Letzte Woche habe ich mich mit einer Freundin getroffen. Ich wollte sie mit dem Auto abholen, leider war es aber so kompliziert, dass ich drei Mal im Kreis fahren musste, dabei auch noch im Stau stand, bis ich sie endlich gefunden habe. „Es tut mir so leid, dass du so einen Stress damit hattest“, sagte sie bei der Begrüßung. Stress? Ich hatte keinen Zeitdruck, freute mich auf das Treffen mit ihr und konnte an der Situation überhaupt nichts ändern. Wieso hätte ich mich stressen lassen sollen?

 

Früher wäre ich total gestresst gewesen. Weil etwas nicht so geklappt hat, wie ich es geplant hatte. Weil ich nicht gerne im Stau stehe. Weil ich schnell irgendwo hingemusst hätte. Weil ich leicht genervt davon gewesen wäre, dass sie mir nicht den richtigen Weg beschreiben konnte. Weil Berliner Autofahrer rücksichtslose Fahrer sind. Weil …

 

Und jetzt: Nichts. Kein Ärgern. Kein erhöhter Puls. Kein schnellerer Atem. Kein Schwitzen. Kein Stress.

 

Huch, habe ich vielleicht endlich diese Lektion gelernt? (siehe Video)

Wenn du etwas nicht ändern kannst, warum solltest du dich dann sorgen oder gar stressen? Und, wenn du etwas ändern kannst, dann hast du drei Optionen: Love it, change it or leave it. Liebe es, ändere es oder verlasse es (die Situation). Auch dabei hilft dir Stress und Sorgen nicht weiter. 

Klappt das immer?

Natürlich nicht. Das wäre ja nun zu schön. Doch habe ich festgestellt, dass es mir tatsächlich sehr viel leichter fällt, Dinge gelassen zu nehmen. Vor allem dann, wenn ich nichts an der Situation ändern kann. Dabei hat mir vor allem das regelmäßige meditieren geholfen und meine viele Coaching Arbeit. Trigger zu erkennen, eigene Glaubenssätze zu entlarven und Geschichte, die man sich so erzählt (die so selten und eigentlich nie der Realität entsprechen), hinterfragen. Sich nicht von den eigenen Gefühlen übermächtigen zu lassen. Sich nicht von den eigenen Emotionen beherrschen zu lassen. 

Dies alles begleitet mich schon eine ganze Weile und es ist ein stetiges Lernfeld für mich. Und dabei so enorm wichtig für mein persönliches Stress- bzw. Entspannungslevel. 

Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass wir uns mit den Geschichten, die wir uns erzählen und die wir auch glauben, denn Gedanken formen nun mal unsere Realtität und nur wir können sie beeinflussen. Ich versuche mich immer wieder (und immer erfolgreicher) in der wundervollen Methodik von Byron Katie, die sagt: Frage dich immer, ob der Gedanken wahr ist, den du gerade denkst. Ist das wirklich wahr? Und, wenn du es mit “ja” beantwortest, dann frage dich noch einmal: Kann ich mir wirklich 100% sicher sein, dass dieser Gedanke wahr ist

Kannst du es? Mir gelingt das eigentlich nie. Denn, wann ist man sich schon 100% sicher. Wenn der Gedanke aber nicht wahr ist, dann kannst du ihn umdrehen. Und ihn anders denken. Was wäre, wenn du anstatt “Ich muss unbedingt ganz schnell dort und dort hin” denken würdest “Ich möchte gerne dort ankommen” und vielleich auch “Ich möchte dort ankommen, so dass es für mich am angenehmsten ist, selbst, wenn es ein bisschen länger dauer” ? Das kann uns helfen, Situationen anders wahrzunehmen und auch mit einer ganz anderen Einstellung unseren Mitmenschne zu begegnen. Entspannter, wohlwollender und menschlicher.

Was Gefühle dir sagen wollen!

Gehen wir davon aus, dass jedes Gefühl eine Botschaft für uns bereithält. Es liegt also hinter jedem negativen Gefühl eine Botschaft, die wir erkennen müssen und dann können wir damit arbeiten und umgehen. Wie findest du diesen Gedanken? Das geht sozusagen noch etwas weiter als das umkehren. Wir wollen also ergründen, warum wir uns diese Gedanken machen bzw. diese Gefühle haben. Warum sorgst du dich? Warum fühlst du dich traurig? Warum bist du genervt?

Dann ist die Botschaft von Sorgen: Sorge dafür, dass du mehr Sicherheit hast. Mache einen Plan. Schritt für Schritt. Lasse nicht einfach alles auf dich zukommen, sondern trage Sorge, dass du nicht dein ganzes Leben lang in dieser Situation verbleiben wirst. In Sorge zu sein, bedeutet vor allem: Planlos zu sein.

Mache einen Plan und deine Sorgen werden kleiner werden, so dass sie irgendwann ganz verschwinden können.

Dein Weg zur Gesundheit mit deiner Histamin Intoleranz

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Da ist sicherlich etwas für dich dabei!

Nora Hodeige

Nora Hodeige

Nora weiß, wie man sich mit der Diagnose Histaminintoleranz fühlt. Für dich ist sie daher immer auf der Suche nach histaminarmen Rezepten, gesunder Ernährung und so viel Entspannung wie möglich, damit auch du bald wieder essen kannst, was du möchtest. Mit ihren Tipps für Entspannung, Ernährung & Entgiftung auf allen Ebenen kannst du auch deinen Körper zurück zu einem gesunden Zustand führen: In Balance mit Körper, Seele und Geist.
Nora Hodeige

Stress triggert Histamin!

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