Erfahrungsbericht - Sabine

Histaminintoleranz als Botschaft des Körpers – wie Sabine nach Trauer und Wechsel wieder zu sich fand

Wie Sabine nach dem Tod ihres Vaters, einem Epstein-Barr-Virus und dem Wechsel ihren Körper endlich wieder verstehen – und vertrauen – durfte.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Sabines HIT begann nicht über Nacht, sondern als Ergebnis jahrelanger Erschöpfung: Tod des Vaters, Corona-Zeit, Wechseljahre und ein zweiter Todesfall in kurzer Zeit – ihr Körper sagte schließlich Stopp
  • Der entscheidende Wendepunkt war nicht eine neue Diät, sondern ein einziges Wort: „Unverträglich“ – darin hörte Sabine plötzlich „Vertrag“ und „tragen“ und fragte sich: Was kann ich nicht mehr tragen?
  • Heute verträgt Sabine wieder fast alles – und lernt Schritt für Schritt, sich selbst zu vertrauen statt externen Listen zu folgen

PS: Unten findest du eine geschriebenen Artikel zum Interview, falls du lieber liest.

Vielleicht erkennst du dich in dieser Geschichten wieder?

Jede Geschichte ist anders.

Und trotzdem berichten viele unserer Teilnehmer:innen von einem ähnlichen Wendepunkt:

Sie haben aufgehört, nur ihre Symptome zu kontrollieren – und begonnen zu verstehen, warum ihr Körper überhaupt so reagiert.

Wenn du diesen Weg jetzt selbst kennenlernen möchtest, hast du verschiedene Möglichkeiten:

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Als der Körper das Schweigen beendete

Sabine hatte Unverträglichkeiten ihr ganzes Leben lang – mal Laktose, mal Histamin, immer irgendwie. Und immer hatte sie es irgendwie in den Griff bekommen.

Bis 2022.

Was dann kam, war kein einzelnes Ereignis. Es war alles auf einmal. Ihr Vater, den sie lange begleitet hatte und der psychisch sehr krank war, kam nach einer Routine-Operation auf die Intensivstation. Sabine spürte früh, dass es ein Sterbensprozess war – und konnte durch die Corona-Bestimmungen kaum zu ihm. Der Abschied fand über ein iPad statt.

Kurz darauf: selbst Corona. Direkt in dieser Zeit.

Wenige Monate später: ein weiterer plötzlicher Todesfall im engen Umfeld – der Geschäftspartner ihres Mannes, 43 Jahre alt, über Nacht gestorben.

Dazu Wechseljahre. Eine neue Ausbildung. Und der Versuch, trotzdem einfach weiterzumachen.

Sabines Körper ließ das irgendwann nicht mehr zu. Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Panikattacken, Schlaflosigkeit, Erschöpfung – und beim Essen immer stärkere Reaktionen. Schließlich ein Epstein-Barr-Virus mit hoher Reaktivierung. Ihre Ärztin war klar: Jetzt ist Ruhe angesagt. Wirklich.

Das war der Cut. Der Moment, wo Sabines eigentlicher Weg begann.


Was sie in dem Wort entdeckte, das alles verändert hat

Sabine hatte in dieser Zeit schon vieles ausprobiert. Nahrungsergänzungsmittel, die sie intuitiv abgelehnt hatte. Psychotherapie. Neurogenes Zittern. Seelenarbeit. Sie wusste, dass es tiefere Ebenen gab – und spürte gleichzeitig, dass sie noch nicht wirklich dort war.

Dann passierte etwas Unerwartetes. Sabine hörte sich das Wort an, das ihr Leben so sehr bestimmte: unverträglich.

Und plötzlich hörte sie darin etwas anderes.

Un-ver-träglich. Der Vertrag. Das Tragen.

Wo habe ich mich vielleicht gebunden an etwas, das mich erschöpft? Was kann ich nicht mehr tragen? Was will sich tatsächlich befreien?

Das war der Moment, in dem sie LMO fand – und diesmal nicht als Sammlung von Tipps, sondern als echten Weg.


Wie der Einstieg wirklich war – und was ihr am meisten geholfen hat

Sabine war schon erfahren mit innerer Arbeit. Und trotzdem war der Kopf anfangs skeptisch. Sie hat das Schnuppermodul gemacht, verstand inhaltlich nicht alles – und ließ sich trotzdem drauf ein. Weil das tiefere Gefühl klarer war als der Verstand.

Was ihr am meisten geholfen hat in den ersten Monaten: die Honoring-EFT. Fast vier Monate lang, jeden Abend, kaum einen Tag ausgelassen.

Nicht weil sie tief in die Themen eingetaucht wäre. Sondern weil da jemand war, der sagte: Es darf alles da sein. Deine Gedanken, deine Erschöpfung, deine Trauer. Alles darf sein.

Das war für Sabine – die ihr ganzes Leben lang versucht hatte, Emotionen wegzumachen, immer weiterzufunktionieren – ein radikaler Gegenentwurf.

Dann kam das Modul rund um Opfer und Freiheit. Und mit ihm etwas, das Sabine bis heute bewegt: Sie hat in den Tapping-Sessions ihren Vater nochmal begleitet. Das Spital. Die Wellen. Die Befreiung. Innere Bilder, die sich zeigten – und durch die sich etwas löste, was kein Abschied per iPad lösen konnte.


Die eine Essensregel, die alles auf den Kopf stellte

Sabine hatte ihr ganzes Leben lang nach Listen gegessen. Was erlaubt ist, was nicht. Was Histamin enthält, was Laktose. Was dick macht, was nicht. Apps, Tabellen, Regeln.

Dann stieß sie im Happy HIT Code auf einen Satz, der sie völlig überrumpelte:

Es gibt nur eine einzige Essensregel: Essen, wenn du hungrig bist. Aufhören, wenn du satt bist.

Ihr erster Gedanke: Das kann nicht euer Ernst sein.

Ihr zweiter Gedanke: Was wäre, wenn das wirklich stimmt?

Sabine fing an, beim Essen nicht mehr zu analysieren. Sich hinzusetzen. Durchzuatmen. Den Kopf reden zu lassen – und ihm nicht zu folgen. Stattdessen: spüren. Was will ich gerade wirklich?

Das klingt einfach. Für jemanden, der jahrelang konditioniert wurde, Essen mit Kopf und Kontrolle zu verbinden, ist es revolutionär.


Was heute anders ist

Sabine verträgt heute wieder fast alles. Wenn es sehr stressig ist, lässt sie vielleicht Tomaten weg – aber das ist eine Ausnahme, keine Regel mehr.

Was sich noch mehr verändert hat als die Symptome: ihr Verhältnis zu sich selbst. Sie erlaubt sich Emotionen. Sie fragt sich, was sie gerade wirklich braucht. Sie hört auf sich – auch wenn der Kopf noch manchmal nach einer Liste ruft.

Das, was Jacqueline im Gespräch so schön auf den Punkt bringt, stimmt für Sabine: Man muss nicht alles aufgearbeitet haben, um wieder gesund zu sein. Manche Symptome lösen sich, während das Leben weitergeht. Und dann kommen neue Themen – nicht als Strafe, sondern als Einladung.

Sabine ist noch auf dem Weg. Aber sie geht ihn. Und sie weiß jetzt, wie.

„Es ist wirklich ein Geschenk. Ich war so stolz auf mich, weil ich das für mich selber entdeckt habe. Ich habe selber geforscht, ich habe auf mein Gefühl gehört. Und ich glaube, da darf sich so viel ändern – auch kollektiv. Wir sehen immer nur die Spitze des Eisbergs. Was da unten ist, in dieser Seele – das will gesehen werden.“ – Sabine

Vielleicht erkennst du dich in dieser Geschichten wieder?

Jede Geschichte ist anders.

Und trotzdem berichten viele unserer Teilnehmer:innen von einem ähnlichen Wendepunkt:

Sie haben aufgehört, nur ihre Symptome zu kontrollieren – und begonnen zu verstehen, warum ihr Körper überhaupt so reagiert.

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