas?

Irina: [26:13]
Ja, das war, also ich habe das halt dann relativ schnell wieder so identifizieren können, diese Gedanken. Ich fühle das irgendwie immer sehr schnell, dass das eigentlich Blödsinn ist. Aber die sind trotzdem sehr stark. Also die da dann aus ihnen, aus da so rauszuzoomen und zu sagen, so, hey, ich bin jetzt nur der Beobachter von diesen Gedanken und ich bin nicht der Gedanke. Das ist nicht wahr, das ist manchmal ein bisschen schwierig, aber ich habe das immer so gefühlt, dass es aber keinen anderen Weg dran vorbeigeht, gibt, sozusagen. Das ist halt einfach scheiße. Und dann war es immer so, das einzige Mittel, was ich jetzt dagegen habe, ist loszulassen und in die Emotionen reinzugehen, die hinter diesem Gedanken steckt. Und das war immer mein Anker, so in diesem ganzen emotionalen Purge, nenne ich jetzt mal. Das war immer so mein Rettung eigentlich. Ich war da so dankbar für, dass ich das habe, weil das kann mir niemand wegnehmen. Da kann sonst noch wer kommen und weiß ich nicht, was machen. Und trotzdem kann ich immer loslassen. Ich kann mich immer innerlich davon befreien. Und das war so ein, es hat mir so viel Sicherheit dann auch irgendwie gegeben. Total schön.

Jacqueline: [27:27]
Total schön. Ich meine, es passt, glaube ich, auch gut, ja, weil die, weil aus dem Opfer, wenn wir das lösen, kommen wir in diese Freiheit. Und das ist ja eigentlich genau das, was du sagst, nämlich ultimativ zu merken, ich bin ja immer frei, weil ich immer entscheiden kann und was damit machen kann, was in mir passiert. Egal, was jemand anderes macht, es ist ja immer, was in mir passiert, was ich dann verändern kann. Darum, glaube ich, passt das total gut zu diesem Muster und Weg, dass du da so gemerkt hast, ah nee, warte, aber ich habe es ja in der Hand und das ist ja ultimativ diese Freiheit. Ich habe es in der Hand. Ich kann es verändern, ich kann damit was tun und niemand anderes. Fand ich super spannend.

Irina: [28:04]
Also ich meine, in meinem Fall, das passt jetzt wahrscheinlich nicht auf jeden Menschen, aber bei mir war das einfach auch so ein spiritueller Weg, würde ich jetzt einfach sagen, dass ich da irgendwie so immer diese Verbindung irgendwie gefühlt habe und dieses, ja, diese Intuition, das ist jetzt, da ist der Weg und lass dein Ego, wir nennen ihn immer den Olaf, lass ihn einfach ein bisschen quatschen und lauf einfach trotzdem den Weg lang. Und das hat mir auch immer sehr geholfen.

Jacqueline: [28:34]
Ja, ja, das glaube ich auch. Also das ist auch was, was wir dann mehr in Rebirth üben, bewusster, aber was natürlich, also in diesem Histamin-Thema auch, glaube ich, schon ganz viel mitkommt, dieses eigentlich dieses Erkennen, die Gedanken sind so stark und es fühlt sich ja erstmal an, als ob die eine absolute Wahrheit wären und als ob sie ich wären, aber eigentlich stimmt das ja gar nicht. Und diesen Schritt zu schaffen, da so ein Stück rauszutreten und so ein bisschen zu erkennen, auch wie absurd manchmal ist, was da so passiert und so, was wir da so denken und was wir da für so ein Drama abspielen haben, das ist oft der allerschwierigste Schritt und ich kenne das auch. Also gerade so, mich habe ich ja eher die Beziehungsthemen, die für mich meine ganz großen Herausforderungen waren, zum Glück. Und da wirklich zu merken, oh Warte, da so einen Schritt mal rauszugehen, ist so wertvoll und so schwierig am Anfang, weil wir uns da ja so krass gegen wehren eigentlich, ne? Stimmt, das stimmt.

Irina: [29:28]
Aber es ist halt total, ja, das ist irgendwie so eine Lüge, die man sich da selber erzählt, dass man als irgendeinen Nachteil davon hat, weil alles, was man dadurch bekommt, ist wirklich Freiheit und Frieden. Und das ist eigentlich das, was wir uns wirklich wünschen. Man kann sich natürlich auch mal vorstellen, so die Histaminintoleranz, mein ganzes Krankheitsbild ist einfach weg. Aber ich habe diese inneren Themen nicht aufgearbeitet. Die Gedanken, die sind immer noch da und die nerven einen immer noch die ganze Zeit, selbst wenn der Körper ganz normal ist. Und deswegen ist es auch irgendwie gut, dass das beides so Hand in Hand miteinander geht, weil man dann wirklich davon befreit ist. Ich habe einfach überhaupt keine Angst mehr, dass die Histaminintoleranz weg wiederkommt. Weil ich denke da überhaupt nicht dran. Das ist mir total wurscht. Es ist so, ich weiß, dass sie nicht wiederkommt, weil sie ist nicht mehr, sie ist kein Teil mehr von mir. Das ist irgendwie so, man kommt dann da so rein. Und das ist auch irgendwie gut, dass es dann so weg ist, auch aus den Gedanken.

Jacqueline: [30:31]
Ja, daran merkt man, dass es wirklich, dass man wirklich durch ist, dass man keine Angst mehr hat. Und am Ende kann niemand ja wissen, was passiert. Keiner von uns kann jemals das wissen. Und wir wissen es nicht. Vielleicht kommt irgendwas wieder, aber es hat eben keinen Schreck mehr, weil dann denke ich mir, ja gut, dann muss ich halt nochmal durcharbeiten. Dann ist da scheinbar nochmal. Was wünsche ich mir jetzt nicht, aber wenn es so ist, dann schaffe ich es auf jeden Fall. Super, jetzt hast du eh schon so ein bisschen angedeutet, dass du Tomaten gegessen hast, dass du auch gar keine Angst mehr hast, dass die Hit wiederkommt. Magst du so zum letzten Teil quasi einfach uns nochmal mitnehmen, wo du stehst heute mit Symptomen, Hit vertragen und hoffe ich natürlich nichts mehr davon.

Irina: [31:15]
Also, die Histaminintoleranz ist komplett weg. Gar nichts mehr. Also ich esse so viel Tomatensauce. Ich habe sogar mal wieder, ich habe mal sogar an der Weinprobe teilgenommen, was jetzt Histamin-Killer überhaupt ist. Das hat mich natürlich total weggeschossen, obwohl es nur ganz wenig war. Vom Alkohol dann, ne? Ja, vom Alkohol meine ich genau. Aber genau, aber ja, also das ist auf jeden Fall weg. Ich trinke auch jeden Tag Kakao zum Beispiel. Ich genieße das total. Fruktose sowieso, das hatte ich nicht so stark. Milchprodukte, alles. Das Einzige, wo ich jetzt sagen würde, dass mich das noch so ein bisschen belastet, ist Gluten. Wobei ich da auch so ein bisschen, ich finde das in Ordnung, weil ich einfach, das mag mein Körper einfach. Und ich glaube, das wird er nie so wirklich mögen.

Jacqueline: [32:08]
Genau, ich finde das nämlich auch einen wichtigen Punkt. Ich glaube, es gibt, also jeder Körper ist ja unterschiedlich und für jeden Körper sind andere Dinge gut. Und ich glaube, es ist ja gar nicht, also es ist ja auch eine wichtige Funktion, dass uns unser Körper eigentlich auch signalisiert, das ist es, ist vielleicht nicht so gut für dich, dieser Stoff. Warum, also warum auch immer, ist halt einfach so. Das ist ganz spannend. Das haben, also zum Beispiel, Katja hatte das ja im letzten Interview erzählt mit Alkohol, dass sie da und dass sie ihm auch eigentlich sagt, so, boah, ich glaube, mein Körper, also es ist halt einfach nicht gut für meinen Körper und deswegen finde ich das eigentlich auch total in Ordnung so.

Irina: [32:41]
Ja, toll. Also Alkohol trinke ich auch nach wie vor nicht. Da bin ich auch total dankbar für, weil das hat mir diese Histaminintoleranz dann auch irgendwie geschenkt, weil in meinem Alter ja sowieso jeder irgendwie auf Partys dann richtig viel Alkohol trinkt und ich habe da überhaupt gar kein Bedürfnis mehr. Ich bin da so erfreut irgendwie drüber, dass ich das nicht brauche. Ja, super. Und ja, genau. Was wollte ich jetzt noch sagen? Ja. Jetzt habe ich den Faden verloren.

Jacqueline: [33:10]
Das heißt, nee, also hört sich ja auf jeden Fall sehr cool an. Das heißt, du isst ja, so wie ich es verstanden habe, komplett ohne Einschränkung. Also bis auf das Guten so ein bisschen und den Alkohol, weil du ihn einfach nicht möchtest. Und die Symptome sind einfach weg.

Irina: [33:28]
Achso, genau mit dem Gewicht, was ich erzählt habe. Mein Stoffwechsel ist wieder komplett normal. Ich hatte ja eine Schilddrüsenunterschnitt. Stimmt, ja. Und ich war tatsächlich, wo ich klein war, immer, ich wurde immer der Zahnstocher genannt. Also ich war ultra, ultra dünn und ich habe fünfmal am Tag alles Mögliche reingestopft und das war dann irgendwie so, mein Stoffwechsel war so außer Rand und Wand, würde ich jetzt sagen, dass es jetzt einfach wieder komplett normal ist. Super. Das hatte zum Beispiel bei mir auch ganz viele Schamthemen gehabt. Ich habe mich irgendwie so extrem geschämt dafür, dass ich dann auf einmal so viel mehr war. Und ich mochte das irgendwie, ja, ich habe mich da einfach nicht geschämt und das musste ich dann halt auch irgendwie so akzeptieren, dass das so ist und dass ich meinen Körper trotzdem schön finden darf, so wie er ist und so. Und dann ist auch dieses Thema, hat sich dann irgendwie aufgelöst. Also echt viele Sachen. Und auch der Unterzucker, der war ja auch richtig, richtig schlimm. Den habe ich immer noch so ein bisschen. Aber auch der ist schon sehr viel besser geworden, das kann ich sagen. Super, superschön.

Jacqueline: [34:36]
Ah, das ist, glaube ich, immer für viele, die euch zuhören, so schön, wenn man das hört, so, boah, das ist echt möglich, das geht. Und wenn sie das geschafft hat, vielleicht traue ich mich auch und schaffe das auch. Und auf jeden Fall total schön. Genau, zum Abschluss haben wir ja immer, oder habe ich die Frage, was hättest du damals gerne gewusst? Was hätte dir vielleicht damals, so ganz am Anfang deiner Reise, irgendwie geholfen oder hättest du dir gewünscht, dass dir irgendwer gesagt hätte?

Irina: [35:04]
Ja, tatsächlich habe ich das schon so ein bisschen angedeutet, also dass man mir gesagt hätte, Geduld zu haben. Und ja, dass es nicht so einen Erwartungsdruck hat. So, das muss jetzt sofort irgendwie sich verbessern, dass es auch in Ordnung ist, wenn das zwei Jahre dauert oder drei. Das ist nicht schlimm, deswegen heißt es nicht, dass es nicht funktioniert. Genau. Und dass ja, ich hatte dann irgendwie manchmal eben so diesen Erwartungsdruck, das muss sofort besser sein, weil sonst ist es Blödsinn oder so. Und dann gehe ich wieder zum nächsten Thema, sondern dass man da wirklich dann auch einfach bei diesem Thema bleibt und dem vertraut und dann halt auch einfach geduldig da rangeht. Und wenn man da auch ja mit dieser Geduld reingeht, dann entspannt sich auch schon mal was irgendwie so. Das wäre vielleicht noch sowas gewesen.

Jacqueline: [36:02]
Ja, das glaube ich. Das passte, finde ich, ganz gut zu diesem Ablenkungsthema, was wir uns auch angucken, wo wir, glaube ich, ja so schnell sind zu sagen, wenn das nicht sofort mir irgendwie das Ergebnis gibt oder das erfüllt, was ich erwarte, dann bin ich sofort beim nächsten, beim nächsten, beim nächsten. Und auch das macht ja super viel. Mit unserem Körper super viel Druck und Aufruhr und alles mögliche. Darum ist die Geduld, glaube ich, eine schwierige Tugend für viele von uns, aber eine, die sich sehr, sehr lohnt, da uns so ein bisschen mehr reinfallen zu lassen in diesen Prozess und zu sagen, es dauert halt so lange, wie es dauert. Ich arbeite jetzt mit meinem Körper zusammen und wenn der noch Zeit braucht, dann braucht er einfach noch Zeit. Und ob ich mir das jetzt anders überlegt habe, das ist, das ist halt jetzt so. Das ist, glaube ich, ein super schöner, ein superschöner Punkt, der, glaube ich, für viele sehr wichtig und hilfreich ist, wenn wir uns da wirklich drauf einlassen können.

Irina: [36:56]
Und auch, dass man irgendwie so den Tag einfach trotzdem genießt, irgendwie. Selbst wenn man nicht aufstehen kann, dass man halt vielleicht irgendwie meditiert oder sich Musik anhört oder sowas, dass man halt irgendwie dann das Beste draus macht. Und sich das irgendwie das sich so schön macht. So wie ich zum Beispiel jeden Morgen mein Kakao trinke. Das ist auch immer so mein Highlight eigentlich in der Früh. Und dass man diese kleinen Dinge dann auch so wertschätzt und dann halt so Step by Step in diesen Heilungsweg auch reingeht. Ja, total.

Jacqueline: [37:24]
Das ist ganz spannend, weil da hatten wir in einem der Ambassador-Calls die letzten Male drüber gesprochen, dieses, weil wir da ja so leicht reinkommen, dann auch vom Gefühl her, dieses, es wird alles immer enger, es geht gar nichts mehr, Essen ist nicht mehr schön, ich kann nicht mehr sozial, ich kann nicht ins Restaurant und da auch schon aus rauszugehen und zu sagen, okay, aber was geht denn? Und am Ende können wir ja trotzdem auch noch Sachen machen. Also wir können immer, egal wie viel oder wenig geht, können wir immer gucken, wie kann ich es mir schön machen. Und dann mache ich mir vielleicht Musik dazu oder eine tolle Kerze an oder was auch immer. Also ich glaube, dass das total wichtig ist, auch da zu gucken, wie kann ich, egal wo ich jetzt gerade stehe, das mir jetzt so schön für mich wie möglich machen. Das ist, glaube ich, ein ganz, ganz wichtiger Punkt, ganz wertvoller auch, ja.

Irina: [38:09]
Ja, toll. Oder auch mal zur Badewanne gehen. Ich lasse ja auch gerne los in der Badewanne oder in der Dusche, weil das dann irgendwie nochmal so abfließen kann. Ist auch schön. Total schön. Das ist auch nochmal so ein kleines Hilfsmittel.

Jacqueline: [38:24]
Total, ja, ja, klar. Ich beim Wasser ist ja für, also ich bin nicht so ein Wasser-Fan, aber für die anderen wirklich. Das Wasser ja total. Und es hat ja immer dieses Fließen und Emotionale und einfach dieses Abfließen. Das hat es ja definitiv, egal ob man es jetzt mag oder nicht. Deswegen glaube ich, kann das ein super gutes Hilfsmittel sein, definitiv. Sehr, sehr schön. Vielen lieben Dank, Irina, dass du uns mitgenommen hast in deine super, super schöne Geschichte, die auch so, also einfach, ich glaube, so schön fühlbar auch war, was du erzählt hast, wo du standest, wo du heute stehst. Und inzwischen auch schon seit ganz schön langer Zeit. Oder einiger Zeit, das ist ja wirklich. Ohne Histamin. Ja, also das ist genau jetzt bald, ist es länger wieder ohne, als die Arbeit auch damit war. Das ist wirklich sehr, sehr cool. Und ich freue mich da total mit dir und für dich. Und manche von euch werden ja auch vielleicht dich dann nochmal hören später. Da sind wir gerade ja auch im Hintergrund schon in ganz coolen Prozessen, dass du ein bisschen. Genau, wir freuen uns natürlich auch total drauf, wenn ihr Lust auf den Happy Hit Code habt. Dann werdet ihr mit Irina auf jeden Fall Kontakt haben. Und ja, vielen, vielen lieben Dank dir fürs Teilen. Vielen lieben Dank fürs Zuhören. Und schreibt gerne, wenn ihr für Irina irgendwas mitgeben möchtet. Wir geben das immer total gerne weiter. Und genau, alles Liebe.

Irina: [39:54]
Dankeschön, hat mich sehr gefreut.

 

Und wie geht es jetzt für dich weiter?

Wenn du die Geschichten von Hjördis, Jenny oder Safiye gelesen, gehört oder angeschaut hast, dann kennst du wahrscheinlich dieses Gefühl von „wow… vielleicht gibt’s für mich ja doch einen Weg raus aus dem ganzen Chaos“.

Und genau dafür haben wir unsere Welt überhaupt aufgebaut. Nicht, um dir noch mehr Regeln oder Verbote an die Hand zu geben – sondern damit du verstehst, was dein Körper dir eigentlich sagen will und wie du da wieder rauskommen kannst.

Erstmal reinschnuppern

Wenn du erstmal unverbindlich reinschnuppern möchtest, dann ist unser Mythos unheilbare HIT Webinar der perfekte Einstieg. Dort zeigen wir dir, warum eine Histaminintoleranz nicht einfach „für immer bleiben muss“, wie Symptome entstehen und was du tun kannst, damit sich dein Körper wieder beruhigt. Ganz entspannt, ohne Druck und ohne dass du vorher schon etwas können musst.

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Schluss mit Histaminverzicht

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Und wenn du das Gefühl hast, du willst endlich wirklich losgehen, raus aus Restriktionen, Angst vor Essen, Stress im Körper und diesem ständigen „Warum ich?“, dann ist der Happy HIT Code unser kompletter Einstieg. Damit haben schon so viele Betroffene gelernt, wieder zu essen, ihren Körper zu verstehen und die Symptomezugehen zu lassen.

Du musst dafür gar nichts „besonders“ mitbringen. Nur ein kleines bisschen Neugier, Mut und die Bereitschaft, deinem Körper zuzuhören. Alles andere zeigen wir dir Schritt für Schritt.

Solltest du noch letzte Fragen haben, die du mit uns klären möchtest, buch dir gerne einen 20-minütigen Orientation Call.

Nora & Jacqueline LMO
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