Stress ist die größte Bedrohung der Gesundheit des 21. Jahrhunderts, sagt die WHO.

Was ist Stress überhaupt? Physikalisch gesehen beschriebt Stress das Verhalten eines Materials, wenn es enormen Zuständen ausgesetzt wird.

In unserem Körper können wir Stresssignale wahrnehmen, die uns zeigen, dass unser Körper sich im Stress befindet. Diese können physiologisch sein: Es wird bei Stress Adrenalin, Noradrenalin und Chortisol (und Histamin) ausgeschüttet, welches den Körper in Alarmbereitschaft versetzt – die Ausschüttung von Melatonin wird gehemmt, daraus resultieren dann Schlafbeschwerden und Serotonin sowie Dopamin (die Glückshormone) werden blockiert. Wenn wir uns im Stress befinden, können wir selbst Warnsignale an unserem Körper wahrnehmen: Flacher Atem, Konzentrationsprobleme, Schwindel, Nackenverspannungen, Schwitzen, Schlafstörungen, verspannter Bauch, Verdauungsbeschwerden, motorische Ticks, Koordinationsprobleme, und viele mehr.

Die Vollkommenheit des Seins

An diesem „Achtsamkeits-Wochenende“ der Coaching Ausbildung verbrachten wir den Tag mit Fabian, den wir bereits vom Outdoor Training her kannten. Er führte uns mit zahlreichen Übungen an das Thema Meditation heran und zeigte uns auch zahlreiche Übungen aus dem Chi Gong, die gerade im Alltag ungemein hilfreich sind, um schnell Entspannung herzustellen. Im Taoismus, der dem Chi Gong als Weltanschauung zu Grund liegt, geht es vor allem darum, anzuerkennen, was ist und es so zu belassen. Was ist, ist.

Eines Tages werden wir alle sterben. – Ja. Und, an allen anderen Tagen leben wir.
Snoopy & Charly Brown

Die erste Stufe des taoistischen Heilens bildet die Meditation bzw. das Chi Gong (Meditation in Bewegung) – in der Mitte sein. Nicht ausblenden, sondern mit den Dingen sein. Akzeptieren.

Die fünf Tiefenbereiche der Meditation (nach der östlichen Lehre des Tao)

  1. Unruhe: Wenn das Außen leise wird, wird das Innen laut. Jeder von uns muss durch diese Stufe der Meditation durch, alle plagen sich zu Beginn mit der Unruhe oder auch dem Unmut. Es macht keinen Spaß, es ist anstrengend, irgendwo juckt es immer, es nervt.
  2. Entspannung: Was ist, ist. Wahrnehmen, anerkennen, akzeptieren.
  3. Konzentration: Vollkommene Konzentration auf den Moment, Gelassenheit und Fokussierung treten auf. Diese Qualitäten und Fähigkeiten können auch in den Alltag mitgenommen werden.
  4. Essenzielle Qualität: Klarheit, Wachheit, Frieden. Selbstwertschätzung und Selbst-Annahme.
  5. Non Dualität / Erleuchtung: Sein in allem, leer sein und gleichzeitig absolut voll sein. Keine Grenzen mehr empfinden und den Zugang zu allem stillen Wissen in dir selbst haben können. Eintauchen in die Ganzheit des Selbst.

Wie können wir Meditation in unseren Alltag übertragen?

  • Kenne deine Motivation: Warum willst du meditieren? Was willst du mit dem Meditieren erreichen? Zum Beispiel: Konzentration steigern, Gesundheit erhalten, mehr Achtsamkeit leben, weniger Stress haben …
  • Mache einen Termin mit dir selbst: Du solltest dir eine Routine schaffen. Plane dir jeden Tag einen festen Termin in deinen Kalender ein. 20-30 Minuten pro Tag zu einem bestimmten Termin. Beginne mit kleinen Übungen und steigere dich dann.
  • Richte dir einen Ort ein, wo du gerne meditierst. Stelle dort eine Kerze auf und eventuell Blumen oder ein Bild, das dir gefällt.

Es gibt unterschiedlichste Formen der Meditation

Einige können in Bewegung stattfinden, so wie das Chi Gong. Andere arbeiten vor allem mit dem Atem. Die Konzentration richten wir dabei auf etwas bestimmtes, entweder unseren Atem, das Zählen, eine innere, konzentrierte Tätigkeit, eine Fragestellung, ein paradoxes Rätsel oder eine Farbe. Wir können auch mit einer Situation meditieren, sie genau anschauen, Reaktionen im Innen und Außen beobachten, nicht werten, nicht denken, einfach nur neutral alle Aspekte anschauen. Die „Lösung“ präsentiert sich von ganz alleine.

Schwerttraining & Achtsamkeit

Das Gesicht ist verschwommen. Der Fokus liegt auf der Stirn. Alle Bewegungen können wahrgenommen werden. Doch mein Gegenüber sehe ich nicht. Ich habe im Blick, dass sie mit ihrem Schwert auf mich zugeht. Langsam, kontrolliert. Sie holt aus. Das Schwert saust durch die Luft. Und kommt auf. Trifft genau auf mein Schwert. Wir bewegen uns gemeinsam, die Klingen gekreuzt, vor und zurück. Im Gleichklang, ohne ein Wort. Nur durch unsere Schwerter verbunden.

Es ist schwierig diesen Teil des Wochenendes in Worte zu fassen. Es war eine unglaubliche Erfahrung. Wir haben nach Grundsätzen des Aikido mit dem Schwert unsere Achtsamkeit trainiert – und es war fantastisch. Ich habe gelernt, zu schauen, ohne den Fokus auf etwas nur eine Sache zu richten und dabei alles wahrzunehmen. Ich habe gelernt, an den Bewegungen vor der Bewegung mein Gegenüber zu lesen. Wo geht die Aufmerksamkeit hin? Nur durch unsere Schwerter verbunden haben wir uns gegenseitig geführt und haben unsere Aufmerksamkeit geschult.

Mit dem Schwert kämpfen wir nicht gegen einen Feind, sondern wir kommen ganz bei uns selbst an. Wir konzentrieren uns auf uns, auf unseren Willen und unsere Konzentration. Wir sind ganz bei uns. Und können so die Bewegungen des anderen von außen wahrnehmen, noch bevor sie überhaupt stattfinden.

Diese Form des Schwerttrainings lässt sich nicht beschreiben. Doch ich möchte es jedem von euch unbedingt von ganzem Herzen empfehlen. Eine einmalige Erfahrung und eine wundervolle Möglichkeit in der Bewegung eine tiefe Meditation und Ruhe empfinden zu können.

Dieses Wochenende war voller ruhiger Momente, Innehalten und starker Konzentration! Großartig, lehrreich und sehr intensiv.

PS: Bilder vom Scherttraining in Aktion folgen noch.

Du interessierst dich für eine Coaching Ausbildung? Dann kann ich dir nur wärmstens die Herzfeld Akademie in Potsdam empfehlen! Ich fühle mich dort absolut gut aufgehoben und lerne jedes Wochenende unglaublich viel. 
Nora Hodeige

Nora Hodeige

Nora weiß, wie man sich mit der Diagnose Histaminintoleranz fühlt. Für dich ist sie daher immer auf der Suche nach histaminarmen Rezepten, gesunder Ernährung und so viel Entspannung wie möglich, damit auch du bald wieder essen kannst, was du möchtest. Mit ihren Tipps für Entspannung, Ernährung & Entgiftung auf allen Ebenen kannst du auch deinen Körper zurück zu einem gesunden Zustand führen: In Balance mit Körper, Seele und Geist.
Nora Hodeige

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