#22 Welche „externen“ Dinge wir selbst für unsere Gesundheit & gegen Histaminintoleranz anwenden

März 8, 2023

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Willst du einen ganz tiefen Einblick in unser persönliches Leben?

Bekommst du in dieser Folge!

Nach dieser Folge Happy HIT Podcast weißt du:

  • Ob wir selbst Bio, vegan, zuckerfrei, intermittierend… für unsere Gesundheit leben oder nicht
  • Wie viele & welche Dinge es gibt, die für Gesundheit „essenziell“ sein sollen, am Ende aber ganz viel Stress verursachen können
  • Wie wir entscheiden, was wir für uns umsetzen und was nicht
Transkript lesen

Jacqueline: [00:03]

Jacqueline: [01:09]
Hallo! Herzlich willkommen zu einer neuen Happy Hit-Folge.

Jacqueline: [01:14]
Hallo! Wir sind so gut eingespielt. Wir sind ein tolles Team, ja. Ja, es ist wirklich auch in unseren Chats immer mal wieder kommt. Ich bin übrigens so froh, dass ich dich habe.

Nora: [01:30]
Das ist unser tägliches Dankbarkeitsjournaling.

Jacqueline: [01:34]
Oh, true love. Okay, wir haben heute eine richtig, richtig spannende Folge, ausnahmsweise mal für euch. Die, wie gedacht haben, auch sehr cool passt jetzt im Anschluss zu unserer letzten Folge, wo ich ja mit Daniela gesprochen habe, aus einer ärztlichen Sicht. Und ich muss tatsächlich sagen, ich war selber fast sogar ein ganz kleines bisschen erstaunt, dass wir so sehr übereingestimmt haben. Im Vorfeld dachte ich schon kurz so, okay, hoffentlich passt es dann nicht, dass wir hier irgendwie so ganz unterschiedliche Meidungen haben. Ich meine, wir wussten ja schon, dass wir ähnlich sind, aber es war dann tatsächlich ja nochmal wirklich so ganz gleich. Gerade am Ende, als wir es nochmal so zusammengefasst hatten, war echt cool. Aber genau. Was wir uns nämlich überlegt haben für euch hier, unsere super coolen Zuhörer, hauptsächlich wahrscheinlich innen, dass wir mit euch mal teilen, was an so externen Dingen, und wir werden gleich spezifizieren, was das ist, die quasi als gesund gelten oder wo wirklich so behauptet wird, dass das muss man machen, um gesund zu sein, was wir davon tatsächlich selber machen und was auch nicht.

Nora: [02:46]
Was auch nicht, ist vielleicht voll.

Jacqueline: [02:48]
Und falls dich das jetzt nicht interessiert, kannst du diese Folge ausmachen. Aber ich glaube, dass es tatsächlich ziemlich spannend ist, weil wahrscheinlich ihr ja doch hier seid, du ja hier bist, weil wir so ein bisschen das leben, was du auch möchtest an Gesundheit. Und da ist es ja schon immer ganz spannend, einfach da diesen Blick drauf zu bekommen, würde ich sagen.

Nora: [03:08]
Auf jeden Fall. Und wir wurden ja auch tatsächlich jetzt schon das mehrmals auch gefragt, ne? Auch ein bisschen so im Rückblick, so dass jetzt speziell ich eher so, was hast du mit der Hit alles gemacht? Aber auch eher regelmäßig in Kursen, dass die Leute sagen, was macht ihr denn oder was nehmt ihr denn? Ja, genau. Wie ernährt ihr euch das?

Jacqueline: [03:25]
Wahrscheinlich ist es ganz cool, weil wir jetzt doch diese vier Säulen, die du vorher gerade erwähnt hast, wenn wir uns die nehmen und dann in jeder gucken, was machen wir und was machen wir davon nicht. Aber dann haben wir ein kleines bisschen Struktur.

Nora: [03:39]
Sehr gut, I like.

Jacqueline: [03:40]
I like. Also die vier Säulen, jetzt musst du gleich nochmal, oder sag du sie einfach, du hast die.

Nora: [03:44]
Ja, genau. Also vor allem so, ich würde sagen, in der alternativmedizinischen Richtung oder auch, ja, also gibt es diese vier Säulen der Gesundheit, wahrscheinlich ist da die Schulmedizin auch so in die Richtung orientiert, genau. Und zwar Bewegung, Schlaf, Ernährung und Stressmanagement.

Jacqueline: [04:05]
Genau, okay, sehr gut. Genau, schon mal vorab, Stressmanagement großteils, weil es fällt natürlich dann vieles hier, finde ich, doch, mit rein, werden wir in eine extra Folge machen, wo wir einfach auch nochmal drüber sprechen, was machen wir denn so an spirituellen, inneren Stressmanagement-Dingen. Das werden wir nochmal extra machen. Heute gehen wir wirklich auf diese externen Sachen. Sollen wir, womit hast du Lust anzufangen? Ernährung ist wahrscheinlich das Größte.

Nora: [04:33]
Ja, Ernährung ist wahrscheinlich das Größte, jetzt die Frage, ob es gut ist, mit dem Größten anfangen.

Jacqueline: [04:36]
Oder für erste kleinen Abarbeiten. Schlaf ist wahrscheinlich fast das Kleinste.

Nora: [04:41]
Also Schlaf ist super. Lass mal bitte über Schlaf reden. Ich liebe Schlafen. Also Schlafen finde ich echt ultra gut.

Jacqueline: [04:52]
Ich auch. Ich auch. Also es gilt ja so, würde ich, also das wäre jetzt mein Ding vom Schlafen. Es gilt ja, immer zur gleichen Zeit am besten ins Bett gehen, zur gleichen Zeit aufstehen, idealerweise in einem 1,5 Stunden Multiplikator-Dauer. Weil die Schlafphasen eineinhalb Stunden dauern. Das heißt, wenn du quasi guckst, ich weiß nicht, oh Gott, jetzt müsste ich rechnen, bin, um elf ins Bett gegangen und dann könntest du entweder nach sechs Stunden aufstehen oder nach siebeneinhalb oder nach neun. Weil dann ist es schon. Das habe ich ja noch nicht vorbei. Schau mal, da habe ich schon mal was verpasst.

Nora: [05:32]
Schon mal total verpasst. Also Biohacking mit Schlaf ist bei mir schon ein total schöner.

Jacqueline: [05:37]
Dann vor zwölf Schlaf und keine Screentime, also kein blaues Licht. Ja, ein bis zwei Stunden oder so.

Nora: [05:46]
Ich dachte, gibt es nicht diese acht Stunden, Sonnenschlafen, weil du jetzt was von sechs erzählt hast? Das war jetzt einfach nur ein Beispiel. Habe ich verstanden, weil man es gut rechnen kann. Aber sowas wie acht Stunden, glaube ich, oder sieben bis neun oder so.

Jacqueline: [05:58]
Sieben bis neun ist, glaube ich, so genau der Standard von der Dauer. So habe ich mir acht gemerkt, der ist die mit. Die mit. Genau, also das ist quasi so, würde ich jetzt, also aus dem, was ich in den vielen Jahren leben mitgenommen habe, was man tun sollte, damit man gesund ist, überschlafen. Was machst du davon und was nicht? Also ich schlafe, das war gut.

Nora: [06:20]
Punkt. Das finde ich auch super. Ich schlafe tatsächlich super gerne und super gut und von vorne bis hinten sozusagen. Sonst hört es, glaube ich, schon auf. Also ich gehe weder zur gleichen Zeit ins Bett noch stehe ich zur gleichen Zeit auf. Also doch, unter der Woche stehe ich tatsächlich zur gleichen Zeit auf, weil Schule, Rhythmus, wir müssen jetzt in die Schule, da muss man früh aufstehen, finde ich jeden Morgen super nervig. Und das ist eigentlich auch egal, ob ich jetzt um 10 oder um 12 ins Bett gehe. Ich finde trotzdem halb sieben aufstehen total doof. Also so. Und lustigerweise früher, ich hatte so eine Zeit, also als ich in der Uni war, master, da bin ich immer um 8 aufgestanden. Ach, das ist super, genau, das hat mir voll gut gefallen. Und zwar auch wenn ich bis um drei oder vier Party gemacht habe. Also ich bin immer um 8 aufgestanden, ja, ja. Immer, ja, weil da habe ich immer meine Schilddrüsen-Tabletten genommen und hatte mir damals eben noch eingebildet, also, oder das sagen ja auch alle, man soll die immer zur gleichen Zeit nehmen. Also habe ich das gemacht, bin immer um 8 aufgestanden und dann dachte ich, naja, wenn ich jetzt schon aufgestanden bin, dann kann ich auch einfach aufstehen. Und das war ja voll geil in so Studenten-WGs und so, weil ich war eigentlich grundsätzlich am Wochenende auf jeden Fall mal die erste, die aufgestanden ist. Und so habe ich das gemacht. Und ich bin, ich habe immer abends ausgerechnet, wie lange ich schlafen kann. Das war super. Zehn Stunden, elf 12 Stunden. Ich bin manchmal um neun ins Bett gegangen und dann bis um 8 geschlafen. Ah, lustig. Und das hat dir gut getan? Ja, das war halt so eine Phase, da ging es mir ja, also da war gerade diese anderthalb Jahre, wo es mir so krass schlecht ging. Und da habe ich es einfach super gebraucht und meine Schilddrüse, die funktionierte ja irgendwie nur noch so oft sehr halb. Und da habe ich sogar auch mittags über Mittagsschlaf gemacht, obwohl ich so viel nachts geschlafen habe. Da habe ich immer eine halbe Stunde mit dem Wecker gestellt und bin auch eingeschlafen. So, ja, das war tatsächlich aber auch so ein natürliches, das hat mir jetzt keiner gesagt, das musst du machen, sondern ich fand es einfach geil und das hat mir super gut getan. Das habe ich ungefähr zwei Jahre tatsächlich gemacht.

Jacqueline: [08:15]
Ah, krass, ja. Und jetzt gut, also jeder der Kinder hat, weiß. Wobei ich finde, also das ist jetzt bei mir tatsächlich, die Kinder helfen ja tatsächlich dann schon eher auch immer zur gleichen Zeit aufzustehen, zumindest. Ja, das zumindest.

Nora: [08:28]
Die haben so einen Weinwecker, ne?

Jacqueline: [08:29]
Genau. Also das ist jetzt bei mir tatsächlich eben viel eher so, dass ich eben eher zur gleichen Zeit wach bin. Und das merke ich schon tatsächlich, dass es mir schon auch ganz gut tut irgendwie. Aber eben auch so ein bisschen natürlicherweise. Ich schaue tatsächlich tatsächlich meine Elektro, gut, den Fernseher nicht, aber Handy und Computer so eingestellt, dass die ab sieben, glaube ich, dieses blaue Licht nicht mehr.

Nora: [08:50]
Das habe ich auch. Ja, ich glaube, bei mir ist es ab 8, aber das habe ich auch.

Jacqueline: [08:53]
Genau, also das, aber da habe ich ja, hast du da was gemerkt?

Nora: [08:56]
Ich habe da überhaupt nichts gemerkt. Also ich nehme mich ins Bett und schlafe ein immer. Ja, ich lese ja immer abends mit meinem Kindle, was man glaube ich ja offiziell auch nicht machen soll. Der hat allerdings auch so ein Filter. Der hat auch einen Filter. Ist auch netter, also weil es einfach nicht so hell ist dann, ne? Ja, genau. Ja, ich lese immer. Ich mache reich immer schon.

Jacqueline: [09:19]
Genau, also habe ich jetzt tatsächlich auch nichts gemerkt, aber ja, da denke ich mir eben, wenn es why not? Genau, es ist keinerlei Aufwand, ich habe es einmal eingestellt und jetzt ist es so. Diese eineinhalb Stunden ist mit Kindern total unpraktikabel. Und habe tatsächlich auch nie was, ich habe das mal eine Zeit lang probiert, als ich das gelernt habe. Ernsthaft gar nichts gemerkt. Ich fand das super stressig und kompliziert genau. Und ich habe da, also ich bin da nicht leichter aufgewacht, sondern ich fand, wenn ich früh aufstehe, musste es trotzdem genauso kacke. Und wenn ich dann wusste, jetzt muss ich sogar noch eine halbe Stunde früher aufstehen, damit diese eineinhalb Stunden durch sind, war mich total bescheuert. Also das habe ich, glaube ich, wirklich etwa drei Tage gemacht. Ah, schön. Doch so lange, ja.

Nora: [10:07]
Also ich versuche, und was ich mal schon versuche, ist vor zwölf, eigentlich deutlich vor zwölf. Ich versuche eigentlich vor elf ins Bett zu gehen. Ich muss aber sagen, das ist nicht immer so toll.

Jacqueline: [10:14]
Genau, das ist bei mir, glaube ich, auch so. Also eigentlich würde ich so um elf gehe ich meistens ins Bett. Das tut mir, finde ich, auch gut. Also ich merke schon zu spät, das ist einfach nicht gut.

Nora: [10:24]
Ja, es ist einfach dann nach unten raus sozusagen, nach vorne morgens dann einfach nicht genug gewesen.

Jacqueline: [10:31]
Ja. Okay. Das heißt, was ist unser Zusammenfassung aus dem Schlaf?

Nora: [10:43]
Was ist deine? Also ich finde oder ich kann mir vorstellen, ich glaube, dass Schlaf total wichtig ist für den Körper, zum Regenerieren und auch den Geist natürlich auch, ne? Obwohl ich mal gelernt habe, dass der Geist im Schlaf gar nicht regeneriert, sondern der räumt auf.

Jacqueline: [10:58]
Ja, genau, ich habe auch geguckt. Das finde ich eigentlich super spannend. Der ordnet quasi dann so die Erinnerungen in die richtige Reale und sagt, das gehört da hin und dann noch genau.

Nora: [11:09]
Das finde ich eigentlich, das fand ich super spannend, weil ich dachte, der entspannt sich, ich mach der aber gar nicht. Und der macht auch so, ah, brauchen wir nicht mehr, können wir wegmachen, Müll oder irgendwelche Verbindungen, die keine Verbindung mehr haben. Der räumt er auf, das ist voll spannend. Und deswegen, also ich bin eher so, dass ich denke, die da, also ich schaue wirklich, dass es genau ungefähr acht Stunden Schlaf sind, das ist für mich wichtig. Und alles andere fügt sich so drumherum.

Jacqueline: [11:35]
Ja, ja, genau. Also ich meine das jetzt mit dem Licht, finde ich, kann man ja easy einfach machen. Aber ich finde auch, einfach würde ich jetzt auch sagen, aha, auf deinen normalen Körper. Und ich kann mir jetzt wirklich auch nicht vorstellen, dass irgendjemand um drei ins Bett geht und sich damit richtig gut fühlt. Also es ist ja eigentlich.

Nora: [11:53]
Also es gibt ja Leute, ne? Ich weiß früher in einer Mastermind war ich mal, die, das war wirklich so eine Nachteule, die hätte gesagt, sie arbeitet immer bis um zwei, sie schläft aber dann halt auch bis um elf oder so. Okay. Ja klar, dann ist vielleicht der ganze Rhythmus einfach verschoben. Genau, das kannst du halt auch nur machen, wenn du keine Kinder hast, denke ich mal.

Jacqueline: [12:13]
Selbstständig oder irgendwie so.

Nora: [12:14]
Ja, genau, genau. Und selbstständig und irgendwie unabhängig von jeglichen Rhythmus von den Arbeitgebers und so, dann geht es schon. Und wenn das für dich halt echt, also obwohl ich ja auch immer gedacht habe, ich wäre so eine mega Nachteule, muss ich sagen, eigentlich stimmt es nicht. Also ich habe früher oft abends gearbeitet und eigentlich nur. Weil ich halt tagsüber nicht genug Zeit hatte. Oder dachte, ich müsste eben abends noch, das muss unbedingt auf Sec geschafft werden. Aber eigentlich, seitdem ich es nicht mehr mache, kann ich sagen, es tut mir viel besser, nicht zu arbeiten abends.

Jacqueline: [12:50]
Da würde ich jetzt einfach mal sagen, das habe ich, hoffe ich, vielleicht auch ein kleines Besser mitbemerkt, der ja immer relativ gut war. Und ich muss sagen, so, hä, nee, also abends ist auf keinen Fall abends. Also wir haben es ja ab und zu mal gemacht, aber so richtig arbeiten ist so, nee, nee, nee, nee. Nee, okay, also ja, aber ja, wirklich relativ auf den Körper haben.

Nora: [13:11]
Außer bei unseren lustigen Nachtsessions, wo die allerbesten Sachen entstehen, die uns so aus Versehen ja eher passieren, wofür dann auch gerne mal bis zwei Uhr nachts.

Jacqueline: [13:21]
Aber das ist jetzt gar nicht so voll aus dem Flow, einfach weil wir unsere Arbeit ja auch so krass sind, einfach. Das finde ich immer voll witzig, ja. Sehr, sehr cool. Okay, ich würde, glaube ich, als nächstes Folge über Ernährung reden, weil das sicher der größte Teil ist und auch bestimmt für viele super spannend. Was machst du von? Also da gibt es ja so viele Sachen, deswegen können wir jetzt nicht alle vorher aufzählen, sondern wir gucken einfach, ich habe ja so ein paar Notizen gemacht hier, ganz, ganz brav, was wir davon machen.

Nora: [13:51]
Also die wichtigste Sache, die ich mache, die ich ja von dir gelernt habe, ist, dass ich da gar keine Regeln mehr mache. Und keine Restriktionen und keine lustigen, was auch immer, Routinen. So, sorry. Also deswegen kann ich da nicht so viel beitragen. Also gut, was ich wirklich gucke, ist, dass wir dass wir Bio-Lebensmittel haben. Genau, das machen wir nämlich, also das mache ich tatsächlich auch. Du hast, glaube ich, noch mehr, also noch das.

Jacqueline: [14:21]
Ich gehe ja wirklich normal nur in den Biosupermarkt, weil es da nur gibt. Und in der Zeit, wo ich jetzt mit meiner kleinen Maus in den normalen musste, weil der Biosupermarkt zu weit weg ist, da muss ich beim Fahrrad hinfahren.

Nora: [14:34]
Da kennst du dann die Biomarken.

Jacqueline: [14:36]
Genau, und ich merke wirklich, dass sich da in mir auch was sträubt, nicht Biosachen zu kaufen.

Nora: [14:42]
Ja, ja, das habe ich nämlich auch. Also ich gehe wenn im Supermarkt, dann kaufe ich da immer die ganzen Biose. Genau, genau.

Jacqueline: [14:47]
Ich meine, manche Sachen, klar, den einen Käse, einfach esse ich super gerne, dann kaufe ich den auch. Und es ist auch gar nicht, dass ich denke, oh Gott, jetzt esse ich hier diesen einen Nicht-Bio-Käse, jetzt werde ich bestimmt Krebs kriegen oder weiß ich nicht was. Aber ich merke einfach, dass es mir unfassbar gut tut. Also dass mein ganzer Körper, wirklich mein Körper sagt, ja, ja, ich möchte Bio. Und dann unterstützt natürlich so ein Wissen, wie das irgendwie bei Bio, ich weiß es nicht, wie viele, weiß ich nicht, 60 Zusatzstoffe erlaubt sind und bei nicht Bio 1000 oder sowas.

Nora: [15:17]
Ja, also genau, gerade das mit diesen Zusatzstoffen, da bin ich super sensibel geworden. Das hat natürlich mit der Hit angefangen. Und da ist er einfach im Bioladen einzukaufen, genau. Aber weißt du einfach. Da musst du halt nicht so drauf gucken.

Jacqueline: [15:29]
Dann weißt du halt die Linsenwaffeln, haben Linsen und Salz, also Linsenmehl und Salz und dann ist da auch nichts. Sahne hat Milch und. Ich war voll erstaunt, weil wenn ich eben von der Daniela das Buch gelesen habe und dann so Sahne und dann noch das und das und das, dann dachte ich mir so, hä, was ist das denn? Aber ich kaufe halt jetzt echt schon viele Jahre. Wir kennen das gar nicht, wir sind die ausschließlich.

Nora: [15:49]
Ich denke so, hä, was ist das? Aus Schokolade denke ich so, hä, so muss man da Aroma reinmachen. Also ein normaler Milchschokolade, hä, mach doch einfach nur genug Kakao rein. Also ich bin so, hä, das ist doch ein Naturprodukt. Oder Apfelsaft finde ich ganz schlimm. Apfelsaft, Apfelschorle. Ja, ja, ja, das ist wirklich schon. Habe ich ein bisschen gebraucht, weil ich gemerkt habe, es schmeckt mir nicht. Ich dachte, was ist das mit der Apfelschorle? Da ist Säuerungsmittel, Farbstoff, Aroma, natürliches Aroma. Das finde ich ja immer noch dem Beste. Genau, Konservierungsstoff und halt ein bisschen Apfel und sowas. Und dann denkst du so, das sollte vielleicht anders sein.

Jacqueline: [16:27]
Also genau, das ist tatsächlich, wo einfach mein ganzes System, mein ganzer Körper und natürlich auch mein Verstand sagt, weil es für mich auch ein globales Thema ist. Das ist nämlich halt einfach auch geil für mich, für die Welt, dass da einfach, also für die Bauern, für alles, für die Tiere, genau, für die Tiere natürlich auf jeden Fall auch bei tierischen Produkten, für CO2-Ausstoß und alles ist für mich, für die Böden und so ist einfach für mich ein absolutes Ja. Absolut.

Nora: [16:58]
Und da, die lustige Unterhaltung mit meinem Mann, der so, ja, wir könnten jetzt ja mal darauf achten, CO2-neutraler und regional und so. Und ich so, aha, also ich mache das immer schon, weil wenn du im Bioladen einkaufst, ist es nämlich per se. Und er so, aha, weißt du, da so, I okay. Wir könnten das hier mal machen. I have been here for four years. Oder wir gehen einfach im Bioladen einkaufen.

Jacqueline: [17:24]
Also klar, da ist es jetzt, jetzt kommen bestimmt dann eine böse E-Mail. Im Bioladen ist auch nicht alles regional, klar, ist nicht alles regional. Und die Ananas, die aus Paraguay kommt, ist natürlich auch nicht regional. Aber im Bioladen ist es ja auch zum Beispiel beim Obst und Gemüse viel eher so, dass es da nicht alles ist klar, es gibt da auch rund ums Jahr Tomaten, aber zum Beispiel, es gibt ja schon, finde ich, ein bisschen eher auch saisonale Sachen, zum Beispiel Schwarzwurzel oder so gibt es ja in normalen Supermarken.

Nora: [17:51]
Ja, ja, genau, es gibt auch immer so außergewöhnliche Dinge. Und kommen sie noch an, eben du in so einen großen Bio-Supermarkt gehst oder in so einen kleineren Naturkost-Bioladen, da haben die ja schon in der Regel sehr viel mehr regional. Und hier gut, in Österreich muss ich sagen, sind die ja super stolz auf ihre Sachen, was ja cool ist. Und es ist super viel, also sie kennzeichnen das ja auch immer, ne? Aus dem Ländler, wir wohnen ja in Vorarlbeck. Und auch im normalen Supermarkt haben die sehr viel bessere qualitativ Bio. Also die Biomarken sind sehr viel qualitativ besser als in Deutschland. Also einfach per se.

Jacqueline: [18:26]
Ja, ja, ja, total. Das war schon immer so. Ich habe ja früher in Österreich gewohnt und das war immer klar, dass die Lebensmittel in Österreich viel besser sind, weil die da viel mehr drauf achten und auch ein bisschen mehr aus.

Jacqueline: [18:36]
Natürlich, wie die Tiere gefüttert werden und eben regional, oh Gott.

Jacqueline: [18:44]
Was ist los? Okay. Also genau, und da kommt jetzt bestimmt so, ja, aber ich kann mir Bio nicht leisten. Ja. Also ehrlich gesagt, zum Beispiel bei Semmeln, die kosten genauso viel beim Bäcker, beim Nicht-Bio-Bäcker wie beim Bio-Bäcker.

Nora: [18:58]
Alter Semmeln sind so teuer. Im Normalen, also im Normalen gab ich gestern wieder, dann denke ich so, ich wollte doch nicht den ganzen Laden kaufen. Also wahnsinnig. Nee, da sind die Bio-Semmeln nicht so gut.

Jacqueline: [19:09]
Und ich finde auch im Supermarkt, also ja, es ist schon ein Unterschied. Also man merkt schon, da ist schon ein Unterschied. Auf jeden Fall. Aber also ich, also wir haben es ja wirklich so damals, als ich das umgestellt habe, dann echt so ein, also erst so ein bisschen im normalen Supermarkt Bio und dann echt so komplett im Bio-Supermarkt. Und das ist dann einmal irgendwie so ein, zwei Wochen dieser Schock, so beim Eingriff, um so, oh Gott, 60 Euro braucht sie jedes Mal über 100. Und dann wird es aber auch das neue normal. Also das ist wirklich wirklich, das ist für mich total neu.

Nora: [19:37]
Und was wirklich ein krasser Unterschied ist, du hast ja in der Regel auch sehr viel mehr drin. Also zum Beispiel bei sowas wie Apfelmus, haben wir mal so einen Test gemacht in der Uni, mit meinen Freundinnen, dieses Normalo-Apfelmus, da ist halt ja viel mehr Wasser, eben ein lauter Zeug, was nicht reingehört, noch Zucker und Düdeldü. Im Bio-Apfelmus ist einfach nur Äpfel drin. Und dann kannst du auch viel länger davon, also wenn du das jetzt ins Müsli machst oder so, du isst viel länger davon. Also du hast viel mehr für dein Geld, ne? Also dieses Apfelmus hält dann viel länger, weil du es vielleicht dann mit Joghurt oder mit Wasser oder was auch immer strecken möchtest.

Jacqueline: [20:12]
Ja, ja. Ja, und eben allgemein, ich finde, das ist, also das ist schon tatsächlich ein Mindset-Shift, den ich wichtig finde, wirklich auch zu sagen, wie viel bin ich denn bereit auszugeben und ist nicht meine Ernährung dann am Ende doch wichtig, mir jetzt gerade, dass ich auch bereit bin, da einen größeren Teil auszugeben. Und dann gebe ich, gehe ich halt zum Beispiel einfach nicht so oft essen. Dann gehe ich einmal weniger essen, da gebe ich nämlich locker 30, 40 Euro aus. Und wenn ich das einfach ein, zweimal weniger im Monat mache, dann habe ich die Differenz zu Bio schon drinnen.

Nora: [20:43]
Oder zum Bäcker. Sowas finde ich auch super teuer, ne? Morgens mir eben schnell ein belegtes Brötchen mit dem Bäcker und Kaffee dazu.

Jacqueline: [20:50]
Ja, oder fünf Euro kostet.

Nora: [20:52]
Mindestens. Mindestens wirklich. Du kannst auch mit 6, 7, 8 Euro rausgehen.

Jacqueline: [20:57]
Wenn du Kaffee dazu hast, ja, genau. Ich habe jetzt nur von der selbst. Achso, nur das Brötchen.

Nora: [21:01]
Ja, wirklich. Sie belegen, das ist absurd, wirklich. Ja, dann auch irgendwie fünf Euro, vier, fünf für den Kaffee, je nachdem mit Milch ohne Bla.

Jacqueline: [21:09]
Also Wahnsinn. Also da sind wir tatsächlich jetzt ja wirklich schon auch, weil normal sind wir ja immer sehr wirklich so alle innere Arbeit, aber das finde ich, darf dann sich auch. Also, aber auch da, also ganz wichtig, das sind jetzt unsere Sachen und jeder darf natürlich sein eigenes machen. Wir teilen einfach, was wir machen und ihr könnt, und ihr werdet auch sehen, dass wir manches unterschiedlich machen. Ihr könnt einfach natürlich bei euch das mitnehmen, was ihr gut findet, aber das finden wir tatsächlich echt einen coolen, wichtigen, sinnvollen, schönen Shift für uns selbst und für die ganze Welt. Also Bio. Genau. Wie ist es mit Fleisch? Schaust du da drauf? Wenig oder nicht so?

Nora: [21:46]
Also Fleisch gibt es auch Bio. Nur, also wenn ich es einkaufe. Wir arbeiten dran. In der Regel, also ja, wie gesagt, wir kriegen ja auch hier nicht Biofleisch, was dann zumindest aus der Region ist und wo die, wo du eh weißt, dass die, zum Beispiel die Rinder ganz anders, genau, viel Auslauf haben und viel natürlich gefüttert werden. Oder fast nur. Ja, also bei uns gibt es schon relativ viel Fleisch, wenn man jetzt das so bewerten möchte. Ja, voll schon.

Jacqueline: [22:17]
Bei mir zum Beispiel ist super wenig. Also wirklich Fleisch kaufe ich selber wahrscheinlich zweimal im Jahr, wenn überhaupt. Ich esse super gerne Fisch, aber Fleisch gar, also wirklich quasi gar nicht mehr. Wurst habe ich auch ganz lange Zeit gar nicht. Also alles auf Schinken und sowas. Mit der Schwangerschaft hatte ich irgendwie Lust auf Serranoschinken und sowas. Das heißt, ab und zu hole ich mir sowas dann auch, natürlich auch dann Bio. Genau. Also ich esse tatsächlich relativ wenig, aber auch weil ich gemerkt habe, dass mein Körper irgendwie sagt, so, nee, ich möchte das irgendwie nicht so viel. Aus der gesamtheitlichen Betrachtung von Tieren, Umwelt und ich selber. Habe ich es einfach wirklich so gemerkt, ja. Und ich habe halt einfach ultra geile vegetarische Kochbücher. Deswegen ist das auch so, so gar nicht, also ist das auch gar nicht in meinem, also habe ich nie den Gedanken zu denken, oh shit, wie schaffe ich da jetzt was Cooles ohne Fleisch zu kochen? Das ist eh alles ohne Fleisch. Deswegen ist das Hashtag Ottolenghi. Also Ottolenghi finde ich ja total geil, aber ich finde das mit Kindern ultraschön. Ja, mein Sohn isst ja sowieso quasi gar nichts. Deswegen ist es total egal. Ich koche für mich Ottolenghi und mache ich Kartoffeln oder Fischstäbchen oder so. Das ist total geil. Der ist auch wenn ich für ihn irgendwas denke, extra cool zu kochen, der isst das sowieso nicht. Und der muss sich dann irgendwann einfach dran gewöhnen, wenn er größer wird. Und meine Babytochter, die ist ja super süß. Die isst meine Kidneybohnen und Kichererbsen, die isst alles gerade noch. Vielleicht habe ich es bei ihr gleich, Ottolenghi, hier reingebracht.

Nora: [24:03]
Voll gut. Was wir jetzt gemacht haben, ist ja so eine Kochbox zu bestellen. Ja, das habe ich gesehen bei Instagram. Ja, weil, also weil das gibt mir so viel, weil ich koche ja also eigentlich gerne, aber was ich super nervig finde, ist, mir zu überlegen, was ich kochen will. Dann muss ich was einkaufen. Jacqueline lacht. Dann muss ich es kochen, so, das finde ich nervig. Also so im normalen Leben. Und wenn dann einfach einer sagt, hier sind die fünf Rezepte für die nächsten fünf Tage. Ich habe die schon mal die Zutaten dazu eingekauft. Das finde ich voll geil. Ja, wenn einem das gefällt, ist das, glaube ich, das. Also für mich ist das voll geil. Das ist tatsächlich kein Bio, das ist mal, das finde ich doof. Aber ich habe auch nichts im Bio gefunden, was mir das so geil abnimmt. Jetzt machen wir das mal so. Ja, jetzt genau. Das wird sich noch ergeben. Aber jetzt fangen wir da, also wir wollten es ja erstmal ausprobieren. Das ist auch so eine Probe-Geschichte. Wir finden es mega. Und tatsächlich, da sind auch super viele, so mit viel Gewürzen und Zeugs drin und so. Und die Kinder essen es alles. Ach, krass. So habe ich auch geguckt.

Jacqueline: [25:11]
Das Gute ist ja, dass er in der Kita das alles isst. Gestern marokkanischer Eintopf, zwei Portionen. Wenn ich ihm hier es hinstellen würde, der würde mich auslachen und würde sagen, Mama, ich esse das gar nicht. Süß. Ja, also genau. So crazy. Okay. Das heißt, ihr seht schon, Bio finden wir beide cool. Fleisch ist für uns unterschiedlich und auch da einfach sagen, hört auf euren Körper. Wo sagt der denn ja und wo sagt der nein? Möchte der das jetzt gerade oder möchte der das nicht? Und ich finde eh eben, so dieses Ganze vegan, glutenfrei, zuckerfrei, weiß ich nicht, was frei, ah, das ist halt, das ist das, was du am Anfang gesagt hattest, ne? Das ist halt dann immer so eine krasse Box, in die wir uns reinstecken müssen. Und wenn mein Körper aber jetzt heute ein einziges Mal vielleicht sagt, boah, jetzt gerade möchte ich diesen Schinken, weil da keine Ahnung, was drinnen ist, das brauche ich gerade. Deswegen mache ich dir jetzt einmal Lust drauf. Da ist das doch voll doof, wenn ich dem das nicht gebe, finde ich.

Nora: [26:10]
Ja, was ich eben auch festgestellt habe, ist dieses ganze, ja und der heiß, also aus Diätgründen, der Heißhunger und du musst dagegen essen. Und wie lange man seinen Körper ignoriert, der einfach nur Hunger hat. Und natürlich viele Konditionierungen und psychischen Muster und so weiter. Ja, die dürfen ja natürlich auch Mustern. Genau, weil sonst, weil ich, weil ich höre schon, dass die Leute sagen und ich verstehe das auch so, dieses, ja, aber weiß ich denn, worauf der Körper Lust hat? Oder ne, dann gibt es ja tausend Erklärungen, warum der jetzt diese Schinken essen möchte. Mit irgendwie Hormonen und die Bakterien, die du hast und bla bla bla. Anstatt einfach zu sagen, vielleicht braucht er das einfach.

Jacqueline: [26:51]
Das ist gerade einfach richtig. Also wir sind halt wirklich sehr, der Körper weiß das wirklich. Und der weiß das auch, also davon bin ich tausend Prozent überzeugt, der weiß das von Baby an. Die wissen das genau, was sie gerade brauchen. Und je weniger wir da eingreifen und sagen, du, das ist falsch, das ist zu viel, das ist zu wenig, du musst aber das.

Nora: [27:08]
Ja, überhaupt dieses Labeling von Lebensmitteln, das ist schlecht, das ist gut, das ist gut.

Jacqueline: [27:14]
Genau. Ja, ja, allgemein, diese viele Bewertungen, ja. Total. Jetzt haben wir noch ein paar Sachen, die machen zum Beispiel intermittierendes Fasten. Habe ich lustigerweise eben als Kind, einfach ohne zu wissen, dass das so heißt und dass es das gibt, ganz natürlicherweise ist das mein Zustand. Ich habe noch nie gerne gefrühstückt. Will ich noch nie, meine Mama hat mich immer gezwungen, weil sie gesagt hat, also aus der besten Intention, weil damals war das ja so, man muss frühstücken. Und sobald ich auch heute noch viel gezogen bin, genau, habe ich das dann aufgehört, weil ich gemerkt habe, ich finde das ganz, ganz schlimm. Ich hasse das. Ich liebe es, Tee zu trinken, aber bis mittags brauche ich nicht zu essen. Ich habe da auch keinen Hunger und ich finde es schlimm. Und bei dir ist das ja ganz anders.

Nora: [27:56]
Ganz anders. Voll verrückt. Ja, also wenn ich nicht in der ersten halben Stunde, nachdem ich aufgestanden bin, was esse, ist mir schlecht. Und ich könnte vor allem nie, du trinkst ja grünen Tee. Also wenn ich grünen Tee vorm Essen trinke, Party! Ganz schlimm. Nee, mir ist das echt so übel, dass entweder esse ich jetzt was oder ich kippe um.

Jacqueline: [28:14]
Ja klar, also grüner Tee ist schon krass, aber mein Körper tut das.

Nora: [28:17]
Nö, der findet das ja cool. Und dann habe ich ja eine Zeit lang, weil das jetzt so, es gibt ja diese zwei Lager, ne, intermentierendes Fasten ist super gesund. Dann habe ich das gemacht. Schlimmste Zeit meines Lebens. Nicht weiter, also für mich nicht weiterempfehlen sozusagen. After A, ne?

Jacqueline: [28:37]
Oder eben die, die sagen, du musst unbedingt sofort, weil sonst die Schilddrüse völlig durchdreht. Und auch da hör auf deinen Körper. Wenn deine Schilddrüse das wirklich möchte, dann sagt sie dir das schon. Vor allem, wenn du mit uns in Klammern an die Themen aufgearbeitet hast, wo die da vielleicht noch drüber liegen würden und das in eine komische Richtung funktioniert. Aber dann sag dir, dass dein Körper wirklich auch.

Jacqueline: [29:01]
Ganzheitlich.

Jacqueline: [29:02]
Also das ist vielleicht insgesamt ein kleiner Disclaimer bei allem, was wir hier so erzählen, dass wir natürlich super viel auch mit unseren Mustern und Konditionierungen arbeiten und gearbeitet haben und da einfach unfassbar viel schon aufgelöst haben. Und dass das sicher hilft, dass wir unseren Körper besser fühlen können und merken, was er möchte, oder? Wie siehst du das?

Nora: [29:29]
Absolut, absolut. Und auch ganz viel eben diese Regeln und dieses, du musst es so und so musst du das und so. Also ich habe da ja wahnsinnig viel Zeit verbracht damit, um zu glauben, dass es da so viele Sachen gibt und dass es da, dass es irgendwie da auch den Weg gibt. Ich habe super viel. Mit welcher Ernährungsform ist jetzt die richtige? Ja, genau, dieses, ne? Genau. Und irgendjemand hat es erforscht und eine Studie gemacht. Die schwedischen Wissenschaftler wieder. Und wenn man genau, die schwedischen Wissenschaftler, und wenn man das einfach mal loslassen darf, genau, da haben wir ja dann ganz viel gearbeitet, oder habe ich ja viel damit gearbeitet, und dann zu sagen, so, aha, nee, das ist eigentlich alles Quatsch. Und jetzt gucke ich mal, was wirklich ist. Und dann darf man auch ein bisschen ausprobieren, ganz natürlich, zu gucken, wie, was, wo. Stimmt, das wäre vielleicht dann auch die Überleitung zum Alkohol.

Jacqueline: [30:21]
Ja, genau, genau. Alkohol ist ja auch so ein Thema. Und wir werden auch dazu, wir sind noch nicht ganz sicher, ob das eine Podcast-Folge wird, aber wir werden irgendwie für euch mal was machen zu dem Thema noch tiefer, weil tatsächlich, ich habe früher wirklich sehr viel Alkohol getrunken. Sehr viel. Und mir hat es gar nichts gemacht. Also mir ging es in 98 Prozent der Fälle überhaupt gar nicht schlecht, weil ich so krass fest davon überzeugt war. Also, aber nicht irgendwie aus so einer Ich muss, sondern aus so einer Leichtigkeit. Ich habe auch immer gesagt, macht mir einfach nichts, macht mir nichts. Egal wie viel ich trinke. Und jetzt klar, mit Schwangerschaft, Baby und so stehend trinke ich nichts. Und tatsächlich inzwischen merke ich wirklich, es tut mir nicht mehr gut. Und wenn ich jetzt aufhör zu stillen, wird es eine Kalibrierungszeit für mich. Das hat da meinen perfekten Weg zu finden. Aber früher, das war wirklich krass, und worüber wir mit euch irgendwann nochmal sprechen werden, entweder im Podcast oder vielleicht in der Masterclass, ist dieses Thema, wenn wir so fest überzeugt sind von etwas in jede Richtung, ob das nicht vielleicht noch ein bisschen stärker sogar sein kann.

Jacqueline: [31:31]
Spoiler alert.

Nora: [31:34]
Richtig. Ja, also ich habe ja, ich habe eigentlich auch immer recht viel Alkohol getrunken. Mit deinen russischen Freunden. Bis zu dem Tag, mit meinen russischen Freunden, genau, ich habe immer so, also was ich ja gar nicht mochte, ist so alles, was dann so süß gemischt und sowas. Also ich habe lieber dann, genau, meinen russischen Freunden mehr beigebracht, wenn man Wodka trinkt, viel Wodka und einem trotzdem gut geht. Das hat super gut funktioniert. Bis zu dem Tag irgendwann, wo ich keinen Alkohol mehr trinken konnte, wegen eben der Histaminsache. Und dann habe ich ja echt viele, also ich habe bestimmt fünf, sechs Jahre ja gar keinen Alkohol getrunken. Wirklich auch gar Zero-Ausnahme, weil hier haben wir so viele Mitte, ja. Also wirklich gar nicht, gar nicht, gar nicht. Dann habe ich gerade angefangen, Alkohol zu probieren, da bin ich schwanger geworden. Ah, das war dumm. Und dann habe ich eigentlich so zwischen den beiden Kindern, da habe ich schon ganz schön, also da habe ich schon dann echt ganz schön gut wieder angefangen zu trinken. Es klingt jetzt ein bisschen schlimm. Also recht regelmäßig. Und jetzt so irgendwie so seit vielleicht, oh erst so seit einem Jahr oder so, würde ich sagen, merke ich, dass ich echt sehr, sehr wenig Alkohol trinke. Also ganz natürlicherweise hat sich das so entwickelt. Und dass ich immer auch so Tage habe, wo ich merke, das hat mir nicht gut getan. Also und ich trinke eigentlich nicht mehr als zwei Gläser Wein. Also ich trinke nur Wein und Gin Tonic. Ja, stimmt, das habe ich auch vorhin gemacht. Das ist ähnlich wie mit dem Wodka, vielleicht habe ich dann noch über gute Zielerinnerungen. Also genau, so zwei Gin Tonic ist auf jeden Fall besser als zwei Gläser Wein. Ja, das ist ein bisschen lustig. Und dann eben habe ich halt festgestellt, dass ich dann erstens super müde bin abends und dass ich dann nicht mehr unsere Arbeit machen kann, wenn ich sie möchte und das nervt mich. Das ist echt super nervig, ja. Das ist super nervig. Und dann habe ich eben das tatsächlich echt ganz krass reduziert. Ja.

Jacqueline: [33:28]
Okay.

Nora: [33:28]
Also wenn wir alleine sind, wenn kein besuchter Eis oder so trinken, dann waren eigentlich beide, der Philipp trinkt arg so ein Bier, aber wir trinken zusammen jetzt zum Essen oder so gar keinen Alkohol.

Jacqueline: [33:37]
Ja, ich finde das auch echt ein bisschen schwierig, wenn sich das so arg einschleicht, wirklich so normal im Familienalltag zum Abendessen Alkohol. Es ist halt doch, ja, klar, ja, und auch da werden wir dann aber in unserer, was auch immer sein wird, da auch mal tief reinschränken. Es muss dann auch nicht schlecht. Also der Körper kann trotzdem super gesund bleiben. Und wir werden da nochmal einsteigen, warum das so ist. Das ist schon sehr, sehr spannend. Aber wenn wir nicht, wenn wir irgendwie schon das Gefühl haben, Alkohol ist wahrscheinlich nicht das Allerbeste für mich, dann ist es wahrscheinlich auch nicht die allerbeste Idee, das so eine ganz krasse Routine werden zu lassen, würde ich sagen.

Nora: [34:12]
Ja, genau, weil dann wird es ja auch so ein, ah, brauche ich jetzt. Das habe ich schon auch, genau.

Jacqueline: [34:18]
Oh, das hatte ich ganz stark, ja, ganz, ganz stark. Da hatte ich auch eine Zeit lang gesagt. Ja, es war wirklich, also wirklich so, dass ich dann echt sogar wütend war, wenn das quasi, wenn ich wo zu Besuch war und davon ausgegangen bin und das dann nicht gab. Das war richtig krass. Deswegen habe ich jedes Jahr sowieso immer einen Monat alkoholfrei gemacht, um meinem Körper und mir zu zeigen, ich brauche es nicht. Was sehr praktisch war, als ich ungeplant schwanger gekommen bin.

Nora: [34:44]
Ja, eben ich ja auch, genau. Ich habe ja auch ein Glas in der Woche mal ausprobiert und dann genau ich schwanger dachte, das war gut. Das Problem habe ich schon mal nicht. Das ist echt witzig.

Jacqueline: [34:54]
Und wenn wir jetzt schon beim Trinken sind, man soll ja auch immer viel Wasser trinken. Und dann aber auch nicht zu viel. Also ich trinke mindestens vier Liter am Tag. Mindestens. Ja, mindestens. Wahrscheinlich eher für.

Nora: [35:06]
Also inklusive Tee, ne?

Jacqueline: [35:07]
Genau, inklusive Tee. Ich trinke alleine hier schon eineinhalb Liter Tee und ich habe ein 0,5 Liter Glas. Ich weiß nicht, wie oft ich das am Tag auffülle.

Nora: [35:16]
Also ich habe so eine Literkaraffe mit Wasser, genau, neben dem Arbeitstisch stehen. Also ich trinke auch, also vier Liter mindestens.

Jacqueline: [35:26]
Und wie oft ich schon gehört habe, und du schwemmst da die ganzen Mineralstoffe und Nährstoffe auf. Und jedes Mal habe ich, und das ist so krass, weil ich es wirklich auch merke, dass ich denke, so ein Schwachsinn. Wirklich, also das kann vielleicht für irgendjemanden schon so sein, aber ich meine, ich merke das doch an meinem Körper, ich würde doch sofort dann merken, dass meine Nägel zum Beispiel ganz brüchig sind. Daran merken wir das ja, sehr schnell.

Nora: [35:47]
Deine Nägel sind Rasiermesser.

Jacqueline: [35:50]
Meine Nägel sind so fest, damit kann ich, weiß ich, nicht was machen. Und da habe ich immer gedacht, so ein Quatsch. Also vielleicht insgesamt, aber für mich ganz sicher nicht. Und ich trinke ja nicht, weil ich denke, ich muss, sondern weil es schon immer mein absolut natürliches Flowen ist quasi.

Nora: [36:10]
Ja, Wasser ist auch immer das teuerste auf meiner Rechnung, wenn ich hier essen gehe, so ungefähr. So finde ich verhältnismäßig. Also das ist echt voll krass. Und ich trinke ja auch gefiltertes Wasser. Ich trinke ja Wasser, was keine Mineralstoffe mehr hat. Ah, super schlechtes. Oh mein Gott. Genau, weil Osmose oder was auch immer. Osmose. Osmosewasser. Ja, schon seit 15 Jahren. Und du lebst. Ja, ja, es geht mir auch ganz gut.

Jacqueline: [36:39]
Du verschweigst uns doch Wasser. Dafür nimmst du ganz viele Nems.

Nora: [36:44]
Nicht mehr.

Jacqueline: [36:46]
Okay, also auch beim Wasser einfach ein bisschen chillen wieder. Und sagen, der eine braucht vielleicht einfach nur eineinhalb oder zwei Liter. Ich denke, Wasser ist für jeden eine sinnvolle Sache.

Nora: [36:57]
Ja, obwohl ich auch da Beispiele kenne, die echt fast gar kein Wasser trinken. Ob jetzt Bier vielleicht auch Wasser trinken. Genau, Bier geht auch als Wasser. Also Bier und, ne, also genau, zum Wein nehme ich immer noch ein Bier, bitte. Möchten Sie ein Glas Wasser?

Jacqueline: [37:15]
Ja, ein Bier bitte. Okay. Ja, das wird sehr spannend, da nochmal reinzugehen. Aber für die allermeisten Menschen, die nicht diese krasse Überzeugung haben, ist Wasser wahrscheinlich eine ganz gute Sache. Aber da einfach auch den Range wirklich mal zu sprengen und zu sagen, hey, wenn du Lust hast, zu viel zu trinken, dann lass dir doch nicht irgendeinen Scheiß einreden von Mineralien ausschwemmen und irgendwas. Wenn du merkst, dass es dir gut geht, dann vertrau doch auch einfach, dass es dir gut geht. Und lass dir nicht einreden, dass es dir nicht gut geht.

Nora: [37:47]
Das ist eh so ein. Ja, das ist gerade bei Ernährung echt so ein Thema. Dieses, also ich, um kurz aus so einem, nee, ich habe ja Milch, ich trinke immer Schwarze mit Milch. Und dann habe ich echt so eine Phase gehabt, wo ich aber dachte, ich darf aber keine Milch trinken. Stimmt, weil super gefährlich mit Bildung.

Jacqueline: [38:06]
Weil superin und sowas, ja.

Nora: [38:08]
Ja, ja, genau. Und das ist ja eigentlich kein Lebensmittel mehr und die ganze Milch. Lebst und ja, genau. Und verschleimt, blablabla. Und dann habe ich das schon auch gemerkt. Also es hat mir auch nicht gut getan, einfach weil ich immer, immer, wenn ich es getrunken habe, voll das schlechte Gewissen hatte. Das war total blöd. Bis halt irgendwann ein Tag kam, wo ich dachte, ist ja echt voll Quatsch. Und dann habe ich das so aufgelöst und festgestellt. Das ist einfach nur, weil ich es halt so oft gelesen habe und auch erzähle, wenn mich eben gefragt hat, damals war ich so mit Ja Milch, vielleicht sollte man das für den Damen ein bisschen runterschrauben. Und jetzt trinke ich immer noch Milch und ich glaube, es geht gut.

Jacqueline: [38:45]
Mein Dame ist super. Ich trinke tatsächlich ja gar keine Milch, weil ich einfach Milch super eklig finde. Also nur Kakaobänder. Darum habe ich Hafermilch, weil beim Kochen ist es für mich total wurscht, aber ich gucke es nicht.

Nora: [38:56]
Ja, also zum Beispiel beim Kochen nutze ich auch, genau, nutze ich, also ich nutze gerne Milchalternativen, aber nicht in meinem Tee schmeckt furchtbar, finde ich.

Jacqueline: [39:03]
Genau, es schmeckt halt wirklich anders, genau. Aber ich esse. Ja, also das finde ich auch lustig.

Nora: [39:07]
Genau, ich hatte dann so in Berlin war ja so viel vegan, irgendwie so ein bisschen trendy. Und da habe ich so Freunde, die so, ja, aber der Kaffee, das schmeckt genau so. Und dann so, nein, das stimmt nicht. Das stimmt wirklich. Es tut mir leid, aber es ist einfach nicht wahr. Es schmeckt nicht genauso. Es ist wirklich ein ganz krasser Unterschied. Und ja, man kann sich von mir aus dran gewöhnen. Und ich habe das zum Beispiel auch mit beiden Kindern in der Stillzeit gemacht, also ein bis anderthalb Jahre gar keine Milch getrunken. Aber es hat immer noch hinterher genauso wenig gut geschmeckt Kaffee für mich.

Jacqueline: [39:38]
Ich habe es ja probiert, mit Käsealternativen. Aber ich finde, Käse ist noch nichts da, wo ich mir denke, das ist lecker, was nicht mit Milch ist. Also es gibt natürlich ganz andere Sachen irgendeinen Olivenartig. Ja, genau. Also finde ich tatsächlich nicht lecker. Also ich esse tatsächlich relativ viel Käse. Genau, ich trinke Milch, du hast Käse. Ich habe es jetzt ja ein bisschen eingeschränkt gehabt, weil die kleine Maus so viel gespuckt hatte und du gemeint hast. Und das hat auch geholfen, aber ich glaube, das ist jetzt weg, weil ich esse jetzt wieder mehr Käse und sie spuckt einfach nicht mehr.

Nora: [40:12]
Ich glaube, das ist alles nicht so. Genau, das war mein Grund, warum ich das in der Stillzeit nicht gemacht habe, weil es echt super funktioniert hat. Und ich eh super wenig Käse esse. Eigentlich habe ich immer nur Käse, wenn du da bist. Dann kaufe ich immer ganz viel Käse. Die Kinder freuen sich mega, weil sie dann Käse essen können, aber dann reicht es uns immer so nach Bad.

Jacqueline: [40:28]
Lautest du das ab? Lustig. Ja, wirklich voll spannend. Okay, damit unsere Folge nicht zu lang wird, würde ich die letzten Punkte relativ kurz. Also was ich tatsächlich noch nutze, ist Naturkosmetik. Ja, schon noch. Genau, jetzt auch schon ziemlich lang. Ich nehme da die Code-Check-App und habe wirklich mal alles durchgecheckt, alles weggetan, was schlimme Sachen hat und nur noch andere, einfach weil es ja wirklich die Funktion der Haut sonst ersetzt und unsere Haut oder einfach unser Körper verlernt, das selber zu tun.

Nora: [40:56]
Genau, genau. Ich habe da auch mal so eine, ne, ich hatte ja so viele Pickel eine Zeit lang oder früher und habe da mal so verschiedene Sachen gemacht und dann eben, wenn du das absetzt und dann feststellst, wie krass die Haut dann reagiert, weil sie das nicht mehr bekommt, was das alles unterdrückt, ganz schlimm. Also mache ich ja echt schon ewig, ewig und auch in allen anderen, auch Zahnpasta zum Beispiel. Genau, genau. Ach, mache ich, glaube ich, fast schon. Ohne Fluorid. Das hat meine Mutter schon gemacht. Ohne Fluorid. Yes. Auch die Kinderzahnpasta.

unknown: [41:27]
Oh Gott, das war doch.

Jacqueline: [41:28]
Jetzt geht gleich heute in den ersten Haaren. Das heißt genau, jetzt muss ich entscheiden. Okay, was mache ich? Vielleicht, also mischen werde ich vielleicht, oder denke ich, meine Kita wird sie dann sowieso mit Fluorid, da machen wir dann auf jeden Fall.

Nora: [41:42]
Ja, wenn die Ausnahme Florid ist, denke ich mir, ist es okay, aber bei mir zu Hause.

Jacqueline: [41:46]
Ja, also wenn ich es, ja, wenn ich es entscheiden würde, würde ich auch ohne machen. Also und genau, wir nutzen, also ich nutze wahrscheinlich inzwischen bei zehn Jahren ohne Fluorid und meine Zähne sind Bombe. Deine? Also ich bestimmt seit 30, ja. Okay, und du lebst, du hast noch Zähne. Ich lebe, die Zähne sind gut. Okay, und das letzte vielleicht noch eben relativ kurz, Bewegung. Ich mache tatsächlich, ich habe mich schon immer wirklich als Kind schon unfassbar gerne bewegt. Als ich dann gelernt habe, dass ich Projektor bin und eigentlich super viel Pause, war das kurze, oh Gott, jetzt weiß ich, aber ich bin ein Energieprojektor. Das heißt, es ist super wichtig für mich, mich zu bewegen und diese Energie einfach rauszulassen. Und das macht voll Sinn. Und ich liebe es immer noch. Ich bin damit zum Beispiel früher sehr viel gejoggt. Jetzt gar nicht mehr, weil ich gar keine Lust mehr hatte, wobei ich auch ein traumatisches Erlebnis dazu kürzlich gefunden habe. Mal gucken, ob ich Lust bekomme.

Nora: [42:44]
Marathon.

Jacqueline: [42:45]
Oh ja, ich weiß. Also es war echt cool. Der Marathon war super. Der Halbmarathon war schlimm, aber aus ganz anderen Gründen. Genau, also das ist meine Bewegung. Ich liebe es. Schon immer, wirklich schon immer für mich war es auch nach der Schwangerschaft kein, oh Gott, jetzt muss ich wieder anfangen, sondern ah, ich darf wieder, voll geil. War schon immer so und wird auch für mich vermutlich auf irgendeine Form immer so bleiben. Bei dir?

Nora: [43:11]
Nee, ne, Bewegung, ich wissen nicht so gut wie Freund. Aber das hat sich doch voll geändert. Ja, es hat sich voll geändert und es hat vor allem ja voll meine Einstellung geändert. Also ich habe früher super viel Sport gemacht, aber weil ich halt dachte, ich müsste das. Und weil ich auch lange im Verein und habe, ja, also ich fand immer schon Joggen und Fahrradfahren und alles, was so Ausdauer ist, fand ich immer schon eine Katastrophe. Ich bin früher super viel spazieren gegangen, weil wir hatten ja einen Hund und also ich bin mindestens zwei Stunden am Tag spazieren gegangen. Und das ist auch heute noch. Ich gehe extrem gern spazieren. Ich brauche das auch, das bringt mir so für alles irgendwie was, ne? Für den Kopf und fürs, also so vor mich hin sinnieren. Und habe ja dann, als ich eben festgestellt habe, ja, ich bin MG, ich habe natürlich viel Energie, aber ich habe ja diese Sechserlinie, die eigentlich eben vom Breathwork und Meditation schon Sport ist. Da habe ich ja dann einfach so aufgehört. Ich habe gedacht, ich mache jetzt mal gar keinen Sport. Es hat jetzt lange gedauert, bis ich überhaupt wieder Lust hatte. Und jetzt eben tatsächlich Yoga für mich entdeckt habe und echt so fasziniert bin, wie ich mehrmals, manchmal sogar zweimal am Tag.

unknown: [44:18]
Völlig verrückt.

Nora: [44:19]
Und halt lieber kurz. Also ich mache lieber eine Viertelstunde oder 20 Minuten und dann eher Strecken, stretchen, dehnen Tüddelitü. Und ich finde es mega. Cool. Mal gucken.

Jacqueline: [44:32]
Ja, und das ist ja auch im Erlauben, dass sich das verändern darf, finde ich voll wichtig.

Nora: [44:36]
Genau, weil ich, also weil ich früher echt immer, und das ist auch so, also ich mache voll gerne Kraftsport, aber es darf eben nicht so dieses, ich zwinge mich und das muss jetzt so mit dieser Force halt, ne? Das ist nicht gut. Und es funktioniert schon, aber es tut mir halt am Ende nicht gut. Ich fühle mich auch nicht gut hinterher. Und jetzt, wenn ich das so einfach fließen lasse, mit dem eigenen Körpergewicht und so, ist ja genug da. Dann merke ich, dass ich eben hinterher, dass das so vibriert ist.

Jacqueline: [45:04]
Cool. Sehr cool.

Nora: [45:06]
Voll spannend.

Jacqueline: [45:06]
Okay, das heißt, wir wollen voll gerne von euch hören, vor allem, wo ihr vielleicht ein bisschen rebellisch seid, wo ihr was macht, was eigentlich man nicht tun soll, vielleicht jetzt auch von uns inspiriert nochmal und das für euch auch gut ist. Das fände ich echt voll spannend. Also schreibt es super gerne auf Insta oder per E-Mail. Das fände ich echt richtig, richtig spannend. Und eben, was wir ja vorher schon gesagt hatten, es ist natürlich schon super wichtig, halt diese Dinge zu dekonditionieren, wo wir einfach krass Sachen glauben, zum Beispiel eben, ich muss mich zu Sport zwingen oder irgendwas, damit das dann so frei fließen kann. Und dabei unterstützen wir euch ja in all unseren Programmen. Wenn ihr jetzt die Hit habt, dann habt ihr den Happy Hit Code, der euch da mega unterstützt. Wir haben eine ganz neue Masterclass, genau. Am 11.3. wird die live sein, natürlich mit Replay. Da gibt es Frequency, heißt sie, warum spirituelle Menschen oft chronisch krank sind. Das wird auch nochmal voll spannend, auch überhaupt zu verstehen, wie unsere Frequenz mit Gesundheit interagiert. Also kommt da voll gerne noch live mit dazu. Genau. Und dann lasst uns alle einfach ein bisschen rebellischer sein und unser eigenes machen. And then wird die Welt immer noch cooler, glaube ich. Auf jeden Fall. Sehr, sehr schön. Danke fürs Zuhören. Danke fürs Dasein und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Ciao.

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