Was du bei den natürliche Antihistaminika beachten solltest

Zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, Pflanzen und Gemüsesorten weisen wertvolle Inhaltsstoffe auf, die dir mit deiner Histaminintoleranz helfen können – und als natürliche Antihistaminika gelten. Selbst, wenn du keine Histaminintoleranz, sondern eine andere Unverträglichkeit oder Allergien hast, profitierst du von den natürlichen Antihistaminika, denn das Histamin ist auch dann erhöht. Du solltest dabei beachten, dass es keine wirklichen Histaminblocker gibt, also keine Stoffe die die Histaminerzeugung bzw. den Konsum verhindern.

Was sind Antihistaminika?

Antihistaminika sind leichter bzw. schneller transportierbar innerhalb eures Blutsystems, somit erreichen sie vor vor dem Histamin den Rezeptor erreicht und blockieren diesen. Das Histamin als Botenstoff kann in diesem Falle also nicht mehr den Rezeptor andocken wodurch die krankmachende Wirkungen verhindert bzw. zumindest gehemmt.

Was natürliche Antihistaminika ausmacht

All die hier von mir augelisteten Vitamine und Mineralstoffe helfen und unterstützen dich dabei dein Histaminfass zu leeren. Einige können auch als Mastzellenstabilisator angesehen werden, sie reduzieren also die körpereigene Freisetzung von Histamin. Am ehesten sollten diese bei Beschwerden im Darmbereich eingesetzt werden – also zum Beispiel bei einer chronischen Dickdarmentzündung.


Im folgenden habe ich dir eine Liste der wichtigsten von ihnen zusammengestellt!

Noch mehr Informationen zu natürlichen Antihistaminka findest du übrigens in diesem Artikel.

Zink und Calcium blockieren die Histamin Freisetzung und induzieren den chemischen Abbau. Zink ist ein bedeutendes Antiallergikum, insbesondere bei Pollen Allergie. Zink stärkt das Immunsystem nachhaltig. Es stabilisiert auch die Zellmembranen und ist wichtiger Co‐Faktor in der nächtlichen Säure Ausscheidung.
Die Zink Aufnahme erfolgt über den Darm. Calcium kann in hohen Dosen die Zink Aufnahme im Darm beeinträchtigen. Das Mineral Zink ist an allen wichtigen Körper Funktionen beteiligt. Es steuert rund 300 lebenswichtige Enzyme, ist unabdingbar notwendig für ein leistungsfähiges Gehirn und den Schutz der Zellen vor „Freien Radikalen“, sowie unentbehrlich für den Eiweiss Aufbau in Muskeln und Zellen. Natürliches Vorkommen: Kürbiskerne, Haferflocken, Paranüsse, Linsen (vorher über Nacht einweichen).

Calcium und Zink blockieren die Histaminfreisetzung und fördern den Abbau von Histamin. Daher ist Calcium bei jeder Form von Allergie ein enorm wichtiges Mineral. Der Gegenspieler von Calcium ist Magnesium. Bei einer Calcium Substitution sollte auch an Magnesium gedacht werden – aber diese beiden Mineralien nicht gleichzeitig einnehmen, weil sie sich sonst gegenseitig behindern. Die Resorption von Calcium im Darm wird durch Eiweiß erhöht und durch Getreide (Phytin) vermindert. Schwarzer Tee und Kaffee stimulieren die Ausscheidung von Calcium über die Nieren. Natürliches Vorkommen: Es ist übrigens ein Ammenmärchen der Werbung, dass Calcium nur über Milch zugeführt werden kann, denn es gibt auch viele Gemüsesorten, die reich an Calcium sind. Doch vor allem saure Milchprodukte können tatsächlich einen hohen Calciumwert vorweisen.
Calcium ist auch in allen grünen Gemüsesorten (besonders in Brokkoli, Fenchel, Grünkohl) reichlich vorhanden und auch Chia Samen haben eine hohe Calcium Konzentration. Sesamsamen sind ebenfalls sehr reich an Calcium sowie auch weiße Bohnen (Bohnen immer über Nacht in Wasser einweichen lassen, dann sind sie viel besser verträglich).

Vitamin B6 nimmt im Kohlenhydrat, Fett und Protein Stoffwechsel eine Schlüsselrolle ein und ist beteiligt an der Regulation des Natrium und Kalium Haushaltes. Im Hirnstoffwechsel greift Vitamin B6 an verschiedensten Orten stärkend und regulierend ein. Natürliches Vorkommen: Leinsamen, Chia Samen, Schnittlauch und Feldsalat. Ein Mangel an Vitamin B6 kann auch psychische Störungen verursachen und trägt in der Muskulatur zur Energiegewinnung bei. Vitamin B6 wird durch Rauchen, Übermaß an Kaffee & Alkohol sowie durch die Anti Baby Pille aus dem Körper ausgeschieden – kann daher in diesen Fällen prophylaktisch eingenommen werden. 

Vitamin‐C (Ascorbinsäure) ist ein wasserlösliches Vitamin, vom Körper gemäß neueren Forschungsergebnissen in den Basalmembranen gespeichert, und an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen beteiligt. Vitamin‐C “reinigt” und befreit das Gewebe vom Histamin. Vitamin C kann nachweislich in akuten Zuständen helfen, das Histamin schnell zu hemmen und die Immunreaktion zu unterbinden. Es kommt natürlicherweise in Brokkoli, Beeren, Kartoffeln, Paprika und Trauben vor. Camu-Camu ist die Frucht mit dem höchsten, natürlichen Vitamin C Gehalt weltweit, diese lässt sich auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen.

Magnesium entspannt die Muskeln, auch die inneren – wie zum Beispiel die Bronchialmuskulatur. Magnesium ist immer bei Muskelkrämpfen oder harten Muskeln empfehlenswert – besonders, wenn diese Verspannungen am Morgen nach dem Aufwachen auftreten. Dann sollte Magnesium abends zum Einschlafen eingenommen werden.
Magnesium hilft bei der Histamin Regulation im Körper. Bei einem Mangel an Magnesium besteht eine erhöhte Allergiebereitschaft des Körpers – so kann in manchen Fällen ein Magnesiummangel die Ursache für HIT und andere Allergien sein. Viele Betroffene berichten davon, dass sich ihre HIT enorm durch die Einnahme von Magnesium verbessert hat. Magnesium sollte immer mit Calcium eingenommen werden – jedoch nicht zur gleichen Zeit.Natürliches Vorkommen: Haferflocken, Hirse, Sonnenblumenkerne und Hülsenfrüchte (immer über Nacht einweichen).

Bioflavonoide hemmen die Ausschüttung von Histamin und unterstützen Vitamin C dabei, das Gewebe von Histamin zu reinigen. Bioflavonoide sind so genannte sekundäre Pflanzenstoffe kommen in unterschiedlicher Konzentration in fast allen Obst‐ und Gemüsesorten vor. Gewisse Bioflavonoide sind starke Antioxidanzien (z.B. Holunderbeeren, Sanddornbeeren, Hagebutten,  Orangen, Zitronen). In sehr hohen Dosen wird ihnen auch eine antivirale Wirkung nachgesagt. Die bekanntesten Bioflavonoide sind Hesperidin, Rutin und Quercetin (=super Antihistaminikum).
Quercetin stabilisiert die Mastezellenmembranen und verringert die Ausschüttung von Histamin. Des Weiteren wirkt es entzündungshemmend und kommt z.B. in Äpfeln, Beeren, Roter Beete, Nüssen, Tee oder Pflanzensamen vor.

MSM soll entzündungshemmende Eigenschaften haben und es gilt als natürliche Schmerzmittel. Es ist ein geschmacks- und geruchsneutrales Pulver – und ein sehr effektives Heilmittel. MSM scheint bei Allergien jeder Art zu helfen: Pollen, Hausstaub, Federn, Wolle u.a.- und verbessert nachweislich allergische Symptome: Juckreiz, Schleim Produktion, erschwerte Atmung und Entzündungen. Außerdem unterstützt es die Leber und die Hirnleistung, fördert die Wundheilung, hilft bei der Eiweißbildung und unterstützt die Muskelregeneration – des Weiteren verringert es allergische Reaktion auf Medikamente und kurbelt den Kohlenhydrat Stoffwechsel an.

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Nora Hodeige

Nora Hodeige

Nora weiß, wie man sich mit der Diagnose Histaminintoleranz fühlt. Für dich ist sie daher immer auf der Suche nach histaminarmen Rezepten, gesunder Ernährung und so viel Entspannung wie möglich, damit auch du bald wieder essen kannst, was du möchtest. Mit ihren Tipps für Entspannung, Ernährung & Entgiftung auf allen Ebenen kannst du auch deinen Körper zurück zu einem gesunden Zustand führen: In Balance mit Körper, Seele und Geist.
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