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Sieben wahre Gründe für deinen Blähbauch – und was du dagegen tun kannst

Menschen, die unter Histaminintoleranz oder anderen Unverträglichkeiten leiden, kennen das Phänomen des Blähbauchs meistens. Es ist vor allem unangenehm und wird von Schmerzen und Blähungen begleitet. Außerdem sieht es nicht schön aus.

Immer wieder bekomme ich Nachrichten, in denen so etwas steht wie “nach dem Essen sehe ich aus, als sei ich im 7. Monat schwanger”.

Der Blähbauch – Ursachen, Auslöser & Hilfen: Heute will ich mit dir das Phänomen Blähbauch und mögliche Ursachen genauer anschauen. Am Ende habe ich für dich Tipps parat, wie du deinen geblähten Bauch für dich in den Griff bekommen kannst.

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Was ist ein Blähbauch?

Ein Blähbauch (med. Meteorismus) entsteht durch eine übermäßige Ansammlung von Luft und / oder Gasen im Magen oder Darm (Dünn- und Dickdarm). Der Blähbauch an sich ist keine Krankheit, sondern ein Symptom – und es darf diesem auf den Grund gegangen werden. Die Gasansammlungen befinden sich größtenteils im Dickdarm und gehen dann einher mit vermehrter Gasabsonderung und lauten Geräuschen. Die Gasansammlung kann aber auch im Dünndarm stattfinden und dort ist es sehr viel schwieriger für die Gase einen Weg heraus zu finden, dort führen sie in der Hauptsache zu starken Schmerzen und einem lang anhaltenden, aufgeblähten Bauch. Luft oder Gase im Magen zeigen sich besonders in Symptomen wie Aufstoßen oder Sodbrennen.

Der Blähbauch tritt in den häufigsten Fällen nach der Nahrungsaufnahme auf, muss aber nicht mit dieser in Zusammenhang stehen. Es können Darmparasiten, -pilze oder Entzündungen dafür verantwortlich sein, auch ein Mangel an Bewegung kann ein Grund des aufgeblähten Bauches sein.

Ursachen des Blähbauchs

Ein Blähbauch entsteht durch bestimmte Lebensmittel, durch Lebensmittelunverträglichkeiten, ungesunde Essgewohnheiten, Stress und Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.

Menschen, die unter Histaminintoleranz oder anderen Unverträglichkeiten leiden, kennen das Phänomen sehr gut. Über 70% der Betroffenen haben einen nicht gesunden oder sehr angeschlagenen Darm, Gründe dafür sind vielfältig: Medikamente, Antibiotika, falsche Ernährung, versteckte Erkrankungen und Stress. Der Blähbauch ist ein typisches Symptom für einen kranken Darm.

In den meisten Fällen sind die Ursachen eines Blähbauchs unproblematisch, so können beispielsweise blähende Lebensmittel, (zu viel) Zucker oder bestimmte Kohlenyhadrate zu einem Blähbauch führen oder Unverträglichkeiten die Ursache sein.

Des Weiteren können bestimmte Medikamente, Stress oder Bewegungsmangel zu diesen Beschwerden führen. Zu enge Kleidung kann ebenfalls die Luftbildung im Bauchraum unterstützen.

Bei Frauen sind zusätzlich hormonelle Umstellungen und Veränderungen für einen Blähbauch zuständig, so erleben einige Frauen die Zeit vor oder während der Periode als geblähte Phase – das Phänomen kann auch in der Schwangerschaft oder während der Wechseljahre auftreten. In diesen Zeiten wird vermehrt Progesteron produziert und dieses Hormon entspannt die Darmmuskulatur, welche zu einem Aufblähen des Darms führt.

Bei Stress wird vermehrt Cortisol ausgeschüttet, dieses Stress-Hormon verlangsamt die Verdauung und bei der verlangsamten Verdauung kommt es zur vermehrten Luft-Ansammlung. Ebenso kommt es bei zu schnellem Essen (aus Stress oder einem antrainierten falschen Essverhalten heraus) zu vergrößerten Luftaufnahme und zu einer Luftansammlung im Magen.

Symptome eines Blähbauchs

  • Gewölbter Bauch
  • Geblähter Bauch
  • Gluckern und Rumoren im Bauch
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Sodbrennen und Aufstoßen
  • Appetitlosigkeit
  • Völlgefühl
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen, -krämpfe
  • Blähungen und Gasabgänge

Histaminintoleranz und Blähbauch

Hinter dem Phänomen Blähbauch versteckt sich oftmals eine unerkannte Histaminintoleranz. Der Körper kommt mit dem Abbau von Histamin nicht hinterher und es begindest sich zu viel Histamin im Körper. Dies wird durch das Essen von histaminreichen Nahrungsmitteln verstärkt und Nahrungsmittel mit anderen biogenen Aminen tragen ebenfalls zur Verstärkung der Symptome bei.

Bei über 70 % der Betroffenen entsteht die Histaminintoleranz aus einem kaputten Magen-Darm-System sowie dem Verzehr von histaminreichen Lebensmitteln. Wenn der Darm krank ist oder eine Disbalance zwischen guten und schlechten Darmbakterien besteht, dann wird vermehrt Histamin produziert sowie durch das Essen bestimmter Lebensmittel zusätzlich in den Körper gebracht. Der kaputte Darm kann aber nicht ausreichen histaminabbauende Enzyme herstellen und so kommt es zu diesen großen Mengen an Histamin im Körper.

Die richtige Ernährung spielt beim Phänomen Blähbauch eine wichtige Rolle. So solltest du in einem ersten Schritt auf histaminreiche Lebensmittel verzichten. Alkoholische Getränke sowie Zucker, Gluten und Milch sollten ebenfalls für einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen weggelassen werden. Stattdessen darfst du frische Lebensmittel nutzen und die entsprechenden Lebensmittel ohne Histamin wählen.

Außerdem ist eine umfangreiche Darmsanierung unerlässlich – dazu haben wir die perfekte Ernährungskur entwickelt, schau einfach mal in unserem Angebot nach. Gleichzeitig ist es wichtig, dass du dir klar machst, dass Darmsanierung nicht nur etwas mit deiner Ernährung, sondern auch extrem viel mit deinem Stress-Level zu tun hat.

Pflanzliche Hilfe bei Blähbauch findest du weiter unten.

Der Histamingehalt in Lebensmitteln variiert stark und du solltest dich mit der Liste histaminreicher Lebensmittel auseinandersetzen.

Andere Erkrankungen, auf die ein Blähbauch hindeuten können

Sollten noch weitere Symptome neben dem Blähbauch wie z. B. Schmerzen, Bauchkrämpfe, Verstopfung, Erbrechen oder Durchfall dazu kommen, dann sollte der Blähbauch von einem Arzt abgeklärt werden. Es kann sich eine Erkrankung des Verdauungstrakts hinter den Beschwerden verstecken.

  • Darmpilz: In der Regel handelt es sich hier um einen Hefepilz der Gattung Candida albicans (LINK). Der Pilz wandelt Kohlenhydrate aus der Nahrung zu Kohlendioxid und Alkohol um, wodurch die Blähungen entstehen.
  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis): Eine Entzündung der Magenschleimhaut äußert sich in Blähbauch, Durchfall und Völlegefühl. Häufig sind Stress oder entzündungshemmende Medikamente die Ursache dafür.
  • Reizdarm: unspezifische Beschwerden des Magen-Darm-Trakts. Häufig ist die Ursache ungeklärt.
  • Unverträglichkeiten / Intoleranzen: Unverträglichkeiten wie Laktose Intoleranz, Histaminintoleranz oder eine Glutenunverträglichkeit (oder Zöliakie) führt immer zu einer Beeinträchtigung des Verdauungstrakts. Häufig sind Bauchkrämpfe, Erbrechen oder Unwohlsein weitere Anzeichen.
  • Leaky Gut: Wenn die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut erhöht ist, kommt es zu Entzündungen im Bauchraum und diese können als Begleiterscheinungen ebenfalls zu einem aufgeblähten Bauchraum führen.
  • Dünndarmfehlbesiedlung: Die Fehlbesiedlung des Dünndarms (SIBO) zeigt sich in einem aufgeblähten Oberbauch. Der Dünndarm ist ein Milieu, welches sehr bakterienarm ist (im Gegensatz zum Dickdarm) und durch eine Fehlbesiedlung (aus dem Dickdarm oder aufgrund falscher Ernährungsweisen) entstehen im Dünndarm blähende Gase, welche nur schwer entweichen können.
  • Autoimmune Erkrankungen wie z. B. Morbus Crohn: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa äußern sich in vielen Fällen mit Blähbauch, Krämpfen und weiteren Darmbeschwerden. Auch andere Autoimmunerkrankungen haben häufig einen angeschlagenen Darm zur Folge, da das Immunsystem beeinträchtigt ist und somit die Immunabwehr im Darm besonders gefordert ist.

Was hilft gegen den Blähbauch?

  • Pflanzliche Helfer wie Kümmel, Kurkuma, Salbei, Ingwer oder Pfefferminz.
    Entweder als Tees zubereitet oder direkt zum Würzen der Speisen verwenden. Warmer Tee beruhigt grundsätzlich die Verdauung.
  • Umstellung auf konsequent histaminarme Ernährung, das heißt, dass du histaminhaltige Lebensmittel für mindestens 3 Monate von deinem Speiseplan streichst.
  • Wärmflasche: Wärme schafft Entspannung und das ist es, was die Verdauung jetzt braucht. Die Wärme lindert das Bähgefühl.
  • Heilerde oder Vulkangestein: Diese natürlichen Pulver binden überschüssiges Fett, binden Schwermetalle (und Toxine) und helfen so beim Blähbauch. Gleichzeitig wird auch überschüssige Magensäure gebunden.
  • Bauchmassage: Durch die Bauchmassage kann die Verdauung angeregt werden und Gase dürfen entweichen. Mit leichtem Druck entgegen dem Uhrzeigersinn mit kreisenden Bewegungen den Bauch massieren.
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